Wie gesund sind Roggenvollkornbrote aus dem Supermarkt?

ÖKO-TEST hat 20 abgepackte Brote untersuchen lassen. Ergebnis: Alle „sehr guten“ sind Bio-Brote. Aber schade ist, dass zwei Bio-Produkte den Test nicht bestanden haben. In ihnen wurden Mineralölbestandteile gefunden, in einem auch Spuren eines Pestizids. Hier die Ergebnisse:

„Sehr gut“

  • BioBio Roggenvollkornbrot, Netto, mit 55,5% Roggenanteil aus Deutschland für 1,69 €/ 500 g
  • Edeka Bio Roggen-Vollkornbrot mit 55,5% Roggenanteil aus Deutschland für 1,59 €/ 500 g
  • Pema Bio Roggenvollkornbrot mit 59% Roggenanteil aus Deutschland für 2,19 €/ 500 g
  • DM Bio Roggen Vollkornbrot mit 62% Roggenanteil aus EU für 0,95 €/ 500 g
  • K-Bio Roggen Vollkornbrot mit 60% Roggenanteil aus EU für 0,95 €/ 500 g
  • Rewe Bio Roggenvollkornbrot, Naturland, mit 59% Roggenanteil aus EU für 2,19 €/ 500 g

 „Gut“

  • Nur Nur Natur Bio Roggen Vollkornbrot, Naturland mit 59% Roggenanteil aus Deutschland für 1,59 €/ 500 g

 „Ungenügend“

  • Alnatura Roggen Vollkorn, Bioland, 59% Roggenanteil aus Deutschland für 1,49 €/ 500 g
  • Frankenkorn Bio Roggen Vollkornbrot, Bioland vom Pema, 59% Roggenanteil aus Deutschland für 1,99 €/ 500 g (Ein anderes Pema-Brot, siehe oben, war „sehr gut“.)

Quelle: ÖKO-TEST Magazin 2.2025

Zusatzstoffe, vor denen gewarnt wird

Ausschnitt, Teil 1 (Teil 2 im nächsten Info-Brief), aus Dr. Andrea Flemmer: Was kann ich überhaupt noch essen?, Kirchzarten 2024, ISBN 978-3-86731-277-6, S. 62-64

Trotz EU-Zulassung rät die Verbraucherzentrale, Ökotest oder die Stiftung Warentest bei folgenden Zusatzstoffen (siehe Tabelle) generell vom Verzehr ab, da sie die Gesundheit beeinträchtigen können. Bei 12 Stoffen liegen hierfür konkrete Hinweise vor. Dabei reichen die gesundheitlichen Beeinträchtigungen von Übelkeit und Erbrechen bis zu Stoffwechselstörungen, Erstickungsanfällen bei Kindern etc. Unter folgender Internetadresse der Verbraucherinitiative können Sie Genaueres zu dem jeweiligen Zusatzstoff nachlesen: www.zusatzstoffe-online.de/zusatzstoffe/

Zusatzstoffe, die gesundheitlich als bedenklich gelten

Substanz/ enthalten in bzw. erlaubt/ Gesundheitsgefahren

 E 104 (Chinolingelb): gelber Farbstoff/ in gelb gefärbten Lebensmittel mit Angabe E 104 im Zutatenverzeichnis/ unter Krebsverdacht, in den USA verboten, in Einzelfällen allergieauslösend, seit 2010 muss  folgender Hinweis auf dem Etikett stehen: „kann die Aktivität und Aufmerksamkeit von Kindern beeinträchtigen“

 E 123 (Amaranth): roter Farbstoff/ in Likören, Spirituosen und Kaviar/ in den USA verboten, in bestimmten Fällen allergieauslösend bzw. pseudoallergische Reaktionen

 E 127 (Erythrosin):  rosaroter Farbstoff/ nur für Cocktailkirschen, kandierte Kirschen oder Kaiserkirschen in Obstkonserven mit Kirschanteil, Arzneimittel und Lippenstiften zugelassen/ Irritation der Schilddrüsenfunktion möglich, in Einzelfällen allergieauslösend, kann möglicherweise die Blut-Hirnschranke überwinden

E 284 und 285 (Borsäure und seine Natriumverbindung): Konservierungsstoffe/ nur noch für echten Kaviar zugelassen (Störrogen), auch in Kosmetika (für Kinder über 3 Jahren) und bestimmten Textilien/ reichern sich im Körper an und verursachen bei langfristiger Aufnahme Durchfälle und innere Organschäden, ein Gegenmittel ist unbekannt

 E 385 Kalziumdinatrium-ethylendiamintetraacetat (Kalziumdinatrium-EDTA): Antioxidationsmittel und Komplexbildner/ nur für Dosen und Glaskonserven, Halbfettmargarine und gefrorene Krebstiere zugelassen/ bindet Mineralstoffe und kann dadurch zu Beeinträchtigungen im Stoffwechsel führen. Für Kinder unter 2 Jahren definitiv ungeeignet

 E 407 Carrageen: Zusatzstoff aus Rotalgen/ als Gelier- und Verdickungsmittel, Stabilisator/ kann Darmentzündungen hervorrufen bis hin zu Krebs. Besser Lebensmittel, die Carrageen enthalten, nicht in Kinderhände geben

 E 425 (Konjak): Gelier- und Verdickungsmittel sowie Füllstoff/ beispielsweise in Glasnudeln oder fernöstlichen Spezialitäten, verboten für Gelee-Süßwaren in Deutschland/ bei Aufnahme größerer Mengen Durchfall, Blähungen und Bauchschmerzen möglich, verringert möglicherweise die Aufnahme von Vitaminen aus der Nahrung

 E 512 (Zinn-II-Chlorid): Antioxidationsmittel und Farbstabilisator/ nur für Dosen- und Glaskonserven mit weißen Gemüsesorten, um die helle Farbe zu erhalten/ in hohen Mengen Übelkeit und Erbrechen möglich

 E  951  Aspartam/ Süßstoff/ gilt in höheren Dosen als krebserregend

 E 999 (Quillajaextrakt): Süßstoff/ nur für aromatisierte nicht alkoholische Getränke auf Wasserbasis (z. B. Ginger Ale) oder Apfelwein (Cidre) zugelassen/ enthält pflanzliche Wirkstoffe (Saponine), die nur dann schädlich sind, wenn sie in die Blutbahn gelangen

Mehr Bio wagen – mit diesen 11 Punkten

Bioland adressiert neuen Forderungskatalog an die Parteien (Ausschnitt)

Die 11 Bioland-Forderungen in der Übersicht

1 Gesamtstrategie anpacken, Absatz und Ökolandbau-Fläche verdoppeln

Eine ressortübergreifende Strategie der gesamten Bundesregierung zum Ausbau von Verarbeitung, Absatz und der ökologischen Landwirtschaft ist notwendig. Sie sollte an die Bio-Strategie 2030 und deren Vorgänger „Zukunftsstrategie Ökologischer Landbau“ anknüpfen und muss zügig umgesetzt werden. In der nächsten Legislaturperiode muss das Ziel sein, Absatz und Fläche zu verdoppeln.

2 Umweltleistungen mit Bürokratieabbau belohnen

Es braucht Anreize dafür, dass sich Bio-Betriebe freiwillig den höchsten gesetzlich geregelten Standards verpflichten und jährlichen staatlichen Kontrollen unterwerfen. Dazu gehört auch die Entlastung von bürokratischen Auflagen. Dies würde eine gesamtbetriebliche Umstellung auf Biolandbau attraktiver machen, ohne Mehrkosten für die öffentlichen Haushalte zu verursachen – und es würde zudem den behördlichen Aufwand reduzieren.

3 Ökolandbau im GAP-Fördergefüge stärken

In der aktuellen GAP werden systemische, mehrjährige und gesamtbetriebliche Ansätze wie der Ökolandbau gegenüber einjährigen Einzelmaßnahmen wie den Öko-Regelungen schlechter gestellt. Künftig braucht es eine Kombinierbarkeit der Öko-Förderungsinstrumente, damit Bio-Betriebe im Gefüge nicht benachteiligt werden.

4 Ökolandbau in Bildung und Forschung etablieren

Der Ausbau der Forschung für den Ökolandbau und die Bio-Wertschöpfungskette ist essenziell für eine zukunftsfähige Landwirtschaft. Die öffentlichen Forschungsgelder für den Ökolandbau entsprechen bislang nicht seiner Bedeutung. Die Ressortforschung des BMEL ist daher entsprechend auszubauen, das Bundesprogramm Ökolandbau muss aufgestockt werden und auch die ökologische Züchtungsforschung braucht deutlich mehr finanzielle Unterstützung.

5 Verarbeitung und Handel zukunftsfähig und regional aufstellen

Damit Bio weiter in die Breite wachsen kann, braucht es niedrige Hürden für alle beteiligten Betriebe der gesamten Wertschöpfungskette. Konkret bedeutet das: eine unbürokratische Wirtschaftspolitik und gezielte Förderprogramme. Zudem muss die Mehrwertsteuer auf Bio-Produkte gesenkt werden, um sie für ein noch breiteres Publikum erschwinglich zu machen.

6 Gentechnikfreie Land- und Lebensmittelwirtschaft sichern

Die EU-Kommission möchte Pflanzen, die mit Hilfe neuer gentechnischer Verfahren wie der Genschere CRISPR/Cas gezüchtet wurden, vom bestehenden EU-Rechtsrahmen zur Gentechnik ausnehmen. Das gilt es in dieser Form zu verhindern – ein gentechnikfreier Anbau in Deutschland und Europa ist zu bewahren. Zudem müssen Wege gefunden werden, die eine Patentflut als Begleiterscheinung einer möglichen Deregulierung verhindern.

7 Tierhaltung umbauen, Bio-Höfe sichern

Die gesetzliche Haltungskennzeichnung inklusive der Bio-Stufe muss auf weitere Tierarten und den Außer-Haus-Bereich ausgeweitet werden. Für den Umbau der Tierhaltung sind ausreichend Haushaltsmittel zur Verfügung zu stellen.

8 Internalisierung externer Kosten, Pestizidabgabe voranbringen

Chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel verursachen neben den immensen Schäden an der Umwelt hohe Folgekosten, zum Beispiel durch die notwendige Aufbereitung des Trinkwassers. Kosten dieser Art müssen von den Verursachern getragen werden und dürfen nicht zu Lasten der Allgemeinheit gehen. Die Einführung einer Pestizid-Abgabe ist ein geeignetes Instrument dazu: Sie würde einen marktwirtschaftlichen Weg ebenen, den Einsatz von Pestiziden halbieren und zusätzliche Einnahmen für die Transformation generieren.

9 Verursacherprinzip stärken, Düngerecht anpassen

Hauptursache für Stickstoffüberschüsse ist eine stark regional konzentrierte, nicht an die Fläche gebundene Tierhaltung und ein zu hoher Einsatz von mineralischem Stickstoffdünger. Das Düngerecht muss gemäß dem Verursacherprinzip entschlackt werden. Low-Input-Systeme wie der ökologische Landbau mit seiner flächengebundenen Tierhaltung und dem Verzicht auf mineralische Stickstoffdünger müssen dabei entsprechend berücksichtigt werden.

10 Klima und Biodiversität schützen, Leistungen von Bio anerkennen

Ökolandbau nach den Bioland-Prinzipien ist aktiver Klimaschutz. Die langfristigen Umweltleistungen gesamtumgestellter Bio-Betriebe müssen daher Eingang finden in Nachhaltigkeitsstandards und -bewertungssysteme. Dazu ist unter Einbezug der Bio-Branche ein passendes Benchmarking-System für die Lebensmittelproduktion zu entwickeln, welches gesamtbetrieblich Umweltleistungen vollumfänglich erfasst.

11 Weidehaltung stärken, Schutzstatus des Wolfs senken

Nicht nur für den Naturschutz, sondern auch für den Ökolandbau stellt sich inzwischen ein wachsender Zielkonflikt zwischen Biotopschutz durch Weidehaltung einerseits und dem Artenschutz einzelner Tierarten wie dem Wolf andererseits ein. Die starke Vermehrung der Wolfspopulation sowie insbesondere einzelne übergriffige Wölfe, nimmt existenzgefährdende Ausmaße an – insbesondere für Schaf-, Ziegen- und Rinderhalter*innen mit Herden in extensiver Weidehaltung, die also besonders tiergerecht und naturverträglich arbeiten. Übergriffige Wölfe müssen daher zügig und rechtssicher entnommen werden können.

Alle Forderungen ausführlich auf www.bioland.de/agrarpolitik/forderungen

Quelle: Bioland e.V., presse@bioland.de vom 4. Dezember 2024

Urteilsbildung in den Assoziationen

Aus einem Beitrag von Lex Bos in: Die wirtschaftlichen Assoziationen, Beiträge zur Brüderlichkeit im Wirtschaftsleben, ISBN 3-7725-0903-7

Grundsätzlich gilt für die Urteilsbildung im Wirtschaftsleben zweierlei: Man blickt auf die Vergangenheit und fragt sich: Wie ist das Wirtschaftsjahr gelaufen? Man schaut sich die Tatsachen an und versucht sie mit Begriffen, Gedanken und Theorien zu verstehen. So kommt man zu einem Erkenntnisurteil. Blickt man in die Zukunft, will man zu einem Urteil für das künftige Handeln kommen. Man erwägt dazu die Ziele, die man anstrebt, betrachtet die möglichen alternativen Wege, diese Ziele zu erreichen und kommt schließlich zu einem Entscheidungsurteil.

Bei assoziativen Gesprächen, die zwischen Wirtschaftspartnern, z.B. Erzeugern, Händlern und Verbrauchern, stattfinden, hat jeder Gesprächsteilnehmer von Anfang an mehr oder weniger vage Urteile über die zur Debatte stehende Vergangenheit und Zukunft. Jetzt kommt es darauf an, diese Urteile im Gespräch zu reinigen, zu korrigieren, zu vertiefen, auszuweiten, zu objektivieren und zu gemeinsamen Urteilen zu machen. Dazu sollte jeder Teilnehmer ein klares Denken mitbringen und seine Erfahrungen exakt beschreiben können. Außerdem muss man sich einleben können in das Denken der anderen Gesprächsteilnehmer; das aber beginnt mit einem aufmerksamen Zuhören. Während des Gesprächs muss immer eine klare gemeinsame Frage im Raum stehen.

Der Urteilsbildungsprozess erstrebt eine Situation, in der man aus Erkenntnis zu künftigem Handeln kommt. Dafür ist ein ständiges Pendeln zwischen Erkenntnisweg und Entscheidungsweg nötig. Vorläufige Erkenntnisse bilden die Grundlage für vorläufige Entscheidungen. Diese werden an der Wirklichkeit gemessen. Das führt meist zur Korrektur der vorläufigen Entschlüsse. Das neuerliche Durchdenken der Konsequenzen kann Lücken in der bisherigen Betrachtung ans Licht bringen. Wenn diese ausgefüllt sind, werden möglicherweise bessere Wege sichtbar.

Der Erkenntnisweg gründet auf Fakten und Gedanken, im Entscheidungsweg werden Ziele und Wege beschrieben. Man könnte also grundsätzlich sagen: Das Ergebnis des Erkenntnisweges liegt im Menschen, das Ergebnis des Entscheidungsprozesses liegt draußen in der Welt. Aber beide Wege haben ihre Innen- und Außenseite. Was die beiden Innenseiten anbelangt, ist die Verwandtschaft von Gedanken und Zielen zu nennen. Sie haben beide Innen-Charakter. Was die beiden Außenseiten betrifft, ist auf die Verwandtschaft von Fakten und Wegen hinzuweisen. Mit beiden sind wir wieder in der Sinnenwelt angelangt. Schließlich müssen die Ziele ja mit konkreten materiellen Mitteln realisiert werden, und diese sollen völlig an die faktische Wirklichkeit anschließen.

Das ständige Pendeln zwischen Erkenntnisweg und Entscheidungsweg, zwischen deren Innen- und Außenseiten stellt hohe Anforderungen an die Gruppe der Teilnehmer im assoziativen Gespräch. Aber die Gruppenbildung wird gefördert, indem man das Bewusstsein für die vier Felder (Fakten, Gedanken, Ziele, Mittel), für die Bewegung durch die vier Felder und für die Anwesenheit einer zentralen Frage erübt. Durch eine solche Bewusstseinsübung entdeckt man, wie alle Teilnehmer etwas zu der Bereicherung der vier Felder  und damit zu dem Entstehen eines wirklich richtigen, gemeinsamen Urteils beitragen können.

Giftiges Handelsabkommen

Liebe Leserinnen und Leser,

„Ende Februar sind Kleinbauern aus Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Österreich auf die Straße gegangen, um gegen ein giftiges Handelsabkommen zu protestieren“, schreibt das WeMove Europe Team, Giulio Carini (Rom), Virginia López-Calvo (Madrid), Lesly Lila (Marseille). [1] „Sie wehren sich, weil dieses dubiose Abkommen Europa mit Billigimporten überschwemmen würde, die mit so gefährlichen Pestiziden angebaut werden, dass sie in der EU verboten sind – und damit ihre Lebensgrundlage und unsere Lebensmittelsicherheit gefährden. Dieses Abkommen bedroht nicht nur die Landwirte – es bedroht uns alle. Kleinbauern würden in den Ruin getrieben, giftige Pestizide würden auf unseren Tellern landen, und die Konzerne wären die einzigen, die davon profitieren.“

„Die gute Nachricht? Frankreich, Polen, Österreich und Italien lehnen das Abkommen bereits ab. Und wenn sie standhaft bleiben, wird dieses giftige Abkommen scheitern. Aber wir brauchen Ihre Unterstützung, um sicherzustellen, dass sie nicht unter dem Druck der großen Agrarindustrie nachgeben. Unterschreiben Sie hier, um Europas Lebensmittelstandards zu schützen und den Kleinbauern beizustehen“: https://action.wemove.eu/sign/2025-02-mercosur-pesticides-petition-DE?utm_medium=email&utm_source=akmail-8898&utm_campaign=20250227_DE&t=10&akid=8898%2E256996%2EW7XsyF

[1] https://www.euractiv.com/section/agriculture-food/news/czech-farmers-protest-against-mercosur-food-imports-from-ukraine/

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Wolfgang Ritter

Dänemark: „Bio sorgt für gesundes und frisches Essen in Kitas und Kantinen“

Ausschnitt aus einer Pressemitteilung des BÖLW vom 25.11.2024

Durch die Umstellung seiner Küchen auf Bio hat Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen vorzeitig sein Klimaziel im Ernährungssektor erreicht – und sorgt zudem für erntefrisches Essen in öffentlichen Kantinen. Wie diese Ernährungsrevolution möglich wurde, ohne dafür mehr Geld auszugeben, und wie das „Kopenhagener Modell“ deutsche Kommunen beflügelt, dazu äußerten sich heute Expertinnen aus Küchen, Behörden und Politik in den Nordischen Botschaften Berlin.

„Mehr Bio kann auch hierzulande für gesundes und frisches Essen in Kitas, Schulen oder Kliniken sorgen“, sagte Peter Röhrig, geschäftsführender BÖLW-Vorstand. „Die Bundesregierung hat dafür die Weichen gestellt; der Ball liegt nun bei den Kommunen.“

Den Weg zu mehr leckeren, frischen Gerichten mit einem hohen Anteil an Bio-Zutaten in der Außerhausversorgung skizzierte Ophelia Nick, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung: „Jeden Tag essen 16 Millionen Menschen in Deutschland in Kantinen, in der Mensa oder z.B. auch in Kitas oder Seniorenunterkünften. In jeder Mahlzeit steckt ein riesiges Potential für die heimischen Höfe, für die Gesundheit der Gäste und für den Schutz von Umwelt, Klima und Artenvielfalt. Wir heben dieses Potential Schritt für Schritt und entlang der gesamten Wertschöpfungskette mit unserer Bio-Strategie – und ganz konkreten Maßnahmen vom Bio-Logo für die Gemeinschaftsverpflegung über die Forschung an pflanzlichen Proteinen bis hin zur Verbesserung der Beratung für die Küchen. Von Dänemark können wir dabei lernen!“

In Kopenhagen liegt der Bio-Anteil im Schnitt aller 1000 öffentlichen Küchen heute bei 85 Prozent; viele schaffen 90 Prozent und mehr. Der Umstellungsprozess begann 2001; zuletzt kam als ernährungsstrategisches Ziel hinzu, bis 2025 ein Viertel der Treibhausemissionen des Sektors zu senken. Dieses Ziel wurde nun schon 2023 erreicht.

Kontakt: presse@boelw.de, www.boelw.de

Bio-Stimulanzien und Bio-Pestizide

Aus Gemüseabfällen gewonnene Biostimulanzien und Biopestizide können eingesetzt werden, um hochqualitative und nährstoffreiche Lebensmittel zu produzieren. Forschungsergebnisse des Instituts für Lebensmittel- und Umweltforschung e.V. (ILU), D-Bad Belzig, aus dem Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL), Themenbereich Lebensmittel

Zusammenfassender Abschlussbericht

Eine weit verbreitete Anwendung von persistierenden, synthetischen Pestiziden in der Landwirtschaft stellt ein erhebliches Risiko für die Biodiversität und die Umwelt dar. Darüber hinaus werden Pestizide von der Allgemeinheit als problematisch angesehen und die Öffentlichkeit setzt sich vermehrt für Produkte ein, die frei von persistierenden Pestiziden sind. Landwirt*innen stehen vor der Aufgabe, sich mit diesen Sorgen auseinanderzusetzen und ein nachhaltiges Gleichgewicht zwischen „umweltfreundlicher“ und „profitabler“ Pflanzenproduktion zu finden. Um die Bedenken der Landwirt*innen und Verbraucher*innen zu berücksichtigen, ist es notwendig, neue Wege zu finden, um die Ernteerträge zu sichern, Nahrungs- und Ernteabfälle zu minimieren und Gemüse und Obst mit gesundheitsfördernden Eigenschaften zu produzieren.

Im Rahmen des Bio4Food-Projekts wurden diese drei Gesichtspunkte behandelt und es wurde eine Strategie zur Wiederverwertung von Ernterückständen verfolgt. Vom ILU wurden daher Ernterückstände von Tomaten, Fenchel, Artischocke, Basilikum und Petersilie verwendet, um biostimulierende und biopestizid wirkende Extrakte herzustellen. Besonders die Extrakte aus Basilikumrückständen waren reich an phenolischen Verbindungen und wiesen eine hohe antioxidative Kapazität auf – im Vergleich zu den Extrakten der anderen Reststoffe. Von Projektpartnern aus Belgien und Italien wurden die Extrakte im Labor, sowie in Feldversuchen getestet. Petersilienextrakte zeigten vor allem gegen pflanzenpathogene Pilze eine hemmende Wirkung in Laborversuchen. Beim Anbau von Fenchelpflanzen konnte ein Petersilienextrakt den Ertrag und den Mineralstoffgehalt der geernteten Knollen im Vergleich zu unbehandelten Fenchelpflanzen steigern.

Quelle: forschung@fibl.org, Newsletter Forschung BÖL und EPS vom 2. Oktober 2024

Landwirte sind ausgebrannt

Ein Bericht von Isabella Hirsch, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (Auszug aus ihrem Kritischen Agrarbericht 2023)

Psychische Erkrankungen treten bei Landwirten und Landwirtinnen doppelt so häufig auf wie im Durchschnitt der Bevölkerung. Burnout und Depression sind laut landwirtschaftlicher Sozialversicherung (SVLFG) die zweithäufigste Ursache für Erwerbsminderungen. Bei ihrer zentralen Krisenhotline gehen jede Woche 20 bis 30 Notrufe ein. Artensterben kennen wir aus dem Pflanzen- und Tierreich. Die Politik setzt es auf ihre Agenda und die Bevölkerung bringt Blühsamen und Kräuter in den Garten. Das Sterben der Einzelhandelsgeschäfte und der kleinen Handwerksbetriebe ist für uns ebenfalls allgegenwärtig. Produkte werden dennoch 24 Stunden am Tag im Netz bestellt und häufig nach kurzem Gebrauch im nächsten Wertstoffhof entsorgt. Das Verschwinden der bäuerlichen Betriebe jedoch ist weitreichender. Nicht nur die regionale Urproduktion und Lebensmittelverarbeitung, sondern auch die bäuerliche Gestaltung von Natur- und Erholungsräumen geht mit ihrem Verschwinden verloren. In allen Regionen entstehen Dörfer, in denen immer weniger Arbeits- und gesellschaftliches Leben stattfinden. Man kennt sich häufig nicht mehr; viele leben im gleichen Dorf, aber jeder für sich allein. Was verändert sich dadurch für uns Menschen, für uns als Gesellschaft? Und vor allem: Was geschieht in dieser Zeit mit den Bäuerinnen und Bauern auf den landwirtschaftlichen Betrieben? Ohne dass es von der Öffentlichkeit groß wahrgenommen wird, sterben viele dieser Betriebe einen leisen und harten Tod.

Jung und schon ausgebrannt

»Mit der Natur und den Tieren zu arbeiten«, halten die meisten ihrer Bekannten für einen wohltuenden Arbeitsplatz, so Tanja, Bäuerin aus Franken. Trotz ihres noch jungen Alters von 42 Jahren fühlt sie sich komplett ausgebrannt. 85 Milchkühe stehen im Stall plus Nachzucht, insgesamt versorgt die Familie rund 190 Tiere. Kinder, Garten, Haus, Hof und Ehrenamt fordern sie. Sie ist Schwiegertochter, Eingeheiratete und Schwägerin dreier weichender Erben. Zudem ist sie Ehefrau eines ebenso belasteten Partners, mit dem sie nur deswegen so viel gemeinsame Zeit verbringt, weil sie täglich bis zu fünf Stunden zusammen im Stall arbeiten. Von Montag bis Sonntag, fünf Stunden jeden Tag, das ergibt 35 Wochenarbeitsstunden nur Stallarbeit! Doch damit ist es längst nicht getan. Hinzu kommen Arbeiten auf dem Feld, im Wald, am Hof, im Haus usw. Alles muss bearbeitet werden, dazu kommen Reparaturen, Bautätigkeiten und nicht zuletzt die angeschwollene Überlast an Bürokratie und Digitalisierung. Keine sechs Wochen Jahresurlaub, kein regulär freies Wochenende, keine Feiertage, mal »Blaumachen« – Fehlanzeige! Mit Kühen nicht! Arbeit geht vor – meist 365 Tage lang. Das Familienleben hat sehr oft hinten anzustehen.

Es belastet die Bäuerinnen und Bauern aber vor allem auch in ihrem Selbstwertgefühl, immer aufs Neue gesagt zu bekommen, dass sie fehlerhaft arbeiten. Manch Kontrolleur verhält sich dann auch noch unsensibel und lässt einen Umgang auf Augenhöhe mit dem Landwirt vermissen. Schwer zu ertragen für täglich hart arbeitende Bäuerinnen und Bauern.

Dienstleistungsunternehmen, die Büroarbeit übernehmen, kosten viel Geld, das vor allem bei kleinen Betrieben nicht da ist. Beratungsstellen für Zeitmanagement, Betriebsabläufe, Überlastung gibt es vielfältige, sie gehen aber nicht das Problem der staatlich erzeugten Überbürokratisierung an. Bürokratie erzeugt mehr Bürokratie, das wissen wir längst. Sie geht so weit, dass die Landwirte nicht mehr zur eigentlichen Arbeit kommen und ein Gefühl der Fehlerhaftigkeit erzeugt wird, das sie krank macht. »Es wird immer mehr Bürokratie, ich kann einfach nicht mehr«, so Lukas aus der Oberpfalz.

Erzeuger und Verbraucher weiter entfernt denn je

Im Discounter denkt kaum noch jemand an Tanja, die Bäuerin, die heute morgen im Stall stand und gemolken hat. Und Tanja bemerkt nicht mehr, dass jemand ihr Produkt kauft. Gegenseitige Wertschätzung oder einfach nur Verständigung sind schwer zu realisieren. Die Tatsache, dass 75 Kilogramm Lebensmittel pro Kopf und Jahr in den Haushalten zu Müll werden, kennzeichnet zudem den Wertverlust. »Der nächste Stall mit Kühen ist elf Kilometer weg«, so Christina aus Schwaben. »Früher habe ich im Ort Milch geholt, aber wir haben keinen Milchbauern mehr. Biogasanlagen gibt es 15 Stück in der näheren Umgebung.« Mit »Scheiße« und Gas konnte man die letzten 20 Jahre Geld verdienen, mit Lebensmitteln kaum. Rahmenbedingungen, die die Politik gestaltet hat. Müssten wir uns von den Feldern vor Ort ernähren, würde es mancherorts eng werden. Zusätzlich wurden Betriebe der Lebensmittelerzeugung »weltmarktfähig« gemacht. Das heißt: Der Schlachthof ist mindestens 50 Kilometer weg, die Molkerei 100 Kilometer und eine Mühle gibt es auch nicht mehr in der Region.

Die Landwirtschaft wird immer intensiver: Ein Landwirt ernährt heute 155 Menschen, 1960 waren es 17 und um 1900 nur vier. Aber diese 155 Menschen können heute oft nicht die eine Landwirtsfamilie ernähren, ihr ein würdiges Auskommen sichern.

Der vollständige Kritische Agrarbericht wurde von Isabella Hirsch unter Mitarbeit vieler Bäuerinnen und Bauern erarbeitet und ist unter folgendem Link zu lesen: https://kritischer-agrarbericht.de/fileadmin/Daten-KAB/KAB-2023/KAB_2023_93_98_Hirsch.pdf

Freundschaftsökonomie

Beitrag von Wolfgang Ritter

Kürzlich las ich ein Interview mit Günter Faltin. Er ist ein ganz erstaunlicher Wissenschaftler, der in seinem Buch Wir sind das Kapital zeigt, wie man von einer ersten Idee bis zu einem ausgearbeiteten Konzept gelangt und wie man das Konzept dann in der Praxis verwirklicht. Faltin baute den Arbeitsbereich Entrepreneurship an der Freien Universität Berlin auf, lehrt seit 2013 an der Universität Chiang Mai, gründete 1985 die Projektwerkstatt GmbH mit der Idee der Teekampagne als Modell für Entrepreneurship. Das Unternehmen wurde zum weltgrößten Importeur von Darjeeling Tee!

„Die Teekampagne startete 1985 in der Projektwerkstatt“, berichtet Faltin im Interview mit Cornelia Gretz und André Bleicher. „Ich hatte mir die Wertschöpfungskette des Tees angesehen und festgestellt, dass der Tee bei uns zehnmal teurer war als in den Erzeugerländern. Als Kostentreiber erwies sich der Handel, insbesondere die Zwischenhandelsstufen und die handelsüblichen Kleinpackungen. Skandalös daran war auch, dass nur ein geringer Anteil der Wertschöpfung bei den Erzeugern verblieb. Die Kernidee der Teekampagne bestand in der Beschränkung auf eine einzige Teesorte – aber dafür die beste -, um so Einkaufsmengen zu generieren, die groß genug waren, dass man den Zwischenhandel überspringen und direkt im Erzeugerland einkaufen konnte.“

Großpackungen, die innerhalb eines Monats in Deutschland gegen Vorkasse an Verbraucher verkauft wurden, erlaubten einen Preis, der deutlich unter dem des konventionellen Handels lag. Und 50 Prozent des Verkaufspreises verblieben im Erzeugerland. Wer kauft nun die großen Mengen? „Wir haben viele Sammelbestellungen“, so Faltin. „Ein Kunde bestellt für seinen Bekanntenkreis mit und verteilt den Tee dann weiter. Das findet in Schulen statt, in Büros, in Kanzleien, in der Hausgemeinschaft oder im Freundeskreis.“

Faltin: „Ich selbst denke seit einiger Zeit über etwas nach, das ich Freundschaftsökonomie nenne. Die Grundidee: Einen Freund betrügt man nicht. Im Gegenteil: Man versucht ihm möglichst Gutes zu tun. Und eben auch, indem man ihn an den eigenen ökonomischen Kenntnissen und Erfahrungen teilhaben lässt.“

Diese Aussagen Faltins entsprechen dem Ansatz, den einige Firmen – und auch der Bio-Verbraucher e.V. – verfolgen, dargestellt in meinem Buch Wirtschaft der LiebeElemente einer künftigen Wirtschaftsordnung.

Faltin fragt nun: „Wie müssen wir Ökonomie gestalten, damit nicht nur die egoistischen Eigenschaften des Menschen in den Vordergrund treten oder sogar noch durch das ökonomische System angeheizt werden?“ Er sieht, wie ich, eine mögliche Transformation vom jetzigen marktwirtschaftlichen System mit Konkurrenzkampf hin zu einem brüderlichen Wirtschaftssystem, das auf Kooperation beruht, durch „Insellösungen“. Er nennt etwa folgende Ansätze: konsumkritische Lebensformen, wie „weniger ist mehr“, genossenschaftliche Organisationen, Lebensmittelkooperative, Direktkauf in Hofläden, Abo-Kisten, Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi), gemeinwohlorientierte Ökonomie, sozial orientierte Unternehmen, Tauschgemeinschaften, Nachbarschaftsdienste.

Von der Verbraucherseite her gedacht bedeutet das: Wir interessieren uns für unsere Lieferanten, möchten wissen, wer sie sind, wie sie arbeiten, welche Nöte und Erfolge sie haben. Wir sind bereit, den „gerechten Preis“ zu bezahlten, damit sie uns auch morgen noch mit ihren wertvollen Produkten beliefern können. Apropos „wertvolle Produkte“: Verbraucher sollten regelmäßig auf Qualitäts- und Preisrecherchen für ihre Einkaufsentscheidungen zurückgreifen. Jahrzehntelange Beobachtung zeigt, die teuersten Produkte sind nicht immer die besten.

Durch so geübtes gegenseitiges Interesse von Lieferanten und Konsumenten wird das übliche anonyme Marktgeschehen ein Stück weit überwunden, die Marktteilnehmer schätzen sich wieder, eine assoziative Zusammenarbeit, eine Ökonomie der Liebe wird die Zukunft sein.

Quelle für das Interview: Sozialimpulse 3/2024, S. 4, www.sozialimpulse.de

Demeter kennt jeder

Ergebnisse einer Bio-Befragung 2024 zu Bio-Einkäufen und Verbraucherwünschen

Liebe Leserinnen und Leser,

an mehreren Standorten und zu verschiedenen Zeiten haben wir während des Jahres 2024 in Franken eine Befragung durchgeführt, um das Einkaufsverhalten von Bio-Konsumenten, ihre Kenntnisse und Wünsche kennenzulernen. Gleichzeitig diente die Befragung auch dazu, die Aktivitäten und Vorteile des Bio-Verbraucher e.V. bekannter zu machen. 146 Personen haben unsere Fragen beantwortet, manche nur teilweise. Mehrfachantworten waren möglich.

Zusammenfassendes Ergebnis

Die meisten Bio-Konsumenten kaufen wöchentlich ein (71%), monatlich 18%, täglich 17%. Fast jeder kauft Lebensmittel (97%), zwei Drittel der Befragten auch Getränke (66%), die Hälfte auch Reinigungsmittel (51%) und Naturkosmetik (49%). Ein Fünftel (22%) auch Bio-Kleidung. Mehr als drei Viertel kauft im Bio-Fachgeschäft ein (78%), mehr als die Hälfte (55%) deckt seinen Bedarf auch im Supermarkt. In Bio-Hofläden kauft fast ein Drittel (32%), auf Wochenmärkten ein Fünftel (21%), über den Versandhandel 8%.

Motivationen für die Bio-Einkäufe sind:

  • Man will einen Beitrag zu Umwelt-, Arten- und Klimaschutz leisten (82%)
  • Bio-Produkte werden gekauft, weil sie gesünder sind (76%)
  • Man will den Bio-Erzeugern Wertschätzung zeigen (76%)

Demeter ist das bekannteste Bio-Siegel

84% der Befragten achten beim Einkauf auf die Bio-Siegel. Die Teilnehmer sollten nun die Bio-Siegel nennen, die ihnen spontan einfielen. Am bekanntesten sind Demeter (66%), Bioland (48%), Naturland (24%), EU-Siegel (18%), Deutschland-Siegel (14%), Biokreis (10%).

(Unser Umfrage-Ergebnis von 2022 ist in etwa bestätigt: Demeter 53%, Bioland 31%, Naturland 23%, EU-Siegel 15%, deutsches Bio-Siegel 12% und Biokreis 4%; vgl. Info-Brief 73/ Januar 2023.)

Nun folgten Fragen zu Wünschen der Bio-Verbraucher (Zustimmung in Prozent):

Wünschen Sie sich

  • bessere politische Entscheidungen für Bio-Erzeugung, -Handel und –Verbrauch? (86%)
  • qualifizierte Informationen zu Bio-Themen (39%)

Würden Sie gerne jährlich

  • Bio-Erzeuger kennenlernen (51%)
  • Bio-Produkte kostenlos erhalten, um sie auszuprobieren (45%)
  • ein Bio-Menü genießen (45%)

Nach diesen Fragen war der folgende Text zu lesen: Wenn Sie bei den letzten beiden Fragen etwas angekreuzt haben, sind Sie beim Bio-Verbraucher e.V. goldrichtig. Wir sorgen uns um die fünf angegebenen Themen. Auch in unserem Jubiläumsjahr werden wir wieder

  • kostenfreie Bio-Ausflüge organisieren
  • unseren Mitgliedern zur Mitgliederversammlung (MV) ein Bio-Menü spendieren – diesmal im Tiergartenrestaurant Nürnberg
  • jedem Mitglied bei der MV eine Tüte voll Bio-Produkten überreichen

Lassen Sie sich das nicht entgehen! Werden Sie Mitglied (Jahresbeitrag nur 24 Euro)!

Erstaunliche Erfahrung für uns war, obwohl viele der Befragten alle die Vorteile, die der Bio-Verbraucher e.V. bietet, gerne für sich in Anspruch nehmen würden, konnten sich nur wenige entschließen, spontan Mitglied zu werden. Woran liegt das? Traut man uns nicht zu, die Versprechen einzuhalten? Fürchtet man die zusätzliche Geldausgabe? Will man sich ungern binden?

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Wolfgang Ritter