Frankreich droht damit, längst verbotene, bienentötende Pestizide wieder einzuführen.
Wir dachten, wir hätten 2025 gewonnen, als das höchste Verfassungsgericht in Frankreich gegen die erneute Zulassung von Neonicotinoiden entschied – einer Familie hochgiftiger Pestizide, die seit 2018 verboten sind. Aber Frankreichs Senator Duplomb, der hinter diesem Plan steckt, versucht nun, einen fast identischen Gesetzentwurf durchzusetzen.
Das Gesetz wird in wenigen Wochen in die Abstimmung gehen, also müssen wir alles geben, solange noch Zeit ist, diesen Albtraum zu verhindern und die Bienen zu retten! Gemeinsam können wir einen mächtigen Widerstand entfachen – unsere Partner vor Ort in Frankreich unterstützen, Lobbyarbeit bei Gesetzgebern betreiben, kluge rechtliche Strategien finanzieren. Wir werden unermüdlich alles tun, was in unserer Macht steht, um Bienen und Umwelt vor Unternehmen wie Bayer-Monsanto zu schützen, für die nichts als der Profit zählt.
Wir haben diese Katastrophe schon einmal verhindert und so die Bienen vor dem Horror bewahrt – wir schaffen das also noch einmal. Sind Sie dabei?
Das hier sind die harten Fakten:
- Eine Wiederzulassung von Neonicotinoiden dient in keinster Weise den Landwirten – sondern ausschließlich der Gewinnmaximierung der Chemieunternehmen.
- Die Wissenschaft ist eindeutig: Es gibt sicherere, wirksame Alternativen zu Neonicotinoiden. Biologische Bekämpfung, Agrarökologie, gezielte Behandlungen – sogar für Zuckerrüben – wurden getestet und haben sich bewährt.
- Wenn das Gesetz verabschiedet wird, würden Chemikalien wieder eingeführt, die bis zu 10.000mal giftiger für Bienen sind als DDT.
Über 2,1 Millionen Menschen haben im vergangenen Jahr eine Petition unterzeichnet, um unsere Bienen, unsere Gesundheit und unsere Umwelt vor den giftigen Pestizidriesen zu schützen. Jetzt müssen wir den Gesetzgebern, die dem Druck der Agrarlobby nachgeben, zeigen, dass wir bereit sind, sie mit einer weiteren Welle des Widerstands der Bevölkerung zu konfrontieren.
Quelle: us@eko.org vom 7. April 2026