netz.bio, sei.bio, Netz, Bio, Bioverbraucher, Bio-Verbraucher, Netzwerk, Suchmaschine, Liste, Bio-Reisen, Reisen, Bio-Adressen, Adressen, Bio-Anbieter, Anbieter, Bio-Erzeuger, Erzeuger, Bio-Dienstleister, Dienstleistungen, Bio-Berater, Bio-Beratung, Bio-Produzenten, Produzenten, Bio-Händler, Händler, Laden, Läden, Bio-Produkte, Bio-Erzeugnisse, Bio-Blog, Info-Brief, Bio-Nachrichten, Assoziative Zusammenarbeit, Bio-Angebote, Bio-Termine, Bio-Ausflüge, Bio-Landwirtschaft, Landwirtschaft und Handel, Wissenschaft/Forschung, Qualitäts- und Preisrecherchen, Grüne Gentechnik, BioMetropole Nürnberg, Biometropole, Bio Metropole, Verbrauchermeinung, Rezept des Monats, Rezepte, Online-Shops, Online Shop, Demeter, Bioland, Naturland, Biokreis, Bio-Kreis, Bio-Siegel, EG Öko Siegel, Siegel, Bio-Kochen, Bio-Gerichte, Bio-Rezepte, Bio-Einkaufen, Bio-Essen, Bio-Nachrichten, Bio-Veranstaltungen, Bio-Netz, Bio-Literatur, Bio-Angebote, Bio-Gesuche, Angebote und Gesuche, Bio-Berichte, Bio-Bilder, Mode, Urlaub, Reisen, Ausflug, Wein, Milch, Fleisch, Getreide, nachhaltig, fair, fair gehandelt, fair trade, Bauern, Winzer, Olivenöl, Öle, Massage, Wellness, Aktiv Urlaub, Reiterhof, Aktionen, Wolfgang Ritter, Deutschland, Bayern, Franken, Hessen, Baden Württemberg, Österreich, Italien, Griechenland, Frankreich, Dominikanische Republik, Malawi, Bio-Musterfarm, BioFach

Foto Höfler GbR

Willkommen im Knoblauchsland

Bericht von Wolfgang Ritter

Gleich zweimal kurz hintereinander wurde in den Nürnberger Nachrichten (NN) über unser Firmenmitglied Rudolf Dworschak berichtet. Wahrscheinlich deshalb, weil er in den Stadtrat gewählt wurde. Damit ist der Bio-Verbraucher e.V. mit drei Mitgliedern im Stadtrat vertreten. Inga Hager und Marc Schüller sind die beiden anderen. Wir bringen Inhalte aus dem zweiten Interview und stellen bei dieser Gelegenheit unsere Bio-Gärtner im Knoblauchsland Nürnberg vor.

„Wissen, wo was wächst“ (NN vom 29. April)

Vor 30 Jahren hat Rudolf Dworschaks Vater mit Bioland-Gemüse-Anbau begonnen, stellte aber bald auf Kräuter um. Der Sohn hat jetzt wieder Tomaten und Gurken ins Sortiment aufgenommen und gibt Hinweise zu deren Kultivierung.

Tomaten werden erst im Januar im beheizten Gewächshaus gepflanzt, die ersten sind dann im April/ Mai reif und werden bis November geerntet. „Geerntet werden sie erst, wenn alle Tomaten (an einer Pflanze) reif sind. Gepflückt wird einmal die Woche.“ Von November bis Januar wachsen Winterroggen, Ackerbohnen und Senf im Gewächshaus, die als Gründüngung dienen. „Das genügt, damit der Boden belebt bleibt.“ Wenn man mit dem Spaten in die Erde sticht, kommen Regenwürmer zum Vorschein; sie helfen beim Belüften und Düngen.

„Bio-Tomaten müssen im Erdboden wachsen“, im Unterschied zu konventionellen. Eine weitere Besonderheit ist die Einhaltung einer Fruchtfolge: „Wir schauen, dass wir alle drei Jahre Gurken auf die Fläche kriegen.“

Die meisten Gemüsegärtner im Knoblauchsland haben in den vergangenen Jahren gewaltig in beheizbare Gewächshäuser investiert und vermarkten die riesigen Erntemengen über den Großhandel oder haben Lieferverträge mit großen Einzelhandelsketten, wie Edeka, Kaufland, Rewe, Netto abgeschlossen. Ihnen machen die Billigimporte zu schaffen. Dworschak könnte z.B. den ganzen Winter über die Region mit frischem Schnittlauch versorgen. Aber mit den Preisen afrikanischer Betriebe, in denen die Mitarbeiter 3,50 €/ Stunde verdienen, kann und will er nicht mithalten. Er ist stolz, viele Menschen ganzjährig zu fairen Bedingungen beschäftigen zu können. Wichtig sind deshalb bewusste Verbraucher, die regionale Ware nachfragen.

Unsere Bio-Gemüsegärtner im Knoblauchsland