Auf die Umwelt hören: Podcasts

Podcasts, also Audiobeiträge, sind optimal, um sich ganz nebenbei über interessante Themen zu informieren. Egal ob zu Hause, im Auto, im Zug oder an vielen anderen Orten. Auch zum Thema Nachhaltigkeit ist das Angebot riesig. Unser Mitglied Neumarkter Lammsbräu ist ein gutes Beispiel hierfür.

„Im Sudhaus“ heißt die Reihe, die ganz bequem über die Homepage des Unternehmens abgerufen werden kann. Themen sind etwa „Wasser ist nicht gleich Wasser“, „Erfolgreicher Artenschutz im Ökolandbau“ oder „Gesunder Boden ist wichtig fürs Wasser“. Ihr seht, es geht nicht – oder nur am Rande – ums Bier. Einfach mal reinhören, es lohnt sich. Die Beiträge dauern in der Regel 15 Minuten oder weniger.

Hier geht es direkt zur Übersicht:

https://www.lammsbraeu.de/im-sudhaus-podcast?hsCtaTracking=a94eab91-3094-4175-b4cf-06b78c794317%7C25dbab4f-e89d-4b30-8cbb-6b31b8742c1e

20 Jahre Zukunftsstiftung Landwirtschaft – eine starke Initiative

Der Bio-Verbraucher e.V. arbeitet mit kleineren und größeren Partnern zusammen. Einer unserer größeren Partner wurde jetzt 20 Jahre alt und hat immer wieder neue Initiativen ins Leben gerufen oder sich an ihnen wesentlich beteiligt. Beispiele: Save Our Seeds, Informationsdienst Gentechnik, Aktion Bantam-Mais, Meine Landwirtschaft , 2000 m² Weltacker, Bildungsfonds Landwirtschaft.   Mehr Info: www.zukunftsstiftung-landwirtschaft.de

In der EU-Landwirtschaft soll alles beim alten bleiben: Agrar-Mogelpackung im EU-Parlament verhindern!

Was aus Brüssel zu uns dringt, macht uns fassungslos. Am Mittwoch, 21. Oktober 2020, wird über die Neuverteilung der Agrar-Subventionen im EU-Parlament abgestimmt. Unterhändler*innen der drei größten Fraktionen – Konservative, Liberale und Sozialdemokratie – haben dafür einen faulen Kompromiss erarbeitet:

Mindestens 60 Prozent der Gelder sollen demnach weiter als pauschale Flächensubventionen ausgezahlt werden. Gleichzeitig wollen sie die Zahlungen deckeln, mit denen die Bäuerinnen und Bauern für Umweltschutz belohnt werden. Wir wenden uns in Appellen an die Politiker.

Hier kannst Du eine Petition unterschreiben: https://act.wemove.eu/campaigns/stop-subventionen-fuer-intensive-landwirtschaft?utm_source=partner_diverse

Leckeres Bio-Essen in Italien

Essen spielt in Italien eine größere Rolle als gewöhnlich in Deutschland. Ein Cena (Abendessen) ist ein Ereignis, besteht immer aus mehreren Gängen und zieht sich mindestens über zwei Stunden hin. Wer etwas ganz Ursprüngliches und mit Liebe Zubereitetes genießen möchte, sollte einmal im Leben ein Cena in einem Agriturismo-Betrieb buchen - Bauernhöfe oder Winzereien mit angeschlossenem Restaurant.

Wir waren zu viert bei Agriturismo Bel di Bertussi in Raffa bei San Felice am Gardasee, einem Bio-Betrieb. Nach einem Aperitivo mit herrlichem Blick über den Gardasee ging es zum Schmaus ins Restaurant. Zuerst werden Wein aus eigenem Anbau oder andere Getränke serviert. Dann gibt es Antipasti: Schinken, Salami, Käse, Gedünstetes und gebratenes Gemüse, es folgen vier verschiedene Sorten Pasta, danach mehrere Sorten Fleisch und Fisch und schließlich das Dessert: selbst gebackener Kuchen, Tiramisu, Panna cota, Eistorte. Zum Abschluss ein Café.

Vieles kommt aus der eigenen Produktion (Wein, Fleisch, Wurst, Käse, Gemüse) und wird meisterlich frisch verarbeitet und serviert. "Barbaren" können natürlich auch nur Nudeln bestellen.

Bio-Restaurant

Der Bio-Gemüsegarten

Die Bio-Weingärten

Unterwegs zum Aperitif

Blick auf den Gardasee

Mit Maske und Visier auf der Grünen Lust

Die Publikumsmesse Grüne Lust, der Markt für grüne Produkte und Ideen, fand/findet am 03.+ 04. und 10.+11. Oktober 2020 statt. Sie ist für den Bio-Verbraucher e.V. besonders deswegen interessant, weil man dort auch immer einige Firmenmitglieder trifft. So auch diesmal. Bei Peter Dobrick z.B. gab's Ziegenbraten in der Semmel . - Muss gegessen werden, damit die aussterbende Haustierrasse überlebt. Bei Willibald Schmidt gab's Federweißen. - Muss getrunken werden, weil er sonst vergärt. Kontaktdaten bei: www.netz.bio/ Bio-Adressen.

Der Bio-Verbraucher e.V. hatte von Bio-Firmen Warenproben für die Mitgliederversammlung zugeschickt bekommen, die an die Teilnehmer ausgegeben werden sollten. (Außerdem gibt's immer ein Bio-Menü.) Da die MV wegen Corona nicht stattfinden konnte, wurden sie nun auf der Grünen Lust verteilt. Zwei Warenprobenempfänger haben das mit einem spontanen Eintritt in den Verein honoriert. Jahresbeitrag 24 Euro.

Die Grüne Lust auf dem Wolfgangshof in Anwanden bei Zirndorf findet auch am nächsten Wochenende, 10. und 11. Oktober 2020, noch statt. Man muss sich jedoch online anmelden: www.gruenelust.de

280 Apfel-Sorten mit Geschmack

Bio-Ausflug zur Streuobst-Initiative Hersbrucker Alb e.V.

Wir hatten für dieses Jahr drei Bio-Ausflüge geplant; wegen Corona konnten wir nur einen durchführen. Am 19. September 2020 waren wir bei der Streuobst-Initiative Hersbrucker Alb e.V.

Auf über 30 Hektar werden 280 Apfel- und einige Birnensorten gepflegt - biologisch, nach Bioland-Richtlinien. Damit ist im Laufe der Jahre mit dem Mustergarten in Hersbruck ein einzigartiger Raum entstanden, der mit über 5000 Pflanzen- und Tierarten zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas gehört. Um jüngere Menschen für den Erhalt dieser Vielfalt zu begeistern und die nötigen Pflegemaßnahmen durchführen zu können, bietet der Verein Obstbau-Seminare und die Ausbildung zum Landschafts-Obstbaumpfleger an. Das viele Obst wird zu leckeren Säften verarbeitet und unter der Marke Pomme 200 über die Bio-Fachmärkte der Firma ebl in der Region vermarktet.
Äpfel alter Sorten schmecken unvergleichlich gut.

Kontakt: Streuobst-Initiative Hersbrucker Alb e.V., Appelsberg 1, 91224 Pommelsbrunn, www.streuobstinitiative-hersbruck.de, ottmarfischer@web.de, T. 09154 - 8699, www.pomme200.de, mail@pomme200.de, T. 0151 2077 7101

Deutschland rettet Lebensmittel – der Bio-Verbraucher e.V. macht mit

21. September 2020, 18.30 Uhr, Fleischbrücke in Nürnberg

Mehrere zivilgesellschaftliche Organisationen - auch der Bio-Verbraucher e.V. - machten am 21. September in Nürnberg auf die Lebensmittelverschwendung in der Welt aufmerksam. Es landet zu viel in der Tonne, was noch verwendbar wäre. Zu viel wird auch weggeschmissen, bevor es in die Läden kommt. Das muss sich ändern!

Die Aktivisten stapelten eine ganz kleine Auswahl von täglich in Nürnberg entsorgten Lebensmitteln an der Fleischbrücke auf, um das Bewusstsein der Passanten auf dieses Problem zu lenken. Ab 18.30 Uhr begann dann die Rettungsaktion: Die Lebensmittel wurden an die Passanten verschenkt. Hintergrund ist eine bundesweite Aktionswoche "Deutschland rettet Lebensmittel" für einen bewussten Umgang mit Ressourcen.

10 Jahre Auguste

„10 Jahre Auguste! Feiert mit!“, heißt es im aktuellen Flyer unseres Firmenmitgliedes „Auguste“. Du kennst „Auguste“ noch nicht? Ein Burger-&-Soulfood-Restaurant in Nürnbergs Südstadt. Bio, nachhaltig, regional und fair.

Kontakt: 90461 Nürnberg, Augustenstr. 37, www.premium-junkfood.dereservierung@premium-junkfood.de, Tel. 0911 – 93 26 869. Öffnungszeiten: Mo – Fr 17.30 – 23.00 Uhr, Sa und So 12 – 23.00 Uhr.

 

 

Klein, aber fein: Außenbereich
Seit 10 Jahren biomäßig gut
Zum Anbeißen lecker

Glyphosatverbot in Österreich

Das Herbizid Glyphosat wird von vielen Menschen kritisch gesehen – auch in unserem Verein. Österreich hat als erstes EU-Land ein komplettes Verbot beschlossen, bekam jedoch dabei einige Steine von den EU-Organen in den Weg gelegt. Vor allem rechtliche Bedenken wurden hier angeführt. Wer den Vorstoß Österreichs unterstützen möchte, kann sich bei folgender Kampagne eintragen: https://act.wemove.eu/campaigns/erstes-glyphosat-verbot

Ein interessanter Artikel aus Österreich informiert zum aktuellen Stand:
https://www.vn.at/vorarlberg/2020/08/02/alle-zeichen-stehen-auf-glyphosatverbot-2.vn

Restaurant-Tipp: Grüner Schwan in Eschenbach

Kennen Sie den Grünen Schwan in Eschenbach an der Pegnitz? Wir sind dort kürzlich eingekehrt, haben sehr gut gegessen und uns mit dem Wirt unterhalten. Man hat seit vielen Jahren gute Beziehungen zu den Gärtnern, Landwirten, Viehzüchtern und Jägern der Region. Da einige Lieferanten biologisch erzeugen und ihre Tiere artgerecht halten, können manche Komponenten auch in Bio-Qualität angeboten werden. Wild vom Jäger ist ein fester Bestandteil der Speisekarte.

Kontakt: Grüner Schwan GmbH, Eschenbach 12, 91224 Pommelsbrunn bei Hersbruck, www.gruenerschwan.de, Tel. 09154-916950