Saatgut Festival in Nürnberg

Samstag, 16. Februar, 11-17.00 Uhr, Saatgut Festival in Nürnberg, Kulturwerkstatt Auf AEG, Fürther Str. 244 d

Nach erfolgreichem Volksbegehren „Rettet die Bienen“ nun Saatgut kaufen oder tauschen, um für bienenfreundliche Flora auf dem Balkon oder im Garten zu sorgen.

> Wir sind mit einem Info-Stand, Bio-Gebäck und Bio-Getränken dabei.

 

30 Jahre individueller Möbelbau aus regionalem Holz

Zum 30-jährigen Jubiläum habe ich, Wolfgang Ritter, "Die Möbelmacher" in Kirchensittenbach bei Hersbruck in Franken besucht und bei einem Rundgang durch den Betrieb erfahren, welche Prozesse für die Einzelanfertigung von Möbeln aus regionalem Holz notwendig sind.

Gegen Ende des Jahres werden die Baumstämme aus der Umgebung von Hersbruck angeliefert, von Fremdfirmen entrindet und zu Brettern gesägt. Man kann auch eigene Stämme oder eigenes Holz anliefern. Nun müssen die Bretter zwei bis drei Jahre lagern, bevor sie in die Trockenkammer kommen, wo ihnen die Restfeuchtigkeit bis auf 10 Prozent entzogen wird. Der Kunde, der sich eine Küche, eine Wohn- oder Schlafzimmereinrichtung fertigen lassen möchte, kann unter verschiedenen Holzarten wählen. Dann werden während der nächsten zwei bis drei Monate seine Möbel nach seinen Angaben für ihn individuell gefertigt, geliefert und aufgestellt/ eingebaut. Die Holzabfälle liefern die notwendige Energie für den gesamten Fertigungsprozess, für Heizung und Warmwasser - auch für die Trockenkammer.

Das Angebot der Möbelmacher umfasst alle Möbel, aber auch Bettenroste und Matratzen, Holzfußböden und Lampen. Man kann selbstverständlich auch einzelne Möbelstücke ordern.

Kontakt: Die Möbelmacher, Geschäftsführer Herwig Danzer, 91241 Kirchensittenbach, Untertrumbach 39, www.die-moebelmacher.de, info@die-moebelmacher.de, Tel. 09151 - 86 29 99

Vinessio Weinmesse Fürth – viel Bio im Weinglas

Auch wenn konventionelle Produkte nach wie vor dominieren: Freunde des Bio-Weins finden heute fast überall einige gute Tröpfchen. Das zeigte auch die Vinessio Weinmesse, die am 10. und 11. November 2018 im fränkischen Fürth zum Probieren einlud. Wir haben dort neben anderen Produzenten auch unser Firmenmitglied Demeter-Weingut Hell getroffen, über welches erst im September 2018 der BR im Fernsehen berichtete: https://www.youtube.com/watch?v=1pea30J8FMc&feature=share. Auch in unserem Blog-Archiv findet sich ein Bericht über die Weinbauern aus Wiesenbronn: http://netz.bio/2018/05/13/demeter-weine-aus-franken/.
Auf der Messe haben wir den Helios trocken und den Chardonnay – beide 2017 – probiert und waren sehr angetan von der sensorischen Qualität.

Im Weinbau ist übrigens bio nicht gleich bio: Wer mehr zu den unterschiedlichen Standards und Herangehensweisen an dieses spannende Thema lesen möchte, kann sich bei Wikipedia einlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kologischer_Weinbau
Hier erfährt man zum Beispiel die Unterschiede von organisch-biologischem und biologisch-dynamischem Weinbau (Demeter). Auch die historische Entwicklung ist interessant. So begann man in den mediterranen Weinbauländern bereits in den 1950er Jahren langsam wieder mit einer biologischen Bewirtschaftung.

Imker aus Faszination für die Bienen

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Im Juni haben wir „Die Bienenhüter“ in ihrem Garten in Nürnberg am Max-Morlock-Stadion besucht. Wir wurden durch den Garten geführt, um die Nahrungspflanzen der Bienen kennenzulernen. Wir konnten Einblick in einen Bienenstock nehmen und selber Honig schleudern und in Gläser abfüllen. Den selbst geschleuderten Honig konnten wir dann kaufen.

„Die Bienenhüter“ gehören dem Anbauverband „Biokreis“ an. Marc Schüller hat dort die Richtlinienverantwortung.
Kontakt: „Die Bienenhüter“, Blumenthalstr. 9, 90429 Nürnberg, Tel. 0911 – 264431, www.die-bienenhueter.de

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Unser Kochevent: Einkaufen, Kochen, Essen

Am 13. September trafen sich einige Interessierte zu unserem Genuss-Event: Einkaufen, Kochen, Essen mit Bio-Beraterinnen in Nürnberg. Dieses Event findet regelmäßig statt. Wenn auch du Lust hast einmal dabei zu sein, melde dich bei Annemarie Gröger, T. 09192 -8655, an.ka52@t-online.de.

Dieses mal gab es unter Anleitung von Food Coach Angelica Wiener als Hauptgericht Sellerieschnitzel  mit Hokkaido-Kürbis aus dem Backofen und Kartoffelstampf (Rezept siehe unten). Vor- und Nachspeise wurden unter Anleitung von unserer Bio-Beraterin Annemarie Gröger kreiert.

Sellerieschnitzel

Zutaten für 2 Personen
2 Scheiben Sellerie (fingerdick)
1 Ei
2 EL Semmelbrösel
Salz, Pfeffer
2 EL Olivenöl

Zubereitung
• Sellerie schälen und fingerdicke Scheiben schneiden
• Selleriescheiben in einem Topf mit wenig Wasser kurz dünsten – Sellerie sollte noch bissfest sein
• das Ei in einen tiefen Teller mit der Gabel verrühren, Salz und Pfeffer hinzugeben
• Semmelbrösel ebenfalls in einen tiefen Teller geben
• Selleriescheiben erst im Ei wenden und dann von allen Seiten mit den Semmelbröseln bedecken
• Öl in einer Pfanne erhitzen und die Selleriescheiben von beiden Seiten knusprig anbraten

Tipp: zu den Sellerieschnitzeln passt Kartoffelstampf und Hokkaido-Kürbis aus dem Backofen

Kartoffelstampf mit Hokkaido-Kürbis

Zutaten für 2 Personen:
4 Kartoffeln mehlig
2 Knoblauchzehen
2 Lorbeerblätter
1 Paar Blätter Liebstöckel (alternativ 1 Hand voll frische Petersilie)
Salz
1 EL Butter
2 EL Olivenöl
1 Hokkaido-Kürbis
Saft von einer Zitrone
1 TL Ahornsirup
Salz und Pfeffer aus der Mühle
2 EL Olivenöl
1-2 Zweige Thymian

Zubereitung
• den Backofen auf 190°C vorheizen
• Kürbis waschen und in kleine Würfel schneiden
• Zitronensaft darüber geben
• das Backblech mit Olivenöl einstreichen
• den Kürbis darauf verteilen
• Olivenöl darüber geben und alles am besten mit den Händen mischen
• zum Schluss Salz und Pfeffer und den Thymian zu dem Kürbis geben
• den Kürbis ca. 20 Minuten im Ofen backen – zwischenzeitlich immer mal wieder wenden
• Kartoffeln waschen, schälen, in Würfel schneiden und in einen Topf geben (nur so viel
Wasser dazu, dass die Kartoffeln nicht ganz bedeckt sind)
• Lorbeerblätter, Salz, Knoblauch und den Liebstöckel dazugeben und köcheln lassen bis
die Kartoffeln weichgekocht sind
• Wasser evtl. abgießen aber unbedingt auffangen, Lorbeerblatt rausnehmen – Knoblauch
bleibt bei den Kartoffeln
• jetzt mit einem Stampfer die Kartoffeln zerdrücken, Butter und Olivenöl dazugeben – evtl.
das Kochwasser dazugeben
• mit Salz und Pfeffer abschmecken
Tipp: statt der Kartoffeln kann man auch Süßkartoffeln verwenden oder mit den Kartoffeln
Pastinake bzw. Petersilienwurzel mit kochen

Rezepte und Bild von Food Coach Angelica Wiener, 90491 Nürnberg
Tel 0151 18 48 02 56 – www.foodcoach-wiener.de – hallo@foodcoach-wiener

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung waren wir 100

Unsere Mitgliederversammlungen sind ein besonderes Ereignis, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Es treffen sich alle am Bio-Wirtschaftsprozess Beteiligten (Bio-Erzeuger, Bio-Händler/-Dienstleister und Bio-Verbraucher). Einige Firmenmitglieder stellen ihre Betriebe/ Produkte vor. Sie können verschiedene Bio-Produkte kennen lernen und probieren, kostenlos mitnehmen oder kaufen.

Außerdem pflegen wir eine Bio-Esskultur mit Produkten und Dienstleistungen unserer Firmenmitglieder: Wir bieten ein Bio-Dreigang-Menü und Getränke – kostenlos für die Teilnehmer.

Bei Gründung hatte Vorstandsmitglied Helmut Ritter die Idee der „Bio-Ausschüttung“. Wie Wirtschaftsunternehmen einen Gewinn ausschütten, sollte der Bio-Verbraucher e.V. seinen Mitgliedern als „Beteiligungs-Gewinn“ Bio-Produkte bieten. Seitdem packen wir zur Mitgliederversammlung Tüten mit Proben und Produckten von Bio-Firmen, die unsere Teilnehmer mit nach Hause nehmen. Das Kennenlernen neuer Produkte ist sehr beliebt.

Wir vernetzen alle am Bio-Wirtschaftsprozess Beteiligten; deshalb auch unsere neue Internetadresse www.netz.bio.

Bruderhähne dürfen leben

Hühnerhalter wollen entweder viel Fleisch oder viele Eier. Um das zu erreichen, wurden zwei Zuchtlinien entwickelt. Fleisch ansetzende und Eier legende. Bei Fleisch ansetzenden Rassen werden beide Geschlechter aufgezogen und als Hähnchen vermarktet. Bei Eier legenden Rassen kann man mit den männlichen Tieren nichts anfangen; sie werden sofort nach dem Schlüpfen getötet. Das gilt für konventionelle wie Bio-Betriebe. Nicht aber für Peter Schubert in Igensdorf. Er hat ein Zwei-Nutzungshuhn entwickelt – eine Rasse, die sowohl Eier legt aber auch Fleisch ansetzt – nur langsamer. Er ist einer von zwei Züchtern in Deutschland, die männliche Küken nicht sofort töten (In Deutschland werden sie vergast im Ausland auch geschreddert.)

Am 3. Oktober 2017 haben wir den Demeter-Geflügelhof Schubert besucht. Peter Schubert hat uns persönlich durch seinen Betrieb geführt, uns sein Vermarktungskonzept erläutert und uns seine Gockel-Bratwurst kosten lassen. Danach konnte wir im Hofladen einkaufen.

Schubert verkauft Küken aus der Zwei-Nutzungsrasse an Züchter in Deutschland und zieht selber im Rahmen seines Bruderhahn-Projektes Junghennen und Junggockel auf.  Alles, was seine Hühner zu fressen bekommen wächst rund um den Geflügelhof – Futterzukauf ist nicht nötig.  Der „stolze Gockel“ erreicht sein Schlachtgewicht erst nach vier bis fünf Monaten (Mastrassen in der Intensivmast schon nach einem Monat). Er wird zu verschiedenen Bio-Delikatessen verarbeitet, z.B. Gockel-Fleisch, Gockel-Bolognese, Gockel-Suppe, Gockel-Frikassee.

Da mehr Getreide wächst als gebraucht wird, hat Schubert sich eine eigene Nudelproduktion aufgebaut. Dazu wurde ein Rundwanderweg mit Beschriftungen angelegt, um die vielfältigen Getreidesorten kennenlernen zu können. Der Geflügelhof bietet auch Führungen für Schulklassen  an.

Demeter-Geflügelhof Schubert, Peter Schubert, 91338 Igensdorf-Unterrüsselbach, Ebacher Str. 1, Tel. 09192 – 8303, www.gefluegelhof-schubert.com, info@gefluegelhof-schubert.de

 

Demeter-Beerenobstanbau und Verarbeitung aus Leidenschaft

Am Sonntag, 11. Juni 2017, ging unser Bio-Ausflug zu den Beerenbauern in Ebermannstadt. Hier wird Beerenobst nach den Demeter-Richtlinien angebaut, zugekauft und schonend zu Fruchtaufstrichen verarbeitet. Man verwendet so wenig Zucker wie möglich; der Fruchtanteil beträgt 70 Prozent.

Wir konnten bei der Erdbeerernte zusehen, vier verschiedene Erdbeersorten probieren, wurden durch die Fruchtmanufaktur geführt. Jeder der Ausflugsteilnehmer nahm die Gelegenheit wahr, frische Demeter-Erdbeeren und Demeter-Fruchtaufstriche zu kaufen.

Bei der Führung auf den Feldern und im Manufakturbetrieb durch die Eigentümer, Familie Betelshofer, konnten wir spüren: Man arbeitet mit viel Leidenschaft an der Erzeugung hochwertiger Lebensmittel.

Die Beerenbauern, Demeter-Beerenobstanbau und Fruchtaufstrich-Manufaktur GmbH & Co. KG, 91320 Ebermannstadt-Niedermirsberg, Wiesengrundstraße 6, Tel. 09194-5109052

Reine Biere – gibt’s das noch?

Wirklich reine Biere – geht das? Wir waren am Samstag, 27. Mai 2017, zu Besuch beim Riedenburger Brauhaus. Uns wurde der 144 m tiefe Brunnen gezeigt, aus dem das Wasser für die Spezialbiere geschöpft wird.  Dazu erklärt der Chef, Michael Krieger, man verwende nur biologische, naturbelassene, regionale Grundstoffe, nämlich die Urgetreide Dinkel, Emmer, Einkorn. Das Getreide wird von fair bezahlten Bauern der Region bezogen. Und natürlich Hopfen, überwiegend aus der Holledau.

Interessant: Der Brauerei-Abfall, der Treber, wird als Futtermittel an Bauern geliefert. Durch „Kaltschöpfung“ entstehen viele Düfte, die an Zitrone, Mandarine, Mango, Nelke erinnern. Um alkoholfreies Bier zu gewinnen, wird dem ausgegorenen Bier nicht durch Erhitzung der Alkohol entzogen (er verdampft bei Erhitzung) und dann Kohlensäure und etwas Bier wegen des Geschmacks zugesetzt, sondern der Gärvorgang wird bei einem Alkoholgehalt von 0,5% gestoppt; die Restsüße bleibt im Bier.

Wir erfahren auch: Bier verdirbt nicht, auch wenn es säuerlich schmeckt, ist es nicht gesundheitsgefährdend. Wenn der Schaum feinporig ist, handelt es sich um frisches Bier guter Qualität. 24 Biersorten verkauft die Brauerei in Deutschland und etwa 20 weiteren Ländern.

Wir konnten uns bei der anschließenden Verkostung von der ausgezeichneten Qualität und dem hervorragenden Geschmack verschiedener Biere überzeugen und im schattigen Biergarten einen Bio-Imbiss einnehmen. Hochwertige Bio-Qualität und verwöhnender Genuss im Einklang mit der Natur, Herzensangelegenheit von Michael Krieger, ist machbar. Das Riedenburger Brauhaus ist nach den strengen Richtlinien von Bioland zertifiziert.

Riedenburger Brauhaus, Michael Krieger GmbH & Co. KG, 93339 Riedenburg, Hammerweg 5, www.riedenburger.de, Tel. 09442 – 9916-0
Brauereiführung, Getränke-Verkostung, Einkauf, Imbiss (bei schönem Wetter im Biergarten)