Kosmobiodynamische Vielfalt auf dem St. Michaelshof

Bericht vom Sommerfest unseres Firmenmitgliedes von Andrea Heppeler

Der St. Michaelshof bei Aichstetten lud am 15. & 16. Juli 2017 ein zum Hoffest bei angenehm sommerlichen Temperaturen. Dank der traumhaften Alleinlage auf über 700 Höhenmeter zwischen Wäldern und Wiesen waren die zahlreichen Gäste frisch und gut gelaunt.

Der Anbau und die Veredelung von über 150 verschiedenen Feld- und Feingemüsesorten, Obst, Getreide, Beeren, Wild-, Heilkräuter, Blumen u.v.m. zu feinen Bio-Delikatessen und zeitgemäßer Kosmetik ist die Spezialität des St. Michaelshofes.

Seit Gründung betreibt der St. Michaelshof Demeter & kosmobiodynamischen Anbau; das St. Michaelshof-Motto: „Im Einklang mit Natur und Geist – Überzeugen durch Qualität“ führte dazu, dass alles, Aussaat, Anzucht, Pflege, Ernte, Lagerung, Züchtung, Veredelung u.v.m. von Beginn an nach optimalen kosmischen Gesichtspunkten und Rhythmen vollbracht wird.

Die Hofführungen vermittelten einen spannenden Einblick in die umfassende Arbeit des Hofes. Angenehm beschattet durch hohe Bäume und Hecken führte der Rundgang vorbei an zahlreichen Kunstwerken wie z.B. der Nike von Samothrake, das Wahrzeichen des Hofes, besonderen Rundbeeten, Blumenrabatten, Gewächshäusern und vielem Interessantem mehr. Auffallend viele wunderbare Kunstwerke aus den verschiedensten Epochen fügten sich immer wieder sehr harmonisch in die Gartenlandschaft ein. Darüber hinaus standen abwechslungsreiche Vortragsthemen über Wildkräuter-Vitalkost, Kräuterkosmetik, Planetengeheimnisse u.v.m. im Vordergrund. Handgeschneiderte St. Michaelshof-Mode wurde am farbenfrohen Modestand eifrig probiert und bewundert. Idyllisch unter einer Schatten spendenden Weide tauchten Kinder und sogar Erwachsene ein in die bezaubernde Welt der Märchen.

Von den Leckereien aus eigenem Anbau konnten sich die Hoffest-Besucher gleich vor Ort überzeugen: Zur Erfrischung wurden köstliche Säfte und Sirupe ausgeschenkt. Feine, frisch zubereitete regionale und internationale Spezialitäten wie z.B. Indisches Menü, herzhafte Flammkuchen, Veggie Bratlinge luden zum Verweilen im Garten ein. Im kleinen Kreativ-Kochstudio konnten sich die Besucher gleich Anregungen und Tipps für vegane Kochfreuden holen.

Gestärkt an Leib und Seele waren so manche Besucher erstaunt, die nur einen kurzen Besuch eingeplant hatten, wie schnell das Fest zu Ende war. Man hörte beim Abschied öfter: „Wir haben so viele Impulse aufgenommen – es war viel zu kurz – wir kommen nächstes Jahr gerne wieder.“ Weitere Informationen – auch zum kosmobiodynamischen Anbau – unter www.st-michaelshof.de.

Demeter-Winzer erzeugen Spitzenqualität

  • Unser Firmenmitglied Demeter-Weingut im Zwölberich, http://www.zwoelberich.de,  teilt uns mit: „Ganz besonders haben wir uns … über den Award für den „Best Organic Wine-Producer of the Year 2014“ der renommierten AWC Vienna vor kurzem gefreut!“
  • Unser Firmenmitglied Demeter-Weingut Helmut Christ schreibt: „Bei Mundus Vini, Internationalem Bioweinpreis und AWC Vienna gewinnen wir regelmäßig Gold- und Silber- Medaillen, gelegentlich auch die seltenen Auszeichnungen Großes Gold.“

Wir gratulieren herzlich!

Nur Bio-Erdbeerfruchtaufstriche sind „sehr gut“

Bericht von Wolfgang Ritter

Öko-Test (6/2017) hat 19 Erdbeerkonfitüren und –fruchtaufstriche getestet, davon sieben Bio- Produkte. Nur vier Bio-Erzeugnisse schneiden mir „sehr gut“ ab: Dennree Erdbeer Fruchtaufstrich (Fruchtgehalt = 55%), Allos Frucht Pur 75% Erdbeere, Zwergenwiese Fruchtgarten 70% Erdbeere, Die Beerenbauern Erdbeere Fruchtaufstrich, Demeter (Fruchtgehalt = 70%). Die mit „gut“, „befriedigend“ oder „ausreichend“ bewerteten Konfitüren oder Aufstriche haben fast alle höhere Zuckergehalte als ausgewiesen, schmecken kräftig süß, wenig intensiv nach Erdbeeren mit leichter bis deutlicher „Kochnote“ und/ oder enthalten Spuren von Pestiziden.

Die Preise der konventionellen Produkte liegen zwischen 0,20 und 0,92 € je 100 g, die der Bio- Produkte zwischen 0,59 und 1,65 € je 100 g. Die Bio-Produkte mit dem größten Fruchtgehalt sind natürlich am teuersten, denn Erdbeeren kosten mehr als Zucker.

Am 11. Juni 2017 haben wir Die Beerenbauern besucht; etwa 30 Personen konnten sich bei der Verkostung verschiedener Aufstriche von ihrem fruchtigen Geschmack überzeugen.