Infobrief Info-Briefe
Elemente einer Ökonomie ohne Wachstumszwang

Ein wichtiger Aspekt des Wachstumszwangs ist die Koppelung der Einkommensbildung an die Arbeit. Unabhängig davon, wie man im Einzelnen die kursierenden Vorschläge für ein Grundeinkommen bewertet und wie man zu der geforderten „Bedingungslosigkeit“ steht, ist die These, dass das Einkommen von der traditionellen Erwerbsarbeit entkoppelt werden muss, schwer abweisbar. Dass Konzernverantwortliche wie der Siemens CEO Josef Kaeser vor sozialen Spannungen durch die Digitalisierung warnen und für ein Grundeinkommen plädieren, ist ein Symptom für den Problemdruck an dieser Stelle. Dabei geht es auch um Inklusion und Selbstverantwortung der Ökonomie – um eine nachhaltige Ökonomie, die so gestaltet ist, dass Vernunft in ... Lesen Sie mehr

Infobrief Info-Briefe
Wirtschaft der Liebe - Elemente einer künftigen Wirtschaftsordnung

Auszug aus: Wolfgang Ritter, Wirtschaft der Liebe - Elemente einer künftigen Wirtschafts-ordnung, Verlag Ch. Möllmann, Borchen 2015, Teil 2 (Teil 1 in Info-Brief 43) Man schafft sinnvollerweise Branchen-Assoziationen und bildet regionale Untergliederungen. Die Vertreter der am Wirtschaftsprozess Beteiligten kommen zu den gemeinsamen Gesprächen natürlich mit ihren jeweiligen Vorstellungen: die Erzeuger wollen ... Lesen Sie mehr

Infobrief Info-Briefe
Preisfindungsstellen – eine Alternative zur Marktpreisbildung , Teil 2

Auszüge aus Otto Jachmann: Beobachtungen und Gedanken zu Wirtschaft und Gesellschaft, Borchen 2008; Teil 1 erschien im letzten Info-Brief, Teil 3 „Die Ferkelnotierung“ wird in einem der folgenden Info-Brief erscheinen Die Kernobstnotierung Der Kernobstmarkt weist einige Besonderheiten auf, welche einer Preisfindung der beschriebenen Art entgegenkommen: Der Erwerbsobstanbau konzentriert sich auf einige wenige ... Lesen Sie mehr

Infobrief Info-Briefe
Preisfindungsstellen – eine Alternative zur Marktpreisbildung , Teil 1

Gibt es eine Alternative zur Preisbildung durch Angebot und Nachfrage mit den oft schmerzhaften Nebenwirkungen für den kleinen Erzeuger (Beispiel Milchbauern!)? Otto Jachmann stellt in seinem Buch „Beobachtungen und Gedanken zu Wirtschaft und Gesellschaft“, Borchen 2008, ISBN 978-3-89979-103-7, € 13,-, selbst ausprobierte Alternativen vor: Preisfindungsstellen für Kernobst und Ferkel. Im ... Lesen Sie mehr

Infobrief Info-Briefe
Verbraucher: „Grünfutteranteile bei Demeter-Milchviehhaltern sollten erhöht werden“ – Verbrauchervertreter sprechen mit Landwirten

Bericht von Wolfgang Ritter Der Bio-Verbraucher e.V. möchte mit Bio-Erzeugern und Bio-Händlern assoziativ zusammen arbeiten. Wir wollen in solchen Gesprächen u.a. die Arbeitsweise sowie Nöte und Erfolge unserer Bio-Partner kennen lernen. Gleichzeitig wollen wir ihnen auch unsere Wünsche und Möglichkeiten mitteilen. Zur Anonymität in der Marktwirtschaft wird so ein Gegengewicht ... Lesen Sie mehr

Infobrief Info-Briefe
Preisfindungsstellen – eine Alternative zur Marktpreisbildung, Teil 3

Auszüge aus Otto Jachmann: Beobachtungen und Gedanken zu Wirtschaft und Gesellschaft, Borchen 2008; die Teile 1 und 2 erschienen in den letzten beiden Info-Briefen Die Ferkelnotierung Eine Preisfindung für Ferkel mag für den Sachfremden abgelegen erscheinen. Sie ist es nicht. Ferkel sind der Ausgangspunkt des Schweinezyklus. Mit den Sauenzulassungen beginnt die ... Lesen Sie mehr

Infobrief Info-Briefe
Charta für Assoziatives Wirtschaften im Biohandel

Ende 2017 kamen Vertreter von Bio-Erzeugern, -Händlern und –Verbrauchern in Alfter/Deutschland zusammen, um Grundsätze für eine assoziative Zusammenarbeit im Biohandel zu besprechen. Der Bio-Verbraucher e.V. war als Verbraucher-Vertreter dabei. Das Ergebnis: eine „Charta für Assoziativer Wirtschaften im Biohandel“. 1 Präambel Eine zukunftsfähige Gesellschaft benötigt eine Wirtschaft, die eine ganzheitliche Entwicklung der kommenden ... Lesen Sie mehr

Infobrief 55 / 18
Die unheimliche Macht der Handelsketten

Fünf Einzelhandelsketten (Aldi, Edeka, Lidl, Metro, Rewe) machen in Deutschland etwa 90 Prozent des Einzelhandelsumsatzes bei Lebensmitteln und Getränken. Sie haben die Marktmacht – und nutzen sie schamlos aus. Das geht besonders gut da, wo sie mit kleineren, regionalen Lieferanten zu tun haben: Bauern, Gärtnern, Molkereien, Metzgereien, die für ihr ... Lesen Sie mehr

Infobrief 54 / 18
Konkurrenz und Kooperation

Zur Frage der Humanisierung der Wirtschaft - unter besonderer Berücksichtigung der Funktionsweise von Verbänden der Verbraucher - hat Horst Habisreitinger, verstorbenes Gründungsmitglied des Bio-Verbraucher e.V., 1959 promoviert. Er nennt die assoziative Zusammenarbeit aller am Wirtschaftsprozess Beteiligten „gemischte Gremien“. Wir bringen Auszüge aus seiner Schrift. „Zusammenschlüsse von Wirtschaftssubjekten in ihrer Eigenschaft als ... Lesen Sie mehr

Infobrief 53 / 18
Erste assoziative Gespräche im ökologischen Obstbau

Bericht von Jutta Kienzle, FÖKO-Beraterin, und Wolfgang Ritter, Bio-Verbraucher e.V. Der ökologische Obstbau in Deutschland sieht sich vor große Herausforderungen gestellt. Im konventionellen Obstanbau wird den Bauern der Erzeugerpreis von den fünf großen Einzelhandelsketten in Europa (Schwarz (= Lidl/Kaufland), Aldi, Metro, Edeka, REWE) diktiert. Diese diktierten Preise sind oft nicht ausreichend, um ... Lesen Sie mehr

Infobrief 52 / 17
Erfahrungen aus der Entwicklung einer Assoziation zur Getreidevermarktung

Klaus Wais, Teil 2, Ausschnitt (Teil 1 in Info-Brief 51) Vom Preisurteil Einkommen entstehen durch Preise. Daher ist das erste, was eine assoziative Zusammenarbeit leisten muss, ein Preisurteil. Dieses Preisurteil kann man nicht alleine finden. Bei zwei Partnern kann es zunächst untereinander ausgehandelt werden. Langfristig müssen aber auch diese beiden ihren Umkreis ... Lesen Sie mehr

Infobrief 51 / 17
Erfahrungen aus der Entwicklung einer Assoziation zur Getreidevermarktung

Klaus Wais, Teil 1 (Teil 2 folgt im nächsten Info-Brief) Die Getreidevermarktung umfasst den Schritt vom Anbau zur aufnehmenden Hand; zu den Verarbeitern, zu den Bäckern. Erst möchte ich erzählen, wie unsere assoziative Getreidevermarktung entstanden ist, um dann aus der Erfahrung wesentliche Gesichtspunkte zur Bildung von Assoziationen aufzuzeigen. Während der Nachwehen der ... Lesen Sie mehr

Infobrief 50 / 17
Assoziatives Gespräch zur Milchqualität

Bericht von Wolfgang Ritter Die BioFach 2017 bot Gelegenheit zu einem erneuten Gespräch zwischen dem Geschäftsführer der Molkerei Schrozberg, einem Milchbauern, der zugleich Vorstandsmitglied in der Molkerei-Genossenschaft Schrozberg ist, einem weiteren Landwirt und einem Verbraucher. Dabei erfuhr der Verbrauchervertreter nicht nur Dinge, die er wissen wollte, sondern auch einige interessante Details ... Lesen Sie mehr

Infobrief 49 / 17
Preisfindungsstellen – eine Alternative zur Marktpreisbildung, Teil 4

Auszüge aus Otto Jachmann: Beobachtungen und Gedanken zu Wirtschaft und Gesellschaft, Borchen 2008; die Teile 1, 2 und 3 erschienen in den letzten drei Info-Briefen Wirtschaftssteuerung durch Selbstverwaltung  Die beiden beschriebenen, seit Jahren erfolgreich arbeitenden Preisfindungsstellen (für Kernobst und Ferkel, die Red.) geben einen Hinweis darauf, auf welche Weise künftig die gesamte ... Lesen Sie mehr