Persönliche Mitgliedschaft

Sie legen Wert auf gesunde Nahrungsmittel

• aus ökologischer Landwirtschaft
• artgerechter Tierhaltung
• möglichst regional erzeugt bzw. fair gehandelt
• ohne gentechnisch veränderte Organismen

Wir sind für Sie aktiv

• beraten Privathaushalte und Großküchen (Kita, Schulen, Krankenhäuser, Altenheime)
• laden ein zu Vorträgen, gemeinsamem Kochen und Besuchen bei Bio-Erzeugern
• vertreten Ihre Interessen gegenüber Politikern
• bieten bei unserer jährlichen Mitgliederversammlung ein Bio-Menü, Bio-Proben und Kontakt zu Bio-Erzeugern, -Dienstleistern  und –Händlern
• helfen bei Ernährungsumstellungen, Bio-Einkäufen und beim Kochen oder Bio-Essen gehen

 Unter netz.bio und sei.bio finden Sie

• Bio-Adressen (Bio-Verkäufer, Bio-Dienstleister mit Angebot und Verkaufszeiten)
• Info-Brief (Wissenswertes aus der Bio-Welt) mit interessanten aktuellen Berichten
• Bio-Erlebnistage, Hoffeste, Reisen, Angebote und Gesuche
• mehr über uns/ Beitrittserklärungen

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Sie wollen die Zukunft mitbestimmen? Wir bieten Ihnen zwei Möglichkeiten, Ihrer Stimme Kraft zu verleihen!

Fördermitglied

für 12€ / Jahr

Ordentliches Mitglied

für 24€ / Jahr

  • mit Stimmberechtigung in der Mitgliederversammlung

Firmenmitgliedschaft

Ihre Vorteile als Mitglied bei uns

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Werden Sie heute noch Mitglied ab nur 30 € pro Jahr!

Haben Sie noch Fragen? Sprechen Sie mich jederzeit gerne an! Ihr Wolfgang Ritter, Vorstandsvorsitzender, ritter@bio-verbraucher.de

 

Sie wollen mit Ihrem Unternehmen auf NETZ.BIO und SEI.BIO gefunden werden? Wir bieten Ihnen passende Möglichkeiten, Ihre Firma in der Biowelt zu positionieren!

Start

für 30€ / Jahr

  • Bild
  • Ihr Angebot
  • Ihre Adresse
  • bis zu 4 Schlagwörtern
  • Fördermitgliedschaft

Premium

für 60€ / Jahr

  • bis zu 12 Bilder
  • umfangreiches Firmenprofil
  • bis zu 3 Filialen
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  • Wir erhöhen Ihre Präsenz auf Sei.Bio mit einem redaktionellen Bericht in unserem Blog
  • Fördermitgliedschaft

Wenn Sie ein Bio-Erzeuger, Bio-Händler oder Bio-Dienstleister sind, wählen Sie die Firmenmitgliedschaft. Wir bringen dann Ihre Adresse und Ihr Angebot mit Bild/ Bildern auf www.sei.bio/Bio-Adressen. Über mehrere Schlagwörter wird Ihr Unternehmen bei uns eher gefunden als über Ihre eigene Homepage.  Ihre Adresse/ Ihr Angebot bringen wir auch in unseren nächsten Info-Brief, damit alle Mitglieder erfahren, dass Sie jetzt Teil der Vernetzung von allen am Bio-Prozess Beteiligten sind. Bio-Erzeuger, -Händler, -Dienstleister und -Verbraucher treffen sich z.B. bei unserer Mitgliederversammlung (Bild), bei Bio-Ausflügen, auf Bio-Märkten, auf der BioFach.

Bio-Verbraucher Verein?

Was den Bio-Verbraucher e. V. notwendig macht …

Wolfgang Ritter, Vorstandsvorsitzender, Mai 2012

Als Bio-Verbraucher hat man Fragen und Wünsche:

° Warum ist die Demeter-Butter so teuer?
° Gibt es Qualitätsunterschiede bei Bio-Milch, Bio-Getreide, Bio-Gemüse?
° Wo bekomme ich bestimmte Bio-Produkte, die mein Bioladen um die Ecke nicht führt?
° Welche Bio-Höfe, -Bäcker, -Metzger, -Imker, -Winzer, -Brauereien arbeiten in meiner Region?
° Wo kann ich Bio-Kleidung kaufen, wo sind Bio-Restaurants, wo kann ich Bio-Urlaub machen?
° Wo kann ich Bio-Erzeuger und -Händler kennen lernen?

Auch Bio-Erzeuger und -Händler können Fragen haben:

° Was wünscht der Bio-Verbraucher?
° Wo kann ich kostenlos auf mein Unternehmen, meine (neuen) Produkte aufmerksam machen? Wo sinnvoll für mein Unternehmen und meine Produkte werben?
° Wo kann ich mit Bio-Verbrauchern in Kontakt kommen, um meine Nöte und Erfolge mitzuteilen?
° Wo kann ich Bio-Händler/ -Verbraucher finden, die meine neuen Produkte/ Warenüberschüsse abnehmen könnten?

Für all diese und weitere Fragen bietet der Bio-Verbraucher e. V. eine Plattform. Unter www.bio-verbraucher.de findet man Bio-Adressen, Tipps für Urbanes Gärtnern und einen vierteljährlich erscheinenden Info-Brief mit interessanten Berichten, Angeboten und Gesuchen sowie Veranstaltungshinweisen.


Die Notwendigkeit einer Interessenvertretung für Bio-Verbraucher
Alleine und mit anderen Organisationen zusammen vertreten wir die Interessen der Bio-Verbraucher:

° Wir setzen uns ein für eine bessere Förderung der Landwirte, die von konventionellen auf ökologische Landbaumethoden umstellen wollen, damit die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln in größerem Umfang auch von deutschen Erzeugern bedient werden kann. Immer mehr heimische Landwirte sollten auch zur Verlebendigung der Böden beitragen und eine artgerechte Tierhaltung praktizieren.
° Wir setzen uns ein für eine gentechnikfreie Landwirtschaft, für gentechnikfreie Nahrungsmittel und gentechnikfreies Viehfutter.

Jetzt tut sich ein neues Arbeitsfeld auf:
Wir erleben zur Zeit einen Großangriff auf kleinere und mittlere Nahrungsmittelproduzenten weltweit:

° Konzerne kaufen Agrarland zur Futtermittelproduktion und „Bio“-Treibstofferzeugung.
° Banken und Fonds spekulieren in Nahrungsmittel-Rohstoffen in großem Stil.
° Die deutsche Politik fördert den Anbau von Rohstoffen (Mais, Zucker, Raps) für die „Bio“-Treibstoff-Erzeugung und für „Bio“-Gasanlagen.

Dadurch besteht die Gefahr, dass immer mehr Bauern dem Trend zur Futtermittel- bzw. Agrar-Treibstofferzeugung folgen oder ihre Betriebe verkaufen – mit unabsehbaren Folgen für die Ernährung der Weltbevölkerung. Bei einer Milliarde hungernder Menschen auf der Welt vertreten wir die Ansicht: Ackerflächen sind zuerst für die menschliche Nahrungsmitteler-zeugung zu nutzen. Nahrungsmittel gehören auf den Teller, nicht in den Tank!

Eine Zusammenarbeit aller am Bio-Wirtschaftsprozess Beteiligten ist dringender als je zuvor. Wir arbeiten zusammen mit Organisationen, die gleiche Anliegen haben.

5-Gang-Bio-Menü im Tiergarten-Restaurant Nürnberg

Peter Noventa hatte uns (Gabriele und Wolfgang Ritter) zum Culinartheater im Tiergarten Nürnberg eingeladen. Am 15. Juli sahen wir den Bauernschwank „Vom Rinde verschmäht“ und genossen ein sehr vielfältiges, schmackhaftes und von ihm persönlich, raffiniert zubereitetes 5-Gang-Bio-Menü. Dazu hatten wir die „Weinbegleitung“ gewählt; nacheinander wurden vier verschiedene Weine gereicht. Die nicht zu überbietende Krönung war das Dessert-Büffet. Übrigens: Nicht nur die Gäste des Tiergarten-Restaurants erhalten Bio-Speisen und -Getränke, auch die Tiere. Tiergarten-Restaurant und Tiergarten Nürnberg sind bio-zertifiziert. Hier, was uns kulinarisch geboten wurde:

  • Zum Empfang „Erdbeerbrause“, „Bioputenpflanzerl“ & „krumme Amüsierlöffel“, Couvert mit roter & schwarzer & grüner „Tapenade“
  • „Hors d’ Oeuvre á la Gustl“: Karrèespeck vom Bioschwein, Linsen mit falschen Pomeranzen, „dry aged“ Bio Beef, Dattel-Chutney, „Manzo brassato“ mit brunoise, „sarde in Saor“ MSC, Pfifferlinge & Trompeten & „Schilf“ obenauf der „g’schamige“ Black Tiger ASC
  • “ayurvedeltes“ Kräutersüppchen, Cape sante MSC & Biogamba, Meeresfrüchtestrudel MSC
  • Rib-Eye vom Biorind, Spitzkohl & Shiitake, Apfelsanddornconfit und verzauberte „Brandade nicoise“
  • Dessertbuffet „hau rein is Polka!“

Programm u. Kontakt: www.culinartheater.de, T. 0911–5430120, info@culinartheater.de

Massentierhaltung ist ein Skandal

Hallo Herr Ritter,
ich bin seit Jahren Mitglied in Ihrem Verein. Nun bin ich durch Lesen von einem Artikel der Albert Schweizer Stiftung auf http://www.biowahrheit.de aufmerksam geworden. Alleine das Video am Anfang fand ich so schockierend, dass ich es nicht zu Ende gesehen habe. Aber selbst Verbände, von denen ich dachte, diese würden nochmal ganz andere und wesentliche strengere Vorgaben machen, also Bioland und Demeter, haben offenbar ziemlich lasche Vorgaben. Weitreichende Forderungen sind da laut der Seite nur Soll- aber keine Muss-Vorschriften: http://www.biowahrheit.de/inhalt/verbaende.htm. Ja, ich lese dort sogar, dass eine wirtschaftlich sich rechnende „Produktion“ von Bio-Fleisch eben auch nur mit diesen laschen Vorgaben möglich ist. Für mich sieht es so aus, dass es da eine ziemlich hässliche Wahrheit gibt, wie zumindest zahlreiche Bio-Betriebe Tierhaltung handhaben. Wie stehen Sie dazu?

Martin Steigerwald

Lieber Herr Steigerwald,
vielen Dank für Ihre Zuschrift. Überall da, wo Massentierhaltung betrieben wird, kommt es auch zu sehr großen Verletzungen des Tierwohls und immer zum grausamen Tod der Tiere – auch bei Bio. Bei der Massentierhaltung in Bio-Betrieben haben die Tiere etwas mehr Platz, aber die Beispiele bei biowahrheit.de zeigen: artgerechte Tierhaltung ist für manche Bio-Großmäster ein Fremdwort. Massentierhaltung ist ein Skandal! Dieser Skandal wurde durch die Politik ausgelöst, denn 2006 fiel die Bindung der Tierhaltung an die zur Verfügung stehende Grundfläche. Eine Großmästerei nach der anderen wird seitdem gebaut. Wir begrüßen sehr, dass Bio-Großmästern die Bio-Zertifizierung entzogen wurde, so wie biowahrheit.de berichtet, denn sie konterkarieren das redliche Bemühen vieler kleinerer Bio-Betriebe, schaden damit dem Ansehen der Bio-Branche und zerstören möglicherweise das Vertrauen der Verbraucher. Der Bio-Verbraucher e.V. hat sich schon oft gegen tierquälerische Massentierhaltung und die Genehmigung weiterer Großmästereien ausgesprochen, aber die Politiker sind bisher taub. Wir arbeiten auch mit keinem einzigen Bio-Großmastbetrieb zusammen. Solange die Politik Massentierhaltung nicht verbietet, hilft nur eins: sehr viel weniger oder Bio-Fleisch essen.

Im letzten Jahrhundert verdrängten die Supermarktketten die kleinen Einzelhandelsgeschäfte; in diesem Jahrhundert geben immer mehr Kleinbauern unter dem Druck der Agrarindustrie auf. Der Bio-Verbraucher e.V. setzt sich gegenüber den Politikern dafür ein, dass wenigstens ein Rest von kleinbäuerlicher Landwirtschaft in Deutschland erhalten bleibt – wenigstens im Bio-Bereich. Indem wir uns für kleinbäuerliche Bio-Betriebe interessieren, sie besuchen, ihre Adressen und Angebote auf unseren Internetseiten darstellen, über sie berichten, ihre Erzeugnisse kaufen, hoffen wir, dass es uns gelingt. Viele unserer Mitgliedsfirmen halten nicht mehr als etwa 70 Milchkühe oder Mastrinder, einige Hundert Schweine, maximal 3000 Legehennen oder Mastgeflügel pro Stall. Um wirtschaftlich arbeiten und den Bedarf decken zu können, errichten Geflügelzüchter oft mehrere Hühnergehege auf ihren Grundstücken. Rinder-Anbinde-Haltung ist passé, alle Tiere können sich frei bewegen, viele haben Weidegang.

Der Verbraucher sollte aber auch wissen, dass es heute im gnadenlosen Wettbewerb nur noch wenige „Idyllhöfe“ (biowahrheit.de) gibt, die von allem etwas bieten können. Auch der Bio-Landwirt/ Bio-Tierzüchter muss sich spezialisieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Entweder hält er Milchkühe oder Mastrinder, Legehennen oder Mastgeflügel. Dafür gibt es jeweils Fleisch ansetzende Rassen oder Milch bzw. Eier produzierende Rassen. Die Bruderkälber und Bruderhähne bei Milchvieh und Legehennen werden – auch auf Biohöfen – nicht groß gezogen.

Wer auf Fleisch, Milch- und Milchprodukte nicht verzichten will und wen das Leid der Tiere berührt, der ist gut beraten, die Betriebe zu kennen, von denen er tierische Produkte bezieht. Der Bio-Verbraucher e.V. veranstaltet regelmäßig Bio-Ausflüge zu Mitgliedsbetrieben. Da kann man dann selbst in die Ställe schauen. Am 3. Oktober 2017 besuchen wir den Demeter-Geflügelhof Peter Schubert in Igensdorf. Er ist einer der wenigen Brutbetriebe, der Geflügelzüchtern das Zwei-Nutzungs-Küken anbietet und selber Hühner und Gockel bis zur Schlachtreife aufzieht.

Mit herzlichen Grüßen Wolfgang Ritter

BÖLW-Statement zum Earth Day 2017: Gemeinsam Boden schützen

Pressemitteilung des BÖLW vom 21.04.2017, presse@boelw.de

Der Tag der Erde (Earth Day), der jedes Jahr am 22. April in mehr als 150 Ländern zelebriert wird, soll die Menschen dazu anregen, sich über die Folgen ihres Konsumverhaltens Gedanken zu machen und nachhaltig und verantwortungsbewusst zu handeln. Anlässlich des Earth Day 2017 setzen sich Bürger und Organisationen in ganz Europa in der Kampagne „People4Soil“ für Bodenschutz ein und fordern von EU-Kommissionpräsident Juncker, sich entschlossen für unsere Böden einzusetzen. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft, kommentiert:

„Unser Boden, der als hauchdünne Haut die Landmasse unseres Planeten bedeckt, ist die Voraussetzung für unser Leben. Nur, wo er mit vielfältigem Leben erfüllt und mit Humus angereichert ist, kann gesunder Boden gesunde Nahrung hervorbringen.

Der Ökologische Landbau wurde vor fast 100 Jahren begründet, um die Fruchtbarkeit der landwirtschaftlichen Böden zu erhalten. Bio-Bauern schützen Böden besonders gut mit vielfältigen Fruchtfolgen. Im Ökolandbau werden keine chemisch-synthetischen Substanzen in Spritz- und Düngemitteln eingesetzt, die das Bodenleben negativ beeinträchtigen.

Der Ökolandbau ist auch prädestiniert, durch Humusaufbau Kohlenstoff im Boden zu speichern. So wird der Atmosphäre CO2 entzogen. Angesichts der katastrophalen Folgen der Klimakrise für die globale Nahrungsmittelproduktion ist das überlebenswichtig! Würden wir auf der gesamten Landwirtschaftsfläche der Erde den Kohlenstoffgehalt jährlich um gerade einmal vier Promille erhöhen, könnten wir den jährlichen weltweiten Ausstoß von schädlichen Klimagasen kompensieren. Weil mehr Humus auch noch mehr Wasserhaltefähigkeit, mehr Widerstandsfähigkeit gegen Klimaschwankungen und mehr Fruchtbarkeit bedeutet, wäre es unfasslich töricht, diese Chance nicht zu nutzen.“

Partner

 

Die Biobauern e.V., Ökologischer Land- und Gartenbau für das Nürnberger Land