netz.bio, sei.bio, Netz, Bio, Bioverbraucher, Bio-Verbraucher, Netzwerk, Suchmaschine, Liste, Bio-Reisen, Reisen, Bio-Adressen, Adressen, Bio-Anbieter, Anbieter, Bio-Erzeuger, Erzeuger, Bio-Dienstleister, Dienstleistungen, Bio-Berater, Bio-Beratung, Bio-Produzenten, Produzenten, Bio-Händler, Händler, Laden, Läden, Bio-Produkte, Bio-Erzeugnisse, Bio-Blog, Info-Brief, Bio-Nachrichten, Assoziative Zusammenarbeit, Bio-Angebote, Bio-Termine, Bio-Ausflüge, Bio-Landwirtschaft, Landwirtschaft und Handel, Wissenschaft/Forschung, Qualitäts- und Preisrecherchen, Grüne Gentechnik, BioMetropole Nürnberg, Biometropole, Bio Metropole, Verbrauchermeinung, Rezept des Monats, Rezepte, Online-Shops, Online Shop, Demeter, Bioland, Naturland, Biokreis, Bio-Kreis, Bio-Siegel, EG Öko Siegel, Siegel, Bio-Kochen, Bio-Gerichte, Bio-Rezepte, Bio-Einkaufen, Bio-Essen, Bio-Nachrichten, Bio-Veranstaltungen, Bio-Netz, Bio-Literatur, Bio-Angebote, Bio-Gesuche, Angebote und Gesuche, Bio-Berichte, Bio-Bilder, Mode, Urlaub, Reisen, Ausflug, Wein, Milch, Fleisch, Getreide, nachhaltig, fair, fair gehandelt, fair trade, Bauern, Winzer, Olivenöl, Öle, Massage, Wellness, Aktiv Urlaub, Reiterhof, Aktionen, Wolfgang Ritter, Deutschland, Bayern, Franken, Hessen, Baden Württemberg, Österreich, Italien, Griechenland, Frankreich, Dominikanische Republik, Malawi, Bio-Musterfarm, BioFach

Foto: WR

Biologisch-dynamischer Landbau seit 1924

Ein Beitrag des Schweizerischen Konsumenten Verbandes, CH-8332 Russikon

Impuls zur heutigen Bio-Bewegung: Vorträge von Rudolf Steiner zu Pfingsten 1924

Bereits Anfang der zwanziger Jahre erkannten einige anthroposophisch orientierte Landwirte die Probleme, die eine rein materialistisch ausgelegte Landwirtschaft mit sich bringen würde. Auf ihr Drängen hielt Dr. Rudolf Steiner 1924 in Koberwitz bei Breslau acht Vorträge als «Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft». Dieser sogenannte Landwirtschaftliche Kurs bildet die Grundlage für die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise. Als wichtiger Grundsatz daraus ergibt sich für den Landwirt, seinen Betrieb als Organismus aufzufassen und so zu gestalten. In einem Organismus wirken verschiedene Organe harmonisch zusammen, übernehmen differenzierte Funktionen und erhalten den Organismus lebendig und fruchtbar. Es muss das geistige Ordnungsprinzip eines Organismus durch den Landwirt gestaltend in seinen Betrieb eingebracht werden. Dabei muss zuerst die natürliche Voraussetzung und Möglichkeit des Betriebes erfasst werden: Das Klima, die jährlichen Niederschläge, die Landschaft usw. Dementsprechend kann dann an die Gestaltung des Betriebes herangegangen werden: Welche Tierarten braucht der Hof, wie groß kann die Tierhaltung sein, welche Fruchtfolge auf den Feldern bringt dem Boden Fruchtbarkeit und letztlich dem Betrieb den notwendigen ökonomischen Erfolg usw.?

Diese Art der Landbewirtschaftung hat nicht die Chemie als Grundlage, sondern im Wesentlichen die Beachtung von Gesetzmäßigkeiten des Lebendigen, aber auch dessen, was im Seelisch-Geistigen einer Landwirtschaft wirkt. Das Hauptstreben im biologisch-dynamischen Betrieb ist die Belebung des Bodens. Die biologisch-dynamische Landwirtschaft bewirkt im Boden Humuszunahme und damit erhöhte Speicherfähigkeit für Wasser und Luft, ermöglicht wesensgerechtes Wachstum der Pflanzen, die wiederum Tier- und Menschengerechte Nahrung geben. Für den professionellen Bauern bringt das konstantere Erträge bei geringeren Kosten.

Der biologisch-dynamische Anbau ist die nachhaltigste aller landwirtschaftlichen Anbaumethoden. Er übertrifft deutlich die gesetzlichen Mindestanforderungen an Bio-Produkte.

Quelle: https://konsumentenverband.ch/biodyn/landbau.php