EU-Kommission will Pestizide wie Glyphosat unbefristet zulassen

Das Ganze will man uns als „Bürokratieabbau“ verkaufen. Tatsächlich steckt ein jahrelanger Wunsch der Pestizid-Lobby dahinter. Mehrere zivilgesellschaftliche Organisationen haben sich zusammengetan und eine Schwachstelle im Gesetzentwurf gefunden. Was die EU-Kommission plant, ist nicht nur gefährlich – es ist rechtswidrig. Es verstößt gegen geltendes EU-Recht und gegen ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs. Gemeinsam wurde ein juristisches Gutachten veröffentlicht. Zunächst will man unentschlossene Abgeordnete auf den Skandal aufmerksam machen. Zeitgleich wird eine Klage beim Europäischen Gerichtshof vorbereitet. Das kostet alles viel Geld.

Deutsche Spendenkonten:

  • ohne Spendenquittung: Aktion Gen-Klage: DE42 7025 0150 0017 0237 63
  • mit Spendenquittung: Interessengemeinschaft gentechnikfreie Lebensmittel und Landwirtschaft e.V.: DE64 7025 0150 0027 4597 91
  • foodwatch e.V., DE50 4306 0967 0104 2464 00

Verwendungszweck: Gen-Klage

 

Saatgutfestival in Nürnberg – ein Erfolg

Das Saatgutfestival am Samstag, 14. Februar 2026, in der Kulturwerkstatt Auf AEG war gut besucht. An unserem Stand waren auch zwei Stadträte, die sich für eine nachhaltige Landwirtschaft und mehr Bio-Konsum besonders einsetzen: Inga Hager, ÖDP, und Marc Schüller, Grüne, zwischen Ute Blümlein (links) und Alexander Ehret (rechts), ehrenamtliche Mitarbeiter des Bio-Verbraucher e.V.

 

BioFach meets Nürnberg

Bio Entdecken im Rathaus Nürnberg: Info, Verkostung und mehr

  • Di, 10. Februar, 14.30 – 17.00 Uhr
  • Mi und Do, 11. und 12. Februar,  8 – 18.00 Uhr

Kommen Sie ins Rathaus-Foyer. Der Bio-Verbraucher e.V. ist dabei.  Am Dienstag- und Donnerstagnachmittag können Sie an unserem Info-Stand Lebkuchen und Nussecken von  Nürnberger Bio-Originale und Aronia-Saft von Christian Bauer probieren und kaufen.

  • Sa, 14. Februar, 11 – 17.00 Uhr, sind wir mit Info-Stand und Kostproben beim Saatgutfestival Auf AEG, Fürther Str. 244, Hof D
Wir wissen bald nicht mehr, was wir essen

Die strengen EU-Gentechnikregeln sollen aufgeweicht werden. Viel Widerstand ist nötig. Aktuelle Informationen und Flyer zur Deregulierung finden Sie hier:

 

https://www.testbiotech.org/ Warum Pflanzen aus Neuer Gentechnik nicht dereguliert werden dürfen.

 

Es gibt noch eine letzte Abstimmung im Europa-Parlament im März, dann müssen wir klagen auf Rücknahme der Entscheidung.

 

Hier können Sie sich einbringen:
  • Besorgen Sie Infomaterial bei Testbiotech oder Bund Natuschutz (Bayern muß Gentechnikfrei bleiben) oder Rapunzel und geben Sie es weiter
  • Kontaktieren Sie die örtlichen Politiker vor allem jetzt zur Wahl. Machen Sie unseren kommunalen Amtsinhabern, ihren Europa-Abgeordneten, allen voran der CSU mit Manfred Weber klar, dass sie das Bayrische Naturschutzgesetz (In Bayern ist der Anbau von Gentechnik gesetzlich verboten) auch im EU-Parlament zu vertreten haben. Auch Politiker müssen sich an ihre eigenen Gesetze halten! Dafür sind sie gewählt worden.
  • Unterstützen Sie uns mit einer Spende für die Klagevorbereitungen. Sollte die Abstimmung im März mehrheitlich die Deregulierung durchwinken, haben wir 8 Wochen Zeit um ein VETO einzulegen. Wir sind mit unseren Anwälten dran. Klagen kostet viel Geld. Die Chancen stehen sehr gut. Bei der Amflora-Kartoffel hat es auch schon funktioniert.
Bitte spenden Sie hier an:

ohne Spendenquittung:

 

Aktion Gen-Klage

 

DE42 7025 0150 0017 0237 63

 

Verwendungszweck: GVO – Deregulierung stoppen

 

mit Spendenquittung:

 

Interessengemeinschaft gentechnikfreie Lebensmittel und Landwirtschaft e.V.

 

DE 64 7025 0150 0027 4597 91

 

Verwendungszweck: GVO – Deregulierung stoppen

Walnuss-Maronen-Creme-Schokolade

 

Am 14. Dezember 2024 veröffentlichte ich an dieser Stelle meinen Dubai-Schokoladen-Versuch (mit Pistazien-Mus) mit Bildern. Jetzt füllte ich die Schokolade mit Walnüssen und Maronen-Creme und überraschte damit meine Familie zum Geburtstag. Für Einladungen zu fremden Geburtstagen würde ich wieder Pistazien-Mus nehmen, weil das Grün der Pistazien im Braun der Schokolade schöner aussieht.

Zutaten für eine Kastenform

8 Tafeln à 100 g Zartbitter-Schokolade (Man kann auch

Vollmilchschokolade nehmen oder beide Schokoladen mischen.), 2 Gläser à 230 g Maronen-Creme, etwa 1 EL Tahin (Sesam-Mus), 1 Tüte (375 g) Walnusskerne, etwas Butter und Salz

Zubereitung

  1. Die 8 Tafeln Schokolade klein brechen und in einem Topf im Wasserbad schmelzen. Dazu setzt man einen kleineren Topf mit der Schokolade in einen größeren Topf mit köchelndem Wasser. Die geschmolzene Schokolade verrühren und die Hälfte in eine mit Backpapier ausgeschlagene Kastenform gießen. Schokolade an allen Seiten durch Schwenken der Form hochziehen und die Form zum Abkühlen ins Gefrierfach stellen.
  2. Die Walnusskerne klein hacken, etwas Butter in einer Pfanne auslassen und die Walnusskerne darin goldbraun rösten. Immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt.
  3. Walnusskerne, Maronen-Creme, Tahin und eine Prise Salz in einer Schüssel gut verrühren.
  4. Diese Mischung nun mittig der Länge nach auf die inzwischen kalt gewordene Schokoladen-Masse gießen. Kastenform wieder für etwa 15 Minuten zum Abkühlen ins Tiefkühlfach stellen.
  5. Jetzt wird noch der Rest der flüssigen Schokolade auf die inzwischen erkaltete Creme gegossen und die Kuchenform zum dritten Mal ins Tiefkühlfach gestellt.
  6. Nach einer weiteren viertel Stunde kann die gefüllte Schokolade mit dem Backpapier aus der Form gehoben und in Scheiben geschnitten werden.

Guten Appetit wünscht Wolfgang Ritter

Besuch bei Landwirt Walter Bauer

Kürzlich hatten wir den Bioland-Betrieb von Walter Bauers Sohn, Christian Bauer,  in Stein-Gutzberg bei Nürnberg besucht. Jetzt waren wir auf seinem Hof in Nennslingen. Walter Bauer gab schon öfter erhellende Einblicke in die Bio-Landwirtschaft bei unseren Mitgliederversammlungen.

Hofprodukte:

  • Lammfleisch
  • Aronia-Beeren
  • Kartoffeln
  • Gemüse
  • Apfelsaft
  • Pflanzenöle (Drachenkopf und Leinöl)

Das Besondere: Walter Bauer beliefert Privathaushalte im Raum Nürnberg „frei Haus“, also ohne Transportkostenaufschlag.

Kontakt: Walter Bauer, 91790 NennslingenTel.: 09147-1785 und 0170.8871.044

Bio-Weihnachtsbäume

Bio-Weihnachtsbäume gibts in Nürnberg
bei Noris Inklusion in der Braillestr.27
Öffnungszeiten : Di-Fr  10-18 Uhr

Auch in diesem Jahr wurde wieder berichtet, dass 90 Prozent der 30 Millionen Weihnachtsbäume, die in Deutschland verkauft werden, aus intensiver Plantagen-Bewirtschaftung stammen – mit Pestiziden behandelt.  Eine Studie hat die Nadeln auf  Gifte getestet. Rund drei Viertel der getesteten Bäume enthielten 15 verschiedene Gifte!!!

Quelle: Nürnberger Nachrichten vom 27.11.2025, S. 13

GeRTi – Mehr Regionalität und Bio in der kommunalen Gemeinschaftsverpflegung

Mit GeRTi stärkt die Metropolregion Nürnberg den Einsatz regionaler und bio-regionaler Lebensmittel in der kommunalen Gemeinschaftsverpflegung. Das Projekt bringt Kommunen, Küchen sowie regionale Erzeuger und Verarbeiter enger zusammen und macht vorhandene Potenziale sichtbar und nutzbar.

Ein wichtiger Baustein ist der Aufbau eines Monitoring-Systems, das Kommunen durch aussagekräftige Kennzahlen bei einer nachhaltigen Beschaffung unterstützt. Ergänzend fördern Marktdialoge, Wissenstransfer und gemeinsame Zielvereinbarungen eine planbare Nachfrage, stärken die regionale Wertschöpfung und sorgen für mehr Nachhaltigkeit im öffentlichen Einkauf.

GeRTi setzt damit wichtige Impulse für resiliente regionale Ernährungssysteme und kann zugleich als Modell für andere Regionen dienen.

https://gerti.metropolregionnuernberg.de/

 

Wirksensorik – Thema der Demeter-Herbsttagung 2026 in Nürnberg

Bericht von Jocheved Hohler

Am 09. November fand die 56. Demeter Herbsttagung in Nürnberg statt, diesmal unter dem Motto „Wirksensorik – Lebensmittel und ihre Qualität erfahren“.  Zunächst begrüßte das Organisationsteam die circa 40 Teilnehmenden und führte in das diesjährige Thema ein: Welche seelisch-körperlichen Wirkungen können Lebensmittel auf uns haben und wie stehen diese in Zusammenhang mit der Produktqualität? Um sich diesen Fragen zu nähern, gab es zwei Vorträge sowie eine praktische Schulung in Form einer Verkostung.

Zunächst stellte sich das Demeter Weingut Hell aus dem unterfränkischen Wiesenbronn vor: Der 1768 erstmalig urkundlich erwähnte Familienbetrieb baut acht verschiedene Rebsorten an, darunter auch die pilzwiderstandsfähigen Beeren Helios, Cabernet Blanc und Regent. Dies ist Betriebsleiter Anton Hell wichtig, da er weitestgehend auf Pflanzenschutz verzichten und im bestmöglichsten Einklang mit der Natur wirtschaften möchte. Als Mitbegründer des Öko-Winzer-Verbandes EcoVin, welcher sich seit 1985 für den biologischen Weinbau einsetzt, verfügt Familie Hell über einen reichen Erfahrungsschatz im Anbau und der Verarbeitung von Öko-Weinen und betreibt diese mit großem Enthusiasmus. Seit 19?? wirtschaftet der Betrieb bio-dynamisch und ist seit 2014 Mitglied beim Demeter-Verband. Von der Qualität und Wirkung dieser Weine konnten sich die Besucher bei einer Weinprobe in der Mittagspause selbst überzeugen.

Als Zweites gab es einen Vortrag der Ökotrophologin und zertifizierten Wirksensorik-Trainerin Dr. Jasmin Peschke. Sie beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit der Qualität von Lebensmitteln – auch weit über die stoffliche bzw. ernährungsphysiologische Ebene hinaus. Denn neben den physischen Aspekten unserer Nahrung gibt es weitere Qualitätsfaktoren, die sie anschaulich beleuchtete: Welche Lebendigkeit enthält das Produkt? Wie regt es unsere Seele an? Wie authentisch und wesenhaft ist es? Unter welchen ökologischen sowie sozialen Bedingungen wurde es erzeugt? Die Wirksensorik stellte sie als einen Weg vor, um diese verschiedenen Ebenen erlebbar zu machen und einen tieferen Zugang zu unserer Nahrung und uns selbst zu ermöglichen. Die Methode wurde von Dr. Uwe Geier vom Forschungsring entwickelt und mittlerweile in zahlreichen Ländern angewandt. Am Nachmittag ging es dann auch an praktische Übungen zur Wirksensorik: Die Teilnehmenden durften in mehreren Runden verschiedene Lebensmittel testen und ihre Wirkung auf Körper und Seele erspüren. Frau Peschke sammelte anschließend immer die Impressionen der Anwesenden und es zeigte sich, dass es viele Überschneidungen in der Wahrnehmung der Produkte gab. Die Demeter-Varianten schnitten dabei durchgehend sehr gut ab und wurden als besonders authentisch sowie charakteristisch erlebt.

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