Sommerfest auf dem Ökonomiehof Klosterlangheim

Samstag, 22. Juni 2024, 10-18.00 Uhr, Ökonomiehof
Klosterlangheim, Abteistr. 18,  in 96215 Lichtenfels
Ab 10 Uhr besteht die Möglichkeit, den Tag mit einer individuellen Bodenanalyse durch unseren Fachexperten Stephan Junge zu starten. Wer teilnehmen möchte: Vergesst nicht, eine trockene Bodenprobe (20x20x30 cm) mitzubringen.
Ab 14 Uhr freut Euch auf ein geselliges Beisammensein, inspirierende Gespräche und die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen. Das Sommerfest bietet die ideale Gelegenheit, sich über das wichtige Thema lebendigen Boden auszutauschen.

Interessengemeinschaft gesunder Boden e. V.

Anmeldung: Tel. 09576 – 720, mail@oekonomiehof.de

Sekem Festival in Deutschland

Vom 14.-16. Juni 2024 wurde ein Sekem Festival in einer Jugendherberge bei Fulda statt. Etwa 160 Persönlichkeiten aus Europa und Afrika trafen sich, um das 40-jährige Bestehen des deutschen Sekem-Unterstützervereins zu feiern.

Sekem ist eine ägyptische Initiative, die die Ideale der „Wirtschaft der Liebe“ realisiert. Ibrahim Abouleish kaufte 1977 ein Wüstengrundstück in der Nähe von Kairo und begann dort biologisch-dynamisch zu arbeiten. Die Felderträge wurden und werden zu zahlreichen Produkten verarbeitet, im eigenen Land verkauft und exportiert. Inzwischen konnte man  Hunderte von Kleinbauern als Zulieferer für biologisch-dynamische Felderzeugnisse gewinnen und selbst weitere Wüstengebiete begrünen. Den Dörfern in der Umgebung hilft man bei ihrer Entwicklung. Derzeit arbeitet man daran Tausenden Bauern den biologisch-dynamischen Feldanbau nahe zu bringen.

Zahlreiche kulturelle Einrichtungen konnten aus den Überschüssen der Verkaufserlöse und den Spenden der europäischen Fördervereine errichtet werden: Kindergarten, Schule, medizinisches Zentrum, eine Universität.

Mehr Info: www.sekem.com, www.sekem-freunde.de

Siehe auch:

Ibrahim Abouleish: Die Sekem-Vision – Eine Begegnung von Orient und Okzident verändert Ägypten, Mayer-Verlag, Stuttgart und Berlin 2004

Wolfgang Ritter: Wirtschaft der Liebe – Elemente einer künftigen Wirtschaftsordnung, Möllmann-Verlag, Borchen 2016

Helmy Abouleish mit Christine Arlt: SEKEM, Inspirationen – Impulse für einen zukünftigen Wandel, Info 3 Verlag, Frankfurt am Main 2022

Podiumsdiskussion – Zwischen Vielfalt und Nachhaltigkeit

 Podiumsdiskussion zur Zukunft der Ernährung
Mittwoch, 12. Juni 2024, 17:30 Uhr, Keßlerplatz 12, KA.002
  • Dr. Werner Ebert, Leiter Biometropole und Geschäftsführer des Netzwerks der Bio-Städte, Referat für Umwelt und Gesundheit der Stadt Nürnberg
  • Sebastian Lillge, Mitglied des Bürgerrats „Ernährung im Wandel: Zwischen Privatangelegenheit und staatlichen Aufgaben“
  • Prof. Dr. Jan Niessen, Professor für Strategische Marktbearbeitung in der Ökobranche und Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, TH Nürnberg
  • Dietrich Pax, Vorstandsmitglied der Ernährungsräte Oberfranken e.V., Bayreuth

Auf der Aronia-Alm

Bericht von Wolfgang Ritter

Kürzlich war ich eingeladen, eine Führung auf der Aronia-Alm im fränkischen Veitsbronn mitzumachen und die Aronia-Beeren-Produkte zu verkosten. Hier mein Kurzbericht:

Aronia-Beere, auch Apfelbeere oder schwarze Eberesche genannt, wächst auf Sträuchern, ist ein Rosengewächs. Sie zählt ernährungsphysiologisch zu den wertvollsten Beeren. Insbesondere ihr Gehalt an Polyphenol, Anthocyanen und Procyanidinen ist beeindruckend. Sie ist sehr reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen – eine echte Powerbeere, ein Naturmittel zur Prävention vieler Krankheiten und zur Heilung mancher Leiden.

Walter Binders Flyer zu seinem Buch „Aronia. Die Powerbeere aus der Eiszeit“, ISBN 3-9803742-2-X, nennt 21 Dinge, die alleine Anthocycane bewirken können. Eine Auswahl: Senkung des Blutdrucks und des Thromboserisikos, Giftausleitung, Leber-, Magenschleimhaut- und Strahlenschutz, anti-entzündliche, anti-bakterielle, anti-virale Wirkungen, Verbesserung der Sehkraft, Krebsprävention, Verhinderung von Altersflecken, Schutz vor Genschäden.

Ich mache jetzt eine Aronia-Kur: täglich ein Gläschen Demeter-Aronia-Beeren-Saft.

Kontakt: Aronia Alm, H. Maußer, Öko-Hof, Kagenhof 77, 90587 Veitsbronn, T. 0171.7939 108, www.aroniaalm.com, info@aroniaalm.com

Tag der Artenvielfalt: Info-Kampagne gegen Pestizide

Ausschnitt aus der Presse-Info unseres Partners Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft e.V. (BEL) vom 22.5.2024

Zum heutigen internationalen Tag der Artenvielfalt startet das Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft (BEL) eine Infokampagne, die darauf aufmerksam macht, dass chemisch-synthetische Pestizide in der Landwirtschaft das Überleben bestäubender Insekten gefährden. Viele Nahrungsmittel, so die Botschaft, könnten durch den fortschreitenden Artenschwund künftig zur Mangelware werden.

„Jahr für Jahr werden in Deutschland ca. 30.000 Tonnen chemisch-synthetische Pestizide verkauft und auf die Äcker gespritzt.  Sie verbreiten sich über die Luft, töten Insekten, schaden Bodenorganismen und gefährden so die Biodiversität“, so Julia Schumacher, Sprecherin des BEL. Die Kampagne, die leere Produktverpackungen zeigt, wird von heute an in zahlreichen Biomärkten und in den Social Media-Kanälen der Mitglieder des BEL zu sehen sein. „Wir zeigen damit, welche Auswirkungen das Artensterben am Ende haben wird“, so Schumacher. „Die Auswirkungen auf unsere Umwelt bedrohen die natürlichen Lebensmittelketten und damit die Ernährungssicherheit von uns allen.“ Auch durch den Kauf von Bio-Produkten, könnten Verbraucher*innen daher dazu beitragen, dass weniger Ackergifte in die Umwelt gelangen.

Neben leeren Produktverpackungen unterstreichen Wortspiele die Botschaft der Kampagnenmotive. So heißt es auf der Saftflasche: „Johannis-Leere“ statt -Beere und: „Ohne Artenvielfalt ist der Saft bald abgedreht.“ Voelkel-Geschäftsführer und BEL-Vorstand Stefan Voelkel: „Als Unternehmer und BEL-Mitglied bin ich davon überzeugt, dass wir mit dieser Aktion die brennende Botschaft ins rechte Licht rücken. Denn wenn die Politik nicht entschlossen gegen das Artensterben vorgeht, zahlen am Ende unsere Kinder und Enkelkinder die Rechnung. Aber auch die Bevölkerung ist gefragt“, ergänzt Voelkel. „Wer sich bewusst für Bio-Produkte entscheidet, trägt auch zum Erhalt der Artenvielfalt bei, denn diese werden ohne den Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden produziert.“

Mehr Infos unter:  https://enkeltauglich.bio/bio-fuer-artenvielfalt/

Für Endverbraucher*innen gibt es beim BEL so genannte „Urkunden für Artenschützer*innen“. Der Erlös aus den Urkunden geht in die die politische Arbeit des Bündnisses gegen chemisch-synthetische Pestizide. So geht das Bündnis  beispielsweise auch rechtliche Schritte gegen die Zulassung besonders gefährlicher Ackergifte.

Deine Urkunde für den Artenschutz

Zum Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft:

Das Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft ist ein Zusammenschluss von namhaften Bio-Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Die Akteurinnen und Akteure wollen basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und im Dialog dazu beitragen, die Lebensgrundlagen der kommenden Generationen zu erhalten und sie dort, wo sie bereits beschädigt sind, wieder aufzubauen.

Mehr unter: https://enkeltauglich.bio

Tag der offenen Tür im Knoblauchsland

So, 5. Mai, 10-16.00 Uhr: Tag der offenen Tür im Knoblauchsland (Wetzendorf, Schnepfenreuth); An unserem Info-Stand bei Demeter-Gemüsebau Kratzer, Frauentaler Weg/ Ecke Schleswiger Straße, 90427 Nürnberg, erhalten Sie ein Bio-Präsent.

So, 5. Mai, 11-17.00 Uhr: Hoffest auf dem Demeterhof Rotenbauer, K. u. M. Hauser, Kaltenbuch 61, 91790 Bergen, T. 09148 – 90 80 986, www.rotenbauer.de

Ökofest in Herzogenaurach

Beim diesjährigen Ökofest in Herzogenaurach am Sonntag, 28.04.2024, waren wir wieder mit einem Info-Stand dabei. Diesmal ging es uns darum, für eine spätere Auswertung das Kaufverhalten der Verbraucher zu ermitteln und die Leistungen des Bio-Verbraucher e.V. darzustellen.

Wir freuen uns, wenn Sie sich die Fragen herunterladen und uns Ihre Antwort zusenden: ritter@bio-verbraucher.de

Bio-Befragung 2024 zu Bio-Einkäufen – 20 Jahre Bio-Verbraucher e.V.

Bitte kreuzen Sie an/ beantworten Sie (Mehrfachantworten möglich):

1 Ich kaufe Bio-Produkte

O täglich     O wöchentlich     O monatlich     O seltener

2 Meine Bezugsquellen sind

O Bio-Fachgeschäft   O Supermarkt   O Wochenmarkt             O Bio-Hofladen   O Versandhandel

3 Zu meinen Einkäufen gehören

O Lebensmittel         O Getränke        O Reinigungsmittel     O Kleidung    O Naturkosmetik

4 Motivationen für meine Bio-Einkäufe sind

O Bio-Produkte sind gesünder

O Das ist mein Beitrag zu Umwelt-, Arten- und Klimaschutz

O Ich will mit meinen Einkäufen die Bio-Erzeuger fördern, ihnen Wertschätzung zeigen

5 Achten Sie beim Einkauf auf die Bio-Siegel?  

O Ja   O Nein

6 Folgende Bio-Siegel kenne ich:

7 Wünschen Sie sich 

O bessere politische Entscheidungen für Bio-Erzeugung, -Handel und -Verbrauch

O qualifizierte Informationen zu Bio-Themen

8 Würden Sie gerne jährlich

O Bio-Erzeuger kennenlernen

O Bio-Produkte kostenlos erhalten, um sie auszuprobieren

O ein Bio-Menü genießen

Wenn Sie bei den letzten beiden Fragen etwas angekreuzt haben, sind Sie beim Bio-Verbraucher e.V. goldrichtig. Wir sorgen uns um die fünf angegebenen Themen. Auch in unserem Jubiläumsjahr werden wir wieder

  • kostenfreie Bio-Ausflüge organisieren
  • unseren Mitgliedern zur Mitgliederversammlung (MV) ein Bio-Menü spendieren – diesmal im Tiergartenrestaurant Nürnberg
  • jedem Mitglied an der MV eine Tüte voll Bio-Produkten überreichen

Lassen Sie sich das nicht entgehen! Werden Sie Mitglied (Jahresbeitrag nur 24 Euro)!