Unglaubliche Vielfalt an Topfkräutern

Beim Tag der offenen Tür im Knoblauchsland am 3. Mai waren wir mit einem Info-Stand beim Bioland-Kräutergut Dworschak-Fleischmann. In großem Stil werden hier von über 100 Beschäftigten über 100 verschiedene Topfkräuter kultiviert und an Einzelhandelsketten verkauft.

Kontakt: Bioland KräuterGut Dworschak-Fleischmann, Kraftshofer Hauptstraße 265, 90427 Nürnberg, Tel.: 0911 – 93 64 761, Online-Shop, info@kraeutergut.dehttp://www.kraeutergut.de

Unter Schafen und Hunden

Unser Bio-Ausflug am 2. Mai führte uns auf dem Hof von Peter Dobrick mitten in  Schafherden – am Hof und auf der Weide. Es war erstaunlich zu erleben, wie die Tiere und ihre Bewacher, die Hütehunde, uns ohne alle Scheu in ihr Revier ließen. Sie ließen sich anfassen und kraulen – auch die Lämmer. Hunde und Schafe hatten vollkommenes Vertrauen zu uns. Wahrscheinlich, weil Peter dabei war.

Peter Dobrick kümmert sich um aussterbende Haustierrassen. Als Pädagoge bietet er tierbegleitete Vorträge und Workshops an  für

  • Eltern, Pädagogen und psychotherapeutisch tätige Fachleute
  • Familien und Einzelpersonen
  • Besuche in pädagogischen Einrichtungen
  • Erlebnistage und Ferienwochen für Kinder

Schüler können auf dem bio-zertifizierten Wildensteiner Schafhof ein landwirtschaftliches Praktikum machen.

Ein nächster Termin: 23. – 28. August 2026: Schafe ganz nah, Ferienwoche für Kinder von 6 – 12 Jahren

Kontakt: Wildensteiner Schafhof, 86744 Hainsfahrt, OT Steinhart und Tiergestützte Pädagogik und Psychotherapie e.V., Vorstand: Peter Dobrick, www.tpp-ev.de, peter.dobrick@gmail.com, Tel. 09082 – 2195

 

Ausflug zum Wildensteiner Schafhof

Sa., 02. Mai, 14-16.00 Uhr: Wildensteiner Schafhof, Peter Dobrick
Weiherweg 2, 86744 Steinhart, Tel. 09082–2195, alte Haustierrassen: Schafe, Ziegen, Felle, Hackfleisch (tiefgefroren), Apfel- und Quittensaft, Zwetschgenschnaps, Walnüsse; Führung, Verkostung, Bewirtung: Pulled Sheep (Schafbraten in der Semmel), Teilnahmegebühr 10 €, Einkaufsmöglichkeit; eigene Anreise, Mitfahrmöglichkeit im PKW, Anmeldung bis 25. April bei Wolfgang Ritter, T.0911 – 404827, ritter@bio-verbraucher.de

Bio-Essen im Tiergarten Nürnberg

Ein Besuch im Tiergarten Nürnberg lässt uns die Tiere in relativ natürlicher Umgebung erleben, seit etwa zwei Jahren in Baumkronenhöhe den Klimawaldpfad wandeln und naturnah essen und trinken. Im bio-zertifizierten Tiergartenrestaurant.

Das Tiergartenrestaurant Waldschänke bietet seit 1996 regelmäßig auch Culinar-Theater. Das ist ein 4-Gänge-Bio-Menü mit edlen Bio-Weinen und anderen Getränken und Musikkomödien.

Auch große Feiern kann man buchen – Venezianisch Nürnberger Küche.

Kontakt: Tiergartenrestaurant Waldschänke und Culinartheater, Noventa GmbH, www.tiergartenrestaurant.de, www.culinartheater.de, Tel 0911 – 543 01 20

80 Prozent der Verbraucher gegen Patente auf Pflanzen und Tiere

Ergebnis einer repräsentativen Umfrage in fünf EU-Mitgliedstaaten

Am 14. April 2026 veröffentlichte Keine Patente auf Saatgut! die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage in fünf EU-Mitgliedstaaten, Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden und Polen. Die Ergebnisse zeigen ein eindeutiges Bild: Rund 80 Prozent der Befragten lehnen Patente auf Lebewesen wie Pflanzen oder Tiere ab. Mehr als 70 Prozent sprechen sich gegen Patente auf natürlich vorkommende Gene aus. Die größte Ablehnung solcher Patente ist in Polen und Deutschland zu verzeichnen, gefolgt von Frankreich und Italien. Die internationale Koalition Keine Patente auf Saatgut! fordert die EU auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und Patente auf Pflanzen und Tiere wirksam zu verbieten.

Die Umfrage zeigt die höchste Unterstützung (mehr als 90 Prozent) für die Feststellung, dass Vielfalt in der Pflanzenzüchtung und der Lebensmittelproduktion entscheidend ist und dass bei Patenten auf gentechnisch veränderte Pflanzen und deren Marktzulassung der Schutz der Umwelt einen hohen Stellenwert haben muss.

„ Wenn es um Patente auf gentechnisch veränderte Pflanzen oder deren Freisetzung geht, müssen besondere Schutzmaßnahmen für Mensch und Umwelt berücksichtigt werden“, sagt Nout van der Vaart von Oxfam Novib. „Die EU muss ihre Verantwortung wahrnehmen, Patente auf Saatgut stoppen und der Vielfalt in der Pflanzenzüchtung sowie dem Schutz der Allgemeingüter mehr Gewicht geben.“

Die Ergebnisse der Umfrage: https://www.no-patents-on-seeds.org/en/survey,  Kontakte: Nout van der Vaart, Policy Lead Food and Land. Contact person: Jules van Os, media officer jules.van.os@oxfamnovib.nl / +31651573683.

Bayer kann sein Glück kaum fassen

Frankreich droht damit, längst verbotene, bienentötende Pestizide wieder einzuführen.

Wir dachten, wir hätten 2025 gewonnen, als das höchste Verfassungsgericht in Frankreich gegen die erneute Zulassung von Neonicotinoiden entschied – einer Familie hochgiftiger Pestizide, die seit 2018 verboten sind. Aber Frankreichs Senator Duplomb, der hinter diesem Plan steckt, versucht nun, einen fast identischen Gesetzentwurf durchzusetzen.

Das Gesetz wird in wenigen Wochen in die Abstimmung gehen, also müssen wir alles geben, solange noch Zeit ist, diesen Albtraum zu verhindern und die Bienen zu retten! Gemeinsam können wir einen mächtigen Widerstand entfachen – unsere Partner vor Ort in Frankreich unterstützen, Lobbyarbeit bei Gesetzgebern betreiben, kluge rechtliche Strategien finanzieren. Wir werden unermüdlich alles tun, was in unserer Macht steht, um Bienen und Umwelt vor Unternehmen wie Bayer-Monsanto zu schützen, für die nichts als der Profit zählt.

Wir haben diese Katastrophe schon einmal verhindert und so die Bienen vor dem Horror bewahrt – wir schaffen das also noch einmal. Sind Sie dabei?

Das hier sind die harten Fakten:

  • Eine Wiederzulassung von Neonicotinoiden dient in keinster Weise den Landwirten – sondern ausschließlich der Gewinnmaximierung der Chemieunternehmen.
  • Die Wissenschaft ist eindeutig: Es gibt sicherere, wirksame Alternativen zu Neonicotinoiden. Biologische Bekämpfung, Agrarökologie, gezielte Behandlungen – sogar für Zuckerrüben – wurden getestet und haben sich bewährt.
  • Wenn das Gesetz verabschiedet wird, würden Chemikalien wieder eingeführt, die bis zu 10.000mal giftiger für Bienen sind als DDT.

Über 2,1 Millionen Menschen haben im vergangenen Jahr eine Petition unterzeichnet, um unsere Bienen, unsere Gesundheit und unsere Umwelt vor den giftigen Pestizidriesen zu schützen. Jetzt müssen wir den Gesetzgebern, die dem Druck der Agrarlobby nachgeben, zeigen, dass wir bereit sind, sie mit einer weiteren Welle des Widerstands der Bevölkerung zu konfrontieren.

Quelle: us@eko.org vom 7. April 2026