Walnuss-Maronen-Creme-Schokolade

 

Am 14. Dezember 2024 veröffentlichte ich an dieser Stelle meinen Dubai-Schokoladen-Versuch (mit Pistazien-Mus) mit Bildern. Jetzt füllte ich die Schokolade mit Walnüssen und Maronen-Creme und überraschte damit meine Familie zum Geburtstag. Für Einladungen zu fremden Geburtstagen würde ich wieder Pistazien-Mus nehmen, weil das Grün der Pistazien im Braun der Schokolade schöner aussieht.

Zutaten für eine Kastenform

8 Tafeln à 100 g Zartbitter-Schokolade (Man kann auch

Vollmilchschokolade nehmen oder beide Schokoladen mischen.), 2 Gläser à 230 g Maronen-Creme, etwa 1 EL Tahin (Sesam-Mus), 1 Tüte (375 g) Walnusskerne, etwas Butter und Salz

Zubereitung

  1. Die 8 Tafeln Schokolade klein brechen und in einem Topf im Wasserbad schmelzen. Dazu setzt man einen kleineren Topf mit der Schokolade in einen größeren Topf mit köchelndem Wasser. Die geschmolzene Schokolade verrühren und die Hälfte in eine mit Backpapier ausgeschlagene Kastenform gießen. Schokolade an allen Seiten durch Schwenken der Form hochziehen und die Form zum Abkühlen ins Gefrierfach stellen.
  2. Die Walnusskerne klein hacken, etwas Butter in einer Pfanne auslassen und die Walnusskerne darin goldbraun rösten. Immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt.
  3. Walnusskerne, Maronen-Creme, Tahin und eine Prise Salz in einer Schüssel gut verrühren.
  4. Diese Mischung nun mittig der Länge nach auf die inzwischen kalt gewordene Schokoladen-Masse gießen. Kastenform wieder für etwa 15 Minuten zum Abkühlen ins Tiefkühlfach stellen.
  5. Jetzt wird noch der Rest der flüssigen Schokolade auf die inzwischen erkaltete Creme gegossen und die Kuchenform zum dritten Mal ins Tiefkühlfach gestellt.
  6. Nach einer weiteren viertel Stunde kann die gefüllte Schokolade mit dem Backpapier aus der Form gehoben und in Scheiben geschnitten werden.

Guten Appetit wünscht Wolfgang Ritter

Besuch bei Landwirt Walter Bauer

Kürzlich hatten wir den Bioland-Betrieb von Walter Bauers Sohn, Christian Bauer,  in Stein-Gutzberg bei Nürnberg besucht. Jetzt waren wir auf seinem Hof in Nennslingen. Walter Bauer gab schon öfter erhellende Einblicke in die Bio-Landwirtschaft bei unseren Mitgliederversammlungen.

Hofprodukte:

  • Lammfleisch
  • Aronia-Beeren
  • Kartoffeln
  • Gemüse
  • Apfelsaft
  • Pflanzenöle (Drachenkopf und Leinöl)

Das Besondere: Walter Bauer beliefert Privathaushalte im Raum Nürnberg „frei Haus“, also ohne Transportkostenaufschlag.

Kontakt: Walter Bauer, 91790 NennslingenTel.: 09147-1785 und 0170.8871.044

Bio-Weihnachtsbäume

Bio-Weihnachtsbäume gibts in Nürnberg
bei Noris Inklusion in der Braillestr.27
Öffnungszeiten : Di-Fr  10-18 Uhr

Auch in diesem Jahr wurde wieder berichtet, dass 90 Prozent der 30 Millionen Weihnachtsbäume, die in Deutschland verkauft werden, aus intensiver Plantagen-Bewirtschaftung stammen – mit Pestiziden behandelt.  Eine Studie hat die Nadeln auf  Gifte getestet. Rund drei Viertel der getesteten Bäume enthielten 15 verschiedene Gifte!!!

Quelle: Nürnberger Nachrichten vom 27.11.2025, S. 13

GeRTi – Mehr Regionalität und Bio in der kommunalen Gemeinschaftsverpflegung

Mit GeRTi stärkt die Metropolregion Nürnberg den Einsatz regionaler und bio-regionaler Lebensmittel in der kommunalen Gemeinschaftsverpflegung. Das Projekt bringt Kommunen, Küchen sowie regionale Erzeuger und Verarbeiter enger zusammen und macht vorhandene Potenziale sichtbar und nutzbar.

Ein wichtiger Baustein ist der Aufbau eines Monitoring-Systems, das Kommunen durch aussagekräftige Kennzahlen bei einer nachhaltigen Beschaffung unterstützt. Ergänzend fördern Marktdialoge, Wissenstransfer und gemeinsame Zielvereinbarungen eine planbare Nachfrage, stärken die regionale Wertschöpfung und sorgen für mehr Nachhaltigkeit im öffentlichen Einkauf.

GeRTi setzt damit wichtige Impulse für resiliente regionale Ernährungssysteme und kann zugleich als Modell für andere Regionen dienen.

https://gerti.metropolregionnuernberg.de/

 

Wirksensorik – Thema der Demeter-Herbsttagung 2026 in Nürnberg

Bericht von Jocheved Hohler

Am 09. November fand die 56. Demeter Herbsttagung in Nürnberg statt, diesmal unter dem Motto „Wirksensorik – Lebensmittel und ihre Qualität erfahren“.  Zunächst begrüßte das Organisationsteam die circa 40 Teilnehmenden und führte in das diesjährige Thema ein: Welche seelisch-körperlichen Wirkungen können Lebensmittel auf uns haben und wie stehen diese in Zusammenhang mit der Produktqualität? Um sich diesen Fragen zu nähern, gab es zwei Vorträge sowie eine praktische Schulung in Form einer Verkostung.

Zunächst stellte sich das Demeter Weingut Hell aus dem unterfränkischen Wiesenbronn vor: Der 1768 erstmalig urkundlich erwähnte Familienbetrieb baut acht verschiedene Rebsorten an, darunter auch die pilzwiderstandsfähigen Beeren Helios, Cabernet Blanc und Regent. Dies ist Betriebsleiter Anton Hell wichtig, da er weitestgehend auf Pflanzenschutz verzichten und im bestmöglichsten Einklang mit der Natur wirtschaften möchte. Als Mitbegründer des Öko-Winzer-Verbandes EcoVin, welcher sich seit 1985 für den biologischen Weinbau einsetzt, verfügt Familie Hell über einen reichen Erfahrungsschatz im Anbau und der Verarbeitung von Öko-Weinen und betreibt diese mit großem Enthusiasmus. Seit 19?? wirtschaftet der Betrieb bio-dynamisch und ist seit 2014 Mitglied beim Demeter-Verband. Von der Qualität und Wirkung dieser Weine konnten sich die Besucher bei einer Weinprobe in der Mittagspause selbst überzeugen.

Als Zweites gab es einen Vortrag der Ökotrophologin und zertifizierten Wirksensorik-Trainerin Dr. Jasmin Peschke. Sie beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit der Qualität von Lebensmitteln – auch weit über die stoffliche bzw. ernährungsphysiologische Ebene hinaus. Denn neben den physischen Aspekten unserer Nahrung gibt es weitere Qualitätsfaktoren, die sie anschaulich beleuchtete: Welche Lebendigkeit enthält das Produkt? Wie regt es unsere Seele an? Wie authentisch und wesenhaft ist es? Unter welchen ökologischen sowie sozialen Bedingungen wurde es erzeugt? Die Wirksensorik stellte sie als einen Weg vor, um diese verschiedenen Ebenen erlebbar zu machen und einen tieferen Zugang zu unserer Nahrung und uns selbst zu ermöglichen. Die Methode wurde von Dr. Uwe Geier vom Forschungsring entwickelt und mittlerweile in zahlreichen Ländern angewandt. Am Nachmittag ging es dann auch an praktische Übungen zur Wirksensorik: Die Teilnehmenden durften in mehreren Runden verschiedene Lebensmittel testen und ihre Wirkung auf Körper und Seele erspüren. Frau Peschke sammelte anschließend immer die Impressionen der Anwesenden und es zeigte sich, dass es viele Überschneidungen in der Wahrnehmung der Produkte gab. Die Demeter-Varianten schnitten dabei durchgehend sehr gut ab und wurden als besonders authentisch sowie charakteristisch erlebt.

Viel Interesse an veganen Produkten

Am 1. und 2. November 2025 fand nach drei Jahren wieder einmal eine Veggienale im Ofenwerk in Nürnberg statt. Wir waren mit einem Info-Stand dabei und haben verschiedene vegane Aufstriche probieren lassen. Sponsor für Brot und Aufstriche war ebl naturkost GmbH & Co KG. Die Messe war gut besucht, die sechs Brote und 12 Aufstriche am Sonntagnachmittag alle weg. Die meisten waren erstaunt, wie gut vegane Aufstriche schmecken können und wie nah sie vom Geschmack her an Fleischprodukte heranreichen. Ein Aufstrich heißt z.B. vegane Leberwurst, und tatsächlich er schmeckt auch so. Unsere Erklärung: Es sind die Gewürze, die sowohl der Leberwurst als auch dem veganen Aufstrich den Geschmack geben.Ihre Firma ist jetzt online

Besuch beim Bioland-Landwirt in Stein bei Nürnberg

Es gibt sie noch, die kleinen Landwirte in Großstadtnähe, die ein breites Angebot an Produkten bieten. Am 26. Oktober 2026 waren wir bei Christian Bauer in Stein bei Nürnberg. Er bietet Aronia-Saft, Kartoffeln, Freilandgemüse, Fleisch und Getreideprodukte. Besuch nach Telefonischer Vereinbarung.

Kontakt: Gutzberger Hof, Christian Bauer, Gutzberger Dorfstr. 27, 90547 Stein, ch.bauer-gutzberg@t-online.de, Tel. 0160.7820.933

Bio-Tag in Erlangen

Am Samstag, 18. Oktober, von 10 bis 17 Uhr, waren etwa 20 Bio-Aussteller beim Bio-Tag Erlangen, in der Wasserturmstraße, dabei. Auch wir mit einem Info-Stand. Es gab Informationen, Bio-Köstlichkeiten zu probieren und zu kaufen. An unserem Stand konnte man sich ein Bio-Müsli selber machen. 

Keine Mehrwertsteuer auf frisches Obst und Gemüse

Die bayerische Gesundheitsministerin, Judith Gerlach, stößt mit der Vorlage des „Masterplan Prävention“ eine Wende in der Gesundheitspolitik an. Vorbeugung vor Krankheiten soll künftig eine größere Rolle spielen als bisher. Lange schon ist unter Fachleuten bekannt, dass Bewegungsmangel, Fehlernährung und die alternde Gesellschaft das Gesundheitssystem bis zur Unbezahlbarkeit belasten.

Damit sich die Menschen in ganz Deutschland gesünder ernähren, fordert die bayerische Gesundheitsministerin eine komplette Abschaffung der Mehrwertsteuer auf frisches Obst und Gemüse.

Der Masterplan wurde unter der Mitwirkung von Ärzteverbänden, Krankenkassen, Sportverbänden, Hochschulen und anderen Ministerien erarbeitet.

Quelle: Nürnberger Nachrichten vom 02.10.2025, S. 13

Für eine gesunde und vollwertige Ernährung können Sie die „Orientierungstabelle Vollwert-Ernährung“ vom Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung e.V. (UGB) kostenlos herunterladen: www.ugb.de/tabelle.