Erleben Sie die Bio-Genussmeile beim Erlanger Herbst in der Wasserturmstraße am Samstag, 17. Oktober 2026, von 10 bis 17 Uhr.
Veranstalter: www.erlangen.de/biostadt
Der Bio-Verbraucher e.V. ist mit einem Info- und Verkostungsstand dabei.
Erleben Sie die Bio-Genussmeile beim Erlanger Herbst in der Wasserturmstraße am Samstag, 17. Oktober 2026, von 10 bis 17 Uhr.
Veranstalter: www.erlangen.de/biostadt
Der Bio-Verbraucher e.V. ist mit einem Info- und Verkostungsstand dabei.
PRESSEMITTEILUNG des BÖLW vom 22.09.2026
Am 23. September würdigt die Europäische Union mit dem sechsten European Organic Day die Bio-Landwirtschaft als Leitbild eines resilienten und nachhaltigen Ernährungssystems. Sie zeichnet dazu exzellente Unternehmen mit den “EU-Bio-Awards“ aus.
Tina Andres, Vorstandsvorsitzende des Bio-Spitzenverbands, kommentiert:
„In diesem Jahr steht der European Organic Day im Zeichen der Resilienz. Die Widerstandsfähigkeit des Ökolandbaus, der ohne fossilen Kunstdünger auskommt, ist mit den Blockaden von Hormus und Bab al-Mandab auch ein geopolitischer Trumpf. Ein Trumpf, den Europa nicht verspielen darf, sondern stärken muss!
Diese Resilienz endet nicht am Hoftor, sondern spiegelt sich in der regionalen Wertschöpfung wider. Sie erreicht genau dort Menschen, wo viele an den vergangenen Wochenenden ihre Unzufriedenheit auf dem Stimmzettel Ausdruck gegeben haben. Die rund 400.000 Arbeitsplätze der Unternehmen der Bio-Branche stiften gerade im ländlichen Raum Sinn und Gemeinschaft und damit wichtige Voraussetzungen für eine offene, freie Gesellschaft.
Für Resilienz sorgen Europas Bio-Bäuerinnen und -Bauern auch ganz konkret. Sie schützen Flora und Fauna, von der gefährdeten purpurroten Kornrade bis zur apfelblütenbestäubenden Acker-Schmalbiene. In Wassereinzugsgebieten sorgen sie für sauberes Trinkwasser, als Anrainer von Flüssen und Seen halten sie Gewässer frei von Nitrat. Wir feiern Europas Frauen und Männer, die tagtäglich mit ihrer Hände Arbeit zum Klima-, Arten- und Wasserschutz beitragen!“
Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V. (BÖLW), Marienstr. 19-20, 10117 Berlin, +49 30 28482 308, presse@boelw.de, www.boelw.de
Als wir kürzlich Peter Schubert auf seinem Geflügelhof nördlich von Nürnberg besuchten, und ich die rennenden, flatternden, fliegenden Hühner sah, Hennen und Hähne, wurde mir erneut klar, welch ein Skandal es ist, die Vögel in der Massentierhaltung einzuquetschen. Demeter erlaubt nur 3000 Hühner zu halten, EU-Bio 30.000, so Schubert. Bei konventioneller Hühnerhaltung gibt es keine Grenzen!
Der Geflügelhof Schubert hat einen neuen Hofladen mit erweitertem Sortiment. Es gibt einen Mittagsimbiss sowie Kaffee und selbst gebackenen Kuchen. Zum genießen im Freien gibt es schattige Plätze. Und einen Spielplatz mit Blick auf die frei laufenden Hühner.
„Gutes von Schubert“ und anderen Lieferanten (großes Naturkostsortiment mit Käse- u. Wursttheke, Obst und Gemüse, Milch und Milchprodukte) gibt’s Di – Fr, 8 -1 8.00, u. Sa, 8 – 13.00 Uhr, mit Bedienung, zu anderen Zeiten mit SB und Kartenzahlung; ab donnerstags frische Hähnchen und Gockel.
91338 Unterrüsselbach, Ebacher Str. 1, www.gefluegelhof-schubert.de
Man kann den Geflügelhof Schubert Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Vom Nordost-Bahnhof fährt man mit der Gräfenbergbahn bis zur Station Rüsselbach. Dann sind es etwa 1000 Meter bis zum Hof.
Prüfzeichen für Gesundheit, Ökologie, Sorgfalt und Gerechtigkeit
Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) gratuliert Deutschland zu seinem vor 25 Jahren eingeführten Bio-Siegel. Das wabenförmige Achteck trat am 5. September 2001 unter der damaligen Ministerin Renate Künast in Kraft und weist heute mehr als 112.000 Produkte in Deutschland als bio-zertifiziert aus laut der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, von Brot über Saatgut bis zu Vogelfutter. Die Nutzung ist freiwillig; vorgeschrieben ist seit 2012 das Grüne-Blatt-Bio-Siegel der EU.
Tina Andres, Vorsitzende des Bio-Spitzenverbands, zum Geburtstag des deutschen Siegels:
„Bio ist eine Erfolgsgeschichte! Die Graswurzelbewegung ist in 25 Jahren aus der Nische in die Mitte der Gesellschaft gewachsen: Dieser Erfolg ist auch einer des deutschen Bio-Siegels! Das staatliche Versprechen schafft Vertrauen – wo Bio draufsteht, ist Bio drin. Die fortwährend steigende Nachfrage zeugt davon: Von 2,1 Milliarden Euro im Jahr 2000 hat sich der Jahresumsatz mit Bio-Produkten verneunfacht auf 18,3 Milliarden Euro in 2025 – und ein Ende ist nicht absehbar, wie der Zuwachs um rund 4 Prozent im ersten Halbjahr zeigt.
Bio gibt Arbeit: Rund 400.000 Menschen beschäftigt die Branche in Deutschland. Innovationen wie Bio-Supermärkte, Bio-Automaten auf dem Land oder Lieferdienste für Bio-Produkte tragen dazu bei, dass das Wachstum sich fortsetzt.
Bio schafft Werte: Getreu seiner Philosophie, dass das Wirtschaften ökologisch sein muss, die Produkte gesund und sorgfältig hergestellt. Und es soll gerecht zugehen! Die Kosten für die Leistungen für die Allgemeinheit, vom sauberen Wasser bis zum Vogelschutz, dürfen nicht auf den Einzelnen abgewälzt werden – weder auf Erzeuger, noch Hersteller, noch Konsumierende.
Quelle: BÖLW-Presse-Mitteilung vom 1. September 2026
Wird das mal ein Bio-Dorf?
Wenn man (mit dem Deutschlandticket) mal einen Ausflug von Nürnberg nach Emskirchen macht, erwartet einen schon ein Bahnhofs-Café mit Bio-Produkten. Wenn man den Bahnhof dann verlässt und sich nach links wendet, kommt man bald zu einem größeren Geschäft in einem älteren Lagerhaus an den Gleisen, das fast alles für den täglichen Bedarf in Haus und Garten führt – auch ein ziemlich großes Bio-Sortiment. Geht man dann hinunter in den Ort, landet man in einem Eis-Café mit einer großen Liste an Bio-Zutaten. Eislie, in der Erlanger Str. 3. Öffnungszeiten: Mi – Sa 14-18.30, So 13 – 18.30 Uhr.
Auch einen Bäcker mit Bio-Produkten gibt es im Ort. Fehlt nur noch eine Bio-Gastwirtschaft.
Am Sonntag, 26.Juli 2026, waren wir von 14-16.00 Uhr bei unserem Firmenmitglied Obst von Bauer. Magdalena und Stefan Bauer klärten uns umfänglich zum Bio-Obstanbau und ihrer Arbeit auf. Es begann 2014 mit 5 Hektar Ackerland und vorhandenen Kirschbäumen, heute werden 15 Hektar bewirtschaftet.
Nach einer Führung durch die Apfelplantage wurden Getränke und selbstgebackener Kuchen serviert und wir konnten Frischobst und Apfelsaft einkaufen.
Kontakt: Obst von Bauer, Oberrüsselbach 20, 91338 Igensdorf, Tel. 0173.6900.883, info@obst-bauer.de, http://www.obst-bauer.de
Unsere Mitgliederversammlung am 20. Juli 2026 war wieder gelungen; es gab viele positive Rückmeldungen. Was diese jährliche Veranstaltung so interessant macht und für rege Beteiligung sorgt (etwa 100 Teilnehmer*innen), sind die folgenden Programmpunkte:
Wer ehrenamtlich in unserem netten Team mitarbeiten oder Mitglied werden möchte, melde sich bei ritter@bio-verbraucher.de

Bio-Verbraucher e.V., Rieterstr. 20, 90419 Nürnberg
Ein Geheimtipp für heiße Tage: In sauberem Wasser schwimmen und ein reiches Angebot an Veranstaltungen und Einsichten in das Bio-Dorf Seeham genießen, das kann man am Obertrumersee. Seeham ist zu 80 Prozent bio.
Gästezimmer, Ferienwohnungen, Urlaub auf dem Bauernhof vermittelt gerne der Tourismusverband Seeham, Renate Schaffenberger, Dorf 12, A-5164 Seeham, Tel.: +43 – (0)6217 – 5493, seeham@salzburger-seenland.at, http://www.seeham-info.at
Auch Theaterkarten für die Seebühne und für viele weitere Veranstaltungen kann man beim Tourismusverband Seeham buchen.
Im Fokus der Veranstaltung standen konkrete Lösungen für mehr regionalen Genuss in den sogenannten Gemeinschaftsverpflegungen. Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen in der Metropolregion unterzeichneten außerdem eine gemeinsame Willensbekundung für mehr regionale und bio-regionale Lebensmittel in ihren Einrichtungen. „Städte, Gemeinden und Landkreise können mit ihren Entscheidungen einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Ernährung, eine starke regionale Wirtschaft und mehr Versorgungssicherheit leisten“, begrüßte Peter Reiß, Ratsvorsitzender der Metropolregion Nürnberg und Oberbürgermeister von Schwabach, den gemeinsamen Auftritt.
Für den Bio-Verbraucher e. V. nahm Vorstandsmitglied Ute Blümlein an der Veranstaltung teil.
Mehr Info: Starkoch Alexander Herrmann wirbt für regionales Essen