Erleben Sie die Bio-Genussmeile beim Erlanger Herbst in der Wasserturmstraße am Samstag, 17. Oktober 2026, von 10 bis 17 Uhr.
Veranstalter: www.erlangen.de/biostadt
Der Bio-Verbraucher e.V. ist mit einem Info- und Verkostungsstand dabei.
Erleben Sie die Bio-Genussmeile beim Erlanger Herbst in der Wasserturmstraße am Samstag, 17. Oktober 2026, von 10 bis 17 Uhr.
Veranstalter: www.erlangen.de/biostadt
Der Bio-Verbraucher e.V. ist mit einem Info- und Verkostungsstand dabei.
Speiseöle, Leinöl, Olivenöl, Essige bietet Bio-Planète Ölmühle Moog GmbH,
01623 Lommatzsch, Tel.: 035241 820 80, http://www.biopanete.com, Online-Shop
Naturata AG liefert Demeter-Lebensmittel, z.B. Dinkelnudeln, Essige, Kaffee, Kakao, Knäckebrot, Schokoladen, Speiseöle, Tomatenprodukte, Zucker, Zwieback; Verkauf an Händler und Online-Shop, http://www.naturata.de, Tel. 07144 – 8961- 0
Nürnberger Bio Originale ( http://nuernberger-bio-originale.de ) bietet
25 % Rabatt auf das gesamte Sortiment bei einer Sammelbestellung
über Bio-Verbraucher e.V. bei Bestellung bis 15. Oktober
bei ritter@bio-verbraucher.de,
Abholung ab 1. November in der Rieterstr. 20, 90419 Nürnberg
Beispiel: Bio-Elisen-Lebkuchen, schoko/natur, abgepackt zu 5 Stück (350 g) = 10 €
Gutes von Schubert gibt’s im erweiterten Hofladen mit vollständigen Naturkost-Sortiment, Käse- u. Wursttheke, Obst und Gemüse, Milchprodukte und Café;
91338 Unterrüsselbach, Ebacher Str. 1, Di-Fr 8-18.00 u. Sa 8-13.00 Uhr mit Bedienung, zu anderen Zeiten mit SB und Kartenzahlung;
ab donnerstags frische Hähnchen und Gockel
www.gefluegelhof-schubert.de, T. 09192 – 8303
Mithilfe und Miternten in einem Öko-Garten bei Nürnberg erwünscht, T. 09187-42658
Zutaten für 4 Personen
3 rote Paprikaschoten, 5 Tomaten, 2 Knoblauchzehen, 1 Zwiebel, 4 Eier, 3 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, nach Geschmack und Verfügbarkeit frischer Koriander oder frische Petersilie und schwarze Olivenscheiben, Weißbrotscheiben
Zubereitung
Paprika, Tomaten und Koriander oder Petersilie waschen und klein schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und getrennt würfeln. In einer großen Pfanne die Zwiebel in Olivenöl glasig anbraten, dann den Knoblauch dazu geben und alles mit Paprikapulver betreuen. Nun auch die Paprika- und die Tomatenstücke dazu geben und knapp 10 Minuten dünsten lassen. Bei Bedarf etwas Wasser dazugeben. Jetzt Koriander oder Petersilie hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Im Gemüse nun vier kleine Löcher für die Eier bilden, die Eier einzeln aufschlagen und in die Pfanne geben. Nicht mehr umrühren. Eiweiß, das nicht in dem Gemüseloch verschwindet, soll über dem Gemüse stocken. Am Schluss das Ganze mit klein geschnittenen Oliven und etwas Koriander oder Petersilie bestreuen. Die Gemüsepfanne wird mit getoastetem Weißbrot serviert.
Guten Appetit wünscht Christina Besteck
Überwindung des Mind-Behavior-Gap durch Stärkung der Ich-Kraft
Marktbeobachter stoßen auf eine Lücke, die bei den Konsumenten klafft, zwischen Erkennen und tun (Mind-Behavior-Gap). Wir kennen zum Beispiel mittlerweile alle die Folgen der Massentierhaltung, des Einsatzes von Kunstdüngern und Giften in der Landwirtschaft und das Verbrennen fossiler Rohstoffe auf unser Klima, aber wir handeln nicht entsprechend. Oft genug entscheiden wir uns dennoch für das bekannte, aber schädliche Gut. Unser Mitglied, Wilhelm R. Kux, Berlin, beschreibt in seinem Buch „Kultur als Zukunftskraft“, München 2026, u.a. wie wir das Mind-Behavior-Gap überwinden können. Wir müssen uns für unsere Produkte, ihre Erzeuger, die Transportwege und die Vermarkter interessieren. Das bedeutet Arbeit, Arbeit eines forschenden, immer bewusster lebenden Konsumenten. Wie man allgemein die Ich-Kraft stärkt, wird zu Beginn von Kapitel 6.2 gezeigt. Wir bringen Auszüge:
Übungen zur Stärkung von Ich-Tätigkeit und Resonanzfähigkeit
Konzentration: Es kann sich während der eigenen Untersuchungen zwischendrin lohnen, einfach zu üben, sich allgemein zu konzentrieren, sachgemäß, bis zum vollständigen Verständnis von Vorgängen. Solche Übungen können nebenbei, in fünf Minuten am Tag, für simple Gegenstände vollzogen werden (wie etwa einen Bleistift oder eine Büroklammer). Dabei kommt es darauf an, Funktion und Herstellungsprozess in Gedanken Schritt für Schritt nachzusinnen, möglichst konkret und täglich, einige Wochen lang, bis man gewahr wird, dass einem das Konzentrieren leichter fällt.
Unterbrechen der Alltagsabläufe: Als Zweites und danach kann man üben, sich nicht immer nur von Gewohnheiten und Verhaltensroutinen lenken zu lassen. Wir brauchen solche angelernten Routinen selbstverständlich als Instinktersatz zur Stabilisierung unserer Orientierung. Wir können nicht immer alles dauernd infrage stellen, aber wir wollen doch »Herr im Haus« bleiben und jedenfalls den Routinen bewusst zustimmen (z. B. als »gute Gewohnheiten«). Zum „Herrsein“ gehört es aber auch, sie unterbrechen zu können (wie wir es von Sokrates hörten). Und damit das gegebenenfalls nicht zu schwerfällt, kann man es in unauffälliger Weise täglich über längere Zeit üben. Dazu unterbricht man den Alltagsverlauf zu einer vorher selbstbestimmten Zeit mit einer simplen, aber unüblichen, selbst ausgedachten Tätigkeit, z. B. sich einen bestimmten Knopf zu öffnen und wieder zu schließen. Es werden damit verblüffendste Erfahrungen über die eigenen Fähigkeiten, sich zu lenken, gemacht und erweitert.
Gelassenes Wahrnehmen: Viele Dinge »springen uns an«, mit besonders ausgestatteter Emotionalität. Das passiert nicht nur durch die Werbebilder in den Medien. Damit wir aber nicht manipuliert werden, gilt es, die einzelnen »Ansprünge« in ihrer Wirkung und Machart bewusst wahrzunehmen, jedoch Gelassenheit ihnen gegenüber zu üben. Am besten geht es vielleicht, wenn man sich über das Aufgedeckte, die Absicht, nicht ärgert, nicht verstimmt wird, sondern es eher mit Humor nimmt. Andererseits können uns manche Vorgänge auch sehr betroffen machen und zu Trübsinn veranlassen. Auch hier ist es wichtig, für den Vorgang offen zu sein, aber man muss dem Trübsinn, der Angst, nicht verfallen. Gelassenes Anschauen und Sinnen auf tätige Abhilfe kann man also in dieser dritten Periode üben.
Positivität: In unserer Revue der Ereignisse bemerkten wir viele Situationen, in denen es zwei Seiten derselben Medaille gab. Die calvinistische Geld-Fixiertheit hatte eine gewisse Herzlosigkeit zur Folge. Aber sie ermöglichte auch schöne Bekleidung für eine Bevölkerung, die einander immer zugeneigter wurde. Brunelleschis Perspektivmodifikation öffnete den Blick auf viel mehr materielle Aspekte der Welt – aber ermöglichte auch viele Durchblicke auf Wesentliches. Es geht alsodarum, sich den Sinn für das Positive nicht verstellen zu lassen durch die Wahrnehmung von Üblem. Auch das kann man bewusst an simplen Erfahrungen in einer vierten Periode üben.
Offenheit für Ungewohntes: In unseren Erwägungen haben wir von Galileis Beobachtungen mit dem Fernrohr gehört. Hierdurch wurden bisherige Annahmen über die Gestaltungen der Natur (»Kristallhimmel«) infrage gestellt. Viele wollten aber an überkommenen Vorstellungen festhalten und sich gar nicht auf das Fernrohr einlassen. Auch die berechneten Beobachtungen des Club of Rome stießen seinerzeit zum Teil auf Unglauben. Demgegenüber ist Offenheit für anderes, bisher nicht Wahrgenommenes gefragt. Üben wir bewusst eine Zeitlang, Alternativen ernst zu nehmen, sich vor allem Neues sagen zu lassen, neue Gesichtspunkte zu prüfen, so werden die Ich-Kräfte sich hierdurch bedeutend steigern.
Will man das alles noch fortentwickeln, kann man diese Übungen auch kombinieren. Man kann aber zusätzlich auch umgekehrte Wege einschlagen oder die Ansätze erweitern: Hat man in der ersten Übung den Weg der Entstehung eines fertigen Gegenstandes genau verfolgt, so kann man bewusst einen Vorgang im Alltag so beobachten, dass man seine mutmaßliche Fortsetzung in nächster Zeit prognostiziert. Später kann man sehen, ob man richtig lag oder falsch – und gegebenenfalls, warum. Es gilt immer, die tatsächlichen Ursachen möglichst genau zu erforschen, sich nicht mit Erzählungen, Narrativen oder Vermutungen abspeisen zu lassen.
Quelle: https://www.oekom.de/buch/kultur-als-zukunftskraft-9783987265464
Seit 2015 bündeln die Stadt Nürnberg und die beiden Landkreise Nürnberger Land und Roth ihre Kräfte in Bayerns größter Öko-Modellregion (ÖMR). Ziel der erfolgreichen Kooperation ist es, die ökologische Landwirtschaft zu stärken und die regionale Bio-Wertschöpfung auszubauen. Nach mehreren erfolgreichen Förderperioden sprechen sich die zuständigen politischen Gremien in Nürnberg, im Nürnberger Land und im Landkreis Roth einhellig für die Fortsetzung der Zusammenarbeit bis Ende 2030 aus. Wir freuen uns sehr, nun mit drei regional fokussierten Hauptprojekten in den Bereichen Direktvermarktung, Bildung und urbane Märkte in die nächste Förderperiode zu starten, und selbstverständlich unsere bewährte Basisarbeit zur Förderung von BioRegio Wertschöpfungsketten fortzusetzen. So entsteht ein integriertes regionales Ernährungssystem, das ökologische Landwirtschaft stärkt, regionale Wirtschaftskreisläufe fördert und die Versorgung mit nachhaltig erzeugten Lebensmitteln verbessert.
RegioPlus-Challenge 2026 – Jetzt mitmachen und Ideen einreichen
Von Montag bis Sonntag, 5. bis 11. Oktober 2026 heißt es wieder Kilometer zählen: Ist es zu schaffen, sich eine Woche lang nur mit Produkten zu versorgen, die aus einem Umkreis von 50Kilometer um meinen Wohnort kommen? Zurzeit stellen wir das Programm dafür zusammen, aktuell geplante Aktionen sind hier zusammengestellt. Sie möchten sich auch mit einer Aktion beteiligen? Oder ein Rezept beisteuern? Sprechen Sie mich gerne bis zum 31.08 dazu an. Die Challenge wird über umfassende Pressearbeit beworben und mit einem Newsletter und einer Social Media Kampagne begleitet.
Quelle: Newsletter Ökomodellregion vom 07.08.2026
Kontakt: Ulrich Hirschmüller, Projektmanager Öko-Modellregion, +49 (0)911/231-10624, ulrich.hirschmueller@stadt.nuernberg.de, www.nuernberg.de
„Ökologische Techniken der beste Weg zu Klima-Resilienz“
Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft hält die von der Slowakei angekündigte Klage gegen die EU-Verordnung zur Deregulierung der neuen genomischen Techniken (NGT) für aussichtsreich. Premierminister Robert Fico hat laut der Staatsagentur Tasr heute erklärt, beim EU-Gerichtshof Klage einzureichen, weil diese „viele Proteste“ ausgelöst habe und es „keine Beweise“ gebe, dass die Bevölkerung sich „um nichts Sorgen machen“ müsse.
Tina Andres, Vorsitzende des Bio-Spitzenverbands, kommentiert:
„Die slowakische Regierung tut gut daran, auf ihre Zivilgesellschaft zu hören, die angefangen mit der Slowakischen Akademie der Wissenschaft über Verbände der Land- und Lebensmittelwirtschaft bis hin zu Greenpeace Slovakia die Deregulierung ablehnt. Dass die Risikoprüfung für gentechnisch veränderte Organismen, die mit neuen Methoden gezüchtet wurden, entfallen soll, missachtet das Vorsorgeprinzip und widerspricht der bisherigen Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs. Von uns konsultierte Gutachter erachten daher die Klage als aussichtsreich.
Die Biobranche begrüßt den Vorstoß der Slowakei gegen die geplante Deregulierung. Bio wird in jedem Fall in allen Stufen der Wertschöpfung weiter ohne Gentechnik wirtschaften. Doch die saubere Trennung in „mit“ und „ohne“ Gentechnik, angefangen beim Saatgut, wird künftig neue Kosten und neue Bürokratie produzieren, sollte die Deregulierung tatsächlich umgesetzt werden.
Um die Landwirtschaft resilient zu machen gegen die Folgen der Erderwärmung, sind ökologische Lösungen der beste Weg. Denn eine starke Erzeugung braucht ein starkes System, das durch seine Vielfalt sowohl gegen Trockenheit als auch gegen Überschwemmungen bestmöglich gewappnet ist. Der Ökolandbau ist dieses starke System.“
Quelle: Pressemitteilung vom 2.9.2026; presse@boelw.de, +49 30 28482 308
25 Badreiniger getestet
Ergebnisse im Überblick:
· Gesamttestergebnis: Kein Produkt erreicht „sehr gut“, 12 x „gut“, 10 x „befriedigend“, 2 x „mangelhaft“, 1 x „ungenügend“
· Den Test der Inhaltsstoffe bestehen alle: 11 x „sehr gut“, 13 x „gut“, 1 x „befriedigend“
· Bei der Praxisprüfung gibt es kein „sehr gut“: 5 x „gut“, 6 x „befriedigend“, 11 x „ausreichend“, 2 x „mangelhaft“ (Biff Bad Total Zitrus Frische und Domol Eco Bad-Reiniger), 1 x „ungenügend“ (Sodasan Dusche und Bad)
· Riesige Preisunterschiede: günstigste Produkte = 0,85 €/ Liter, teuerstes Produkt = 6,98
€/ Liter (Sodasan Dusche und Bad; schneidet am schlechtesten ab). Schon oft haben wir berichten müssen, dass teuer nicht gleich gut bedeutet.
Die Praxisprüfung setzte sich aus zwei Tests zusammen: Kalklösevermögen und Reinigungsleistung. Nur wenige Mittel waren in beiden Tests gleich gut. So lautet die Abstufung der Bewertungen: sehr hoch, hoch, durchschnittlich, mäßig, schlecht. Wir sortieren für Sie:
Marke/ Anbieter Kalklösevermögen Reinigungsleistung Preis/l
| Gesamtbewertung „gut“
K-Classic Eco Minze/ Kaufland |
sehr hoch | schlecht | 1,53 € |
| Gut & Günstig/ Edeka* | hoch | hoch | 0,85 € |
| W5 Kraft & Glanz/ Lidl* | hoch | hoch | 0,85 € |
| Power Force/ Aldi Nord* | hoch | hoch | 1,93 € |
| Denk mit Frischeduft/ Dm | hoch | durchschnittlich | 0,85 € |
| K-Classic Lemon/ Kaufland* | hoch | durchschnittlich | 0,95 € |
| Priva/ Netto/ Budni* | hoch | durchschnittlich | 0,85 € |
| W5 nature/ Lidl | durchschnittlich | mäßig | 1,09 € |
| Respekt Zitrusfrische/Edeka/Netto | mäßig | durchschnittlich | 2,65 € |
| Denk mit/ Dm* | mäßig | durchschnittlich | 1,13 € |
| Frosch Citrus/ Werner & Mertz | mäßig | durchschnittlich | 3,98 € |
| Sonett mit Zitronensäure/ Sonett | mäßig | durchschnittlich | 5,98 € |
| Gesamtbewertung „befriedigend“ | |||
| Blink Crystal/ Müller* | sehr hoch | hoch | 0,95 € |
| Meister Proper/ Procter & Gamble* | hoch | sehr hoch | 3,19 € |
| Domol Zitrone/ Rossmann* | hoch | durchschnittlich | 1,13 € |
| Blik Citrus/ Penny* | hoch | schlecht | 0,95 € |
| Ja! Lemon/ Rewe* | durchschnittlich | durchschnittlich | 0,95 € |
| Saubermax Power Citrus/ Norma* | durchschnittlich | durchschnittlich | 1,65€ |
| Clinair Citrus/ Aldi Süd* | durchschnittlich | mäßig | 0,95 € |
| Fit mit Aktivschaum/ Fit | mäßig | durchschnittlich | 4,58 € |
| Fit Grüne Kraft/ Fit | mäßig | mäßig | 4,58 € |
| Almawin Frische Minze/ Almawin | mäßig | mäßig | 6,58 € |
Warum erreichten „gute“ Produkte nicht „sehr gut“ und „befriedigende“ nicht „gut“? Sie enthielten den „bedenklichen/ umstrittenen Inhaltsstoff“ Ameisensäure in erhöhtem Maße. Produkte, auf die das zutrifft, sind oben mit * gekennzeichnet.
Natur-Kosmetik-Wohlfühl-Duschgele sind „sehr gut“
Düfte finden einen direkten Weg zu unseren Emotionen; sie können daher ein Wohlgefühl auslösen. Deshalb gibt es Wohlfühl-Duschgele. Sie enthalten Parfüme und/oder ätherische Öle. Öko-Test hat 21 Wohlfühl-Duschgele untersuchen lassen, davon 12 zertifizierte Naturkosmetik-Produkte. Sie sind alle vegan, enthalten fast alle nur natürliche Duftstoffe, keine bedenklichen und/oder umstrittenen Inhaltsstoffe, viele haben Rezyklatanteile in der Kunststoffverpackung. NurTesori d’Oriente Aromatische Cremedusche Ayurveda von Sodalis enthält künstlichen Moschusduft (Note „ausreichend“). Die Preise der konventionellen Produkte bewegen sich zwischen 0,99 € und 4,99 € je 250 Milliliter.
Die 12 zertifizierten Naturkosmetik-Produkte sind alle „sehr gut“. Die Preise bewegen sich zwischen 1,05 € / 250 Milliliter (Alverde Aromadusche Bio-Granatapfel Bio-Holunderblüte) und 12,38 €/ 250 Milliliter (Primavera Glücksgefühle Duschbalsam).
Quelle: ÖKO-Test Magazin 9.2026
Auswirkungen der Art der landwirtschaftlichen Praktiken auf die Kohlenstoffbindung im Boden und den Ertrag einiger Kulturen
Die Kohlenstoffbindung im Boden stellt eine langfristige Speicherung von Kohlenstoff im Boden dar, die 70 % des Kohlenstoffs an Land ausmacht. Daher besteht das Hauptziel dieser Studie darin, die Auswirkungen landwirtschaftlicher Bewirtschaftungssysteme auf die Kohlenstoffbindung im Boden und die Bodeneigenschaften, die Produktivität, den Wasserverbrauch, die Kohlenstoffbindung im Boden, die CO₂-Emissionen sowie die Kosten ausgewählter landwirtschaftlicher Kulturen zu untersuchen.
Zu diesem Zweck wurden verschiedene Bewirtschaftungssysteme (konventionell, ökologisch und biodynamisch) und vier Kulturen (Mais, Tomate, Ackerbohne und Kartoffel) über fünf Erntejahre hinweg untersucht. Die erzielten Ergebnisse zeigen, dass die landwirtschaftlichen Praktiken in den verschiedenen Bewirtschaftungssystemen die Bodeneigenschaften verbesserten.
Die biodynamische Bewirtschaftung führte zu einer Verringerung der Lagerungsdichte, wodurch das Wasserrückhaltevermögen des Bodens erhöht wurde, was wiederum den Wasserverbrauch der Pflanzen verringerte. Bezüglich der chemischen Eigenschaften des Bodens verbesserten ökologische und biodynamische Bewirtschaftungssysteme den pH-Wert, die elektrische Leitfähigkeit (EC), sowie Stickstoff- (N), Phosphor- (P) und Kaliumgehalte (K) im Vergleich zum konventionellen Bewirtschaftungssystem. Die Ertragswerte der biodynamischen und ökologischen Bewirtschaftungssysteme lagen höher als die des traditionellen Bewirtschaftungssystems.
Die Menge der Kohlenstoffbindung im Boden lag zwischen 1980,17 und 4782,82 kg ha⁻¹ im konventionellen System, zwischen 2505,89 und 6132,38 kg ha⁻¹ im ökologischen System und zwischen 1581,07 und 5986,25 kg ha⁻¹ im biodynamischen System. Die Reduktion der CO₂-Emissionen war im Untersuchungszeitraum in den ökologischen und biodynamischen Systemen höher als im konventionellen System. Der höchste Wert des Kohlenstoffgewinns (13.071,60 ägyptische Pfund pro Hektar (EGP ha⁻¹), 1 $ = 48,48 EGP) wurde im biodynamischen System festgestellt. Die höchsten Werte des gesamten Nettogewinns betrugen 25.046,64 EGP ha⁻¹ für Mais, 67.463,04 EGP ha⁻¹ für Tomaten, 44.175,84 EGP ha⁻¹ für Ackerbohnen und 94.674,24 EGP ha⁻¹ für Kartoffeln und wurden im ökologischen Bewirtschaftungssystem nach fünf Jahren erzielt. Quelle: Newsletter Nr. 1/ 2026 des Forschungsrings e.V. vom 26.05.26, www.forschungsring.de
Bericht von Volkmar Spielberger/ Geschäftsführer der Spielberger Mühle
In unserer Flockenmühle in Würzburg verarbeiten wir jedes Jahr rund 10.000 Tonnen Bio-Hafer aus der Region. Beim Schälen und Trocknen des Hafers fällt dabei zwangsläufig ein Nebenprodukt an: Haferschälkleie. Bisher ein Reststoff – künftig ein wertvoller Rohstoff. Gemeinsam mit unserem Partner autarkize GmbH aus dem Allgäu haben wir ein Konzept entwickelt, dass diesen Reststoff in den Mittelpunkt eines nachhaltigen Energiekreislaufs stellt: eine Pyrolyseanlage direkt am Standort.
Was passiert in der Anlage?
Bei der Pyrolyse wird die Haferschälkleie unter hohen Temperaturen und Sauerstoffausschluss in drei wertvolle Produkte umgewandelt:
Prozesswärme – deckt 100 % des Wärmebedarfs unserer Flockenmühle, und überschüssige Wärme (ca. 25 %) fließt ins städtische Fernwärmenetz von Würzburg.Ein echter Kreislauf
Was uns an diesem Projekt besonders begeistert: Es entsteht ein geschlossener regionaler Kreislauf. Landwirte liefern Hafer → wir produzieren Lebensmittel → aus den Reststoffen gewinnen wir Energie und Pflanzenkohle → die Kohle verbessert die Böden → auf denen wächst neuer Hafer. Mit zwei Pyrolyse-Brennkammern und einer Leistung von 2 MW sowie einer bisherigen Investition von 760.000 € nehmen wir dieses Projekt sehr ernst. Das Ergebnis: Wir bewegen uns von fossiler Abhängigkeit zu energetischer Unabhängigkeit – und von CO₂-intensiv zu CO₂-negativ.
Projekte wie unsere neue Pyrolyseanlage brauchen Mut, Überzeugung – und natürlich eine solide Finanzierung. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, dabei nicht nur auf klassische Wege zu setzen, sondern Euch die Möglichkeit zu geben, direkt dabei zu sein. Genussrechte sind bei der Spielberger Mühle ein bewährtes Instrument, mit dem wir seit vielen Jahren nachhaltige Projekte gemeinsam mit Menschen finanzieren, die unsere Werte teilen. Keine anonyme Kapitalanlage – sondern eine echte Beteiligung an etwas, das wir gemeinsam aufbauen.
Grüne Kapitalanlage
Wenn Ihr möchtet, könnt ihr Teil dieses Kreislaufprojekts werden. Alle Informationen zur wirtschaftlichen Situation unseres Unternehmens, zur unabhängigen Blue Diligence sowie zur konkreten Ausgestaltung der Genussrechte findet ihr unter folgendem Link: Unser Angebot bei genussrechte.org
Kontakt: Spielberger GmbH, Burgermühle 1, 74336, Brackenheim, t.helfrich@spielberger-muehle.de
Im letzten Info-Brief 87 haben wir an dieser Stelle von einer Solidarischen Landwirtschaft Initiative (SoLaWi) im Raum Nürnberg berichtet. Es gibt solche Initiativen weltweit; sie sind bekannt unter der Bezeichnung «Community Supported Agriculture» (CSA). Verbraucher verbinden sich mit einem oder mehreren Höfen, oft mindestens für ein Jahr, zahlen einen monatlichen Beitrag und erhalten dafür – meist wöchentlich – einen Teil der Ernte. Man kann auch oft selbst mitarbeiten: pflanzen, hacken, ernten. Kürzlich wurde von einem Hof in den USA berichtet, der eine «Community Supported Stewardship Agriculture» (CSSA) gegründet hat. Das Wort «Stewardship» bedeutet Verwaltung. Das heißt, Verbraucher geben Geld für die Verwaltung des Hofes. Außerdem hat man ein «Regenerative Institute» (RI) gegründet. Wie funktionieren CSSA und RI?
Bericht zur Vilicus Farms, USA – Anna Jones-Crabtree
Die Farm umfasst etwa 12.000 «Acres», was 6.000 Hektar entspricht. Diese Größenordnung ist für Europa außergewöhnlich, in Montana jedoch Teil einer weitgehend industrialisierten Agrarlandschaft. Der Betrieb ist nach dem höchsten Standard des «Regenerative Organic Certification» zertifiziert.
Wirtschaftliche Tragfähigkeit
Ein zentrales Anliegen der Betreiber:innen war von Beginn an die Hoffnung, dass ökologisch richtige Landwirtschaft auch wirtschaftlich trägt. Diese Hoffnung hat sich jedoch nur teilweise erfüllt. Weder eine hohe ökologische Qualität noch sorgfältige soziale Praxis garantieren automatisch wirtschaftliche Sicherheit. Vor diesem Hintergrund entwickelte die Farm eininnovatives Konzept namens «Community Supported Stewardship Agriculture» (CSSA), eine Weiterentwicklung des klassischen CSA-Gedankens. Die Grundidee lautet: Ein erheblicher Teil der Arbeit auf einer regenerativen Farm erzeugt keinen direkt verkaufbaren Ertrag, etwa Biodiversitätspflege, Bodenaufbau oder Landschaftsgestaltung. Diese Leistungen werden dennoch als wertvoll anerkannt. Die Farm beziffert diesen Wert mit 100 US-Dollar pro «Acre». Unterstützer:innen können symbolisch ein, fünf oder zehn «Acres» «mittragen» und so gezielt ökologische Leistungen finanzieren. Dieses Modell hat Aufmerksamkeit und Anerkennung gefunden, reicht jedoch bislang nicht aus, um die wirtschaftliche Stabilität des Betriebs zu sichern. Als Antwort auf diese strukturellen Probleme wurde das Regenerative Institute gegründet. Die Farm dient dabei als lebendiges Labor, in dem neue agrarische, ökologische und ökonomische Ansätze erprobt und dokumentiert werden. Ziel ist es, Landwirtschaft, Wirtschaft und Ökologie neu zu denken und langfristig übertragbare Modelle zu entwickeln.
Supply Circles (Versorgungskreise)
Ein Kernprojekt des Instituts ist der Aufbau sogenannter «Supply Circles» (Versorgungskreise). Anders als klassische Marktbeziehungen, die einzelne Produkte betrachten, sollen hier ganze Fruchtfolgen gemeinsam gedacht und vermarktet werden. Käufer:innen müssen bereit sein, nicht nur Weizen, sondern auch Leguminosen, Ölfrüchte oder Lein abzunehmen – also einen «Korb von Kulturen», der agronomisch notwendig ist. Langfristige Partnerschaften entlang der gesamten Wertschöpfungskette sollen so Resilienz, Fairness und Planungssicherheit schaffen.
Die Analyse des Instituts zeigt klar: Die heutigen Märkte und staatlichen Sicherheitsnetze belohnen keine regenerative Bewirtschaftung. Trotz vorhandener agronomischer Lösungen werden die meisten Flächen weiterhin so bewirtschaftet, dass Böden und Biodiversität geschädigt werden, weil Landwirt:innen kurzfristig wirtschaftlich überleben müssen. Der Klimawandel verstärkt diesen Druck zusätzlich. In der Praxis bedeutet dies, dass Betriebe immer wieder gezwungen sind, kurzfristige Entscheidungen gegen langfristige Landpflege zu treffen. Genau hier setzen die Supply Circles an: Sie sollen ermöglichen, dass ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Tragfähigkeit nicht länger Gegensätze sind.
Quelle: We Never Farm Alone – Vertrauen wir in die Kraft, die in der Gemeinschaft liegt? Dokumentation des Wirtschaftskreis-Treffens vom 4. Februar 2026 – Eine Kooperation der World Goetheanum Association und der Sektion für Landwirtschaft; Genehmigung zu Veröffentlichung durch jacqueline.reimann@goetheanum.ch vom 26.03.2026