netz.bio, sei.bio, Netz, Bio, Bioverbraucher, Bio-Verbraucher, Netzwerk, Suchmaschine, Liste, Bio-Reisen, Reisen, Bio-Adressen, Adressen, Bio-Anbieter, Anbieter, Bio-Erzeuger, Erzeuger, Bio-Dienstleister, Dienstleistungen, Bio-Berater, Bio-Beratung, Bio-Produzenten, Produzenten, Bio-Händler, Händler, Laden, Läden, Bio-Produkte, Bio-Erzeugnisse, Bio-Blog, Info-Brief, Bio-Nachrichten, Assoziative Zusammenarbeit, Bio-Angebote, Bio-Termine, Bio-Ausflüge, Bio-Landwirtschaft, Landwirtschaft und Handel, Wissenschaft/Forschung, Qualitäts- und Preisrecherchen, Grüne Gentechnik, BioMetropole Nürnberg, Biometropole, Bio Metropole, Verbrauchermeinung, Rezept des Monats, Rezepte, Online-Shops, Online Shop, Demeter, Bioland, Naturland, Biokreis, Bio-Kreis, Bio-Siegel, EG Öko Siegel, Siegel, Bio-Kochen, Bio-Gerichte, Bio-Rezepte, Bio-Einkaufen, Bio-Essen, Bio-Nachrichten, Bio-Veranstaltungen, Bio-Netz, Bio-Literatur, Bio-Angebote, Bio-Gesuche, Angebote und Gesuche, Bio-Berichte, Bio-Bilder, Mode, Urlaub, Reisen, Ausflug, Wein, Milch, Fleisch, Getreide, nachhaltig, fair, fair gehandelt, fair trade, Bauern, Winzer, Olivenöl, Öle, Massage, Wellness, Aktiv Urlaub, Reiterhof, Aktionen, Wolfgang Ritter, Deutschland, Bayern, Franken, Hessen, Baden Württemberg, Österreich, Italien, Griechenland, Frankreich, Dominikanische Republik, Malawi, Bio-Musterfarm, BioFach

Foto: W.R.

„Faktencheck Artenvielfalt“

Wie sieht es aus mit der Biodiversität in Deutschland?

Im „Faktencheck Artenvielfalt“ sind die Ergebnisse von 145 Autoren und Autorinnen von 78 Instituten zusammengefasst. Ergebnis: 60 Prozent der Lebensräume in Fauna-Flora-Habitat-Gebieten (FFH-Gebiete) sind in einem schlechten Zustand; ein Drittel der Arten sind in ihrem Bestand gefährdet.

Martin Sommer vom  Deutschen Verband für Landschaftspflege, einer der Autoren, weiß, was zu tun ist. Er beschreibt, was der Bio-Verbraucher e.V. seit Jahren fordert:

  1. Fördergelder der EU dürfen nicht mehr nach dem Gießkannenprinzip verteilt werden, d.h. wer viel Fläche besitzt erhält viel, sondern nur noch für Maßnahmen, die dem Artenschutz und damit dem Gemeinwohl dienen.
  2. Es müssen mehr Anreize geschaffen werden zur Extensivierung des Landbaus, zur Reduzierung der Viehhaltung und zur Förderung des Ökolandbaus, denn für den Artenschwund ist zu einem großen Teil die konventionelle Landwirtschaft verantwortlich.
  3. Nicht jeder Bauer kann auf Bio umstellen, aber er könnte weniger Pflanzen anbauen, die der Treibstoffproduktion oder der Viehzucht dienen. Er könnte die Blühstreifen neben den Feldwegen, die den Kommunen gehören, achten und nicht wegackern.

Quelle: Nürnberger Nachrichten vom 1.10.2024, S. 13