Auf der Aronia-Alm

Bericht von Wolfgang Ritter

Kürzlich war ich eingeladen, eine Führung auf der Aronia-Alm im fränkischen Veitsbronn mitzumachen und die Aronia-Beeren-Produkte zu verkosten. Hier mein Kurzbericht:

Aronia-Beere, auch Apfelbeere oder schwarze Eberesche genannt, wächst auf Sträuchern, ist ein Rosengewächs. Sie zählt ernährungsphysiologisch zu den wertvollsten Beeren. Insbesondere ihr Gehalt an Polyphenol, Anthocyanen und Procyanidinen ist beeindruckend. Sie ist sehr reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen – eine echte Powerbeere, ein Naturmittel zur Prävention vieler Krankheiten und zur Heilung mancher Leiden.

Walter Binders Flyer zu seinem Buch „Aronia. Die Powerbeere aus der Eiszeit“, ISBN 3-9803742-2-X, nennt 21 Dinge, die alleine Anthocycane bewirken können. Eine Auswahl: Senkung des Blutdrucks und des Thromboserisikos, Giftausleitung, Leber-, Magenschleimhaut- und Strahlenschutz, anti-entzündliche, anti-bakterielle, anti-virale Wirkungen, Verbesserung der Sehkraft, Krebsprävention, Verhinderung von Altersflecken, Schutz vor Genschäden.

Ich mache jetzt eine Aronia-Kur: täglich ein Gläschen Demeter-Aronia-Beeren-Saft.

Kontakt: Aronia Alm, H. Maußer, Öko-Hof, Kagenhof 77, 90587 Veitsbronn, T. 0171.7939 108, www.aroniaalm.com, info@aroniaalm.com

Tag der Artenvielfalt: Info-Kampagne gegen Pestizide

Ausschnitt aus der Presse-Info unseres Partners Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft e.V. (BEL) vom 22.5.2024

Zum heutigen internationalen Tag der Artenvielfalt startet das Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft (BEL) eine Infokampagne, die darauf aufmerksam macht, dass chemisch-synthetische Pestizide in der Landwirtschaft das Überleben bestäubender Insekten gefährden. Viele Nahrungsmittel, so die Botschaft, könnten durch den fortschreitenden Artenschwund künftig zur Mangelware werden.

„Jahr für Jahr werden in Deutschland ca. 30.000 Tonnen chemisch-synthetische Pestizide verkauft und auf die Äcker gespritzt.  Sie verbreiten sich über die Luft, töten Insekten, schaden Bodenorganismen und gefährden so die Biodiversität“, so Julia Schumacher, Sprecherin des BEL. Die Kampagne, die leere Produktverpackungen zeigt, wird von heute an in zahlreichen Biomärkten und in den Social Media-Kanälen der Mitglieder des BEL zu sehen sein. „Wir zeigen damit, welche Auswirkungen das Artensterben am Ende haben wird“, so Schumacher. „Die Auswirkungen auf unsere Umwelt bedrohen die natürlichen Lebensmittelketten und damit die Ernährungssicherheit von uns allen.“ Auch durch den Kauf von Bio-Produkten, könnten Verbraucher*innen daher dazu beitragen, dass weniger Ackergifte in die Umwelt gelangen.

Neben leeren Produktverpackungen unterstreichen Wortspiele die Botschaft der Kampagnenmotive. So heißt es auf der Saftflasche: „Johannis-Leere“ statt -Beere und: „Ohne Artenvielfalt ist der Saft bald abgedreht.“ Voelkel-Geschäftsführer und BEL-Vorstand Stefan Voelkel: „Als Unternehmer und BEL-Mitglied bin ich davon überzeugt, dass wir mit dieser Aktion die brennende Botschaft ins rechte Licht rücken. Denn wenn die Politik nicht entschlossen gegen das Artensterben vorgeht, zahlen am Ende unsere Kinder und Enkelkinder die Rechnung. Aber auch die Bevölkerung ist gefragt“, ergänzt Voelkel. „Wer sich bewusst für Bio-Produkte entscheidet, trägt auch zum Erhalt der Artenvielfalt bei, denn diese werden ohne den Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden produziert.“

Mehr Infos unter:  https://enkeltauglich.bio/bio-fuer-artenvielfalt/

Für Endverbraucher*innen gibt es beim BEL so genannte „Urkunden für Artenschützer*innen“. Der Erlös aus den Urkunden geht in die die politische Arbeit des Bündnisses gegen chemisch-synthetische Pestizide. So geht das Bündnis  beispielsweise auch rechtliche Schritte gegen die Zulassung besonders gefährlicher Ackergifte.

Deine Urkunde für den Artenschutz

Zum Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft:

Das Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft ist ein Zusammenschluss von namhaften Bio-Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Die Akteurinnen und Akteure wollen basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und im Dialog dazu beitragen, die Lebensgrundlagen der kommenden Generationen zu erhalten und sie dort, wo sie bereits beschädigt sind, wieder aufzubauen.

Mehr unter: https://enkeltauglich.bio

Tag der offenen Tür im Knoblauchsland

So, 5. Mai, 10-16.00 Uhr: Tag der offenen Tür im Knoblauchsland (Wetzendorf, Schnepfenreuth); An unserem Info-Stand bei Demeter-Gemüsebau Kratzer, Frauentaler Weg/ Ecke Schleswiger Straße, 90427 Nürnberg, erhalten Sie ein Bio-Präsent.

So, 5. Mai, 11-17.00 Uhr: Hoffest auf dem Demeterhof Rotenbauer, K. u. M. Hauser, Kaltenbuch 61, 91790 Bergen, T. 09148 – 90 80 986, www.rotenbauer.de

Ökofest in Herzogenaurach

Beim diesjährigen Ökofest in Herzogenaurach am Sonntag, 28.04.2024, waren wir wieder mit einem Info-Stand dabei. Diesmal ging es uns darum, für eine spätere Auswertung das Kaufverhalten der Verbraucher zu ermitteln und die Leistungen des Bio-Verbraucher e.V. darzustellen.

Wir freuen uns, wenn Sie sich die Fragen herunterladen und uns Ihre Antwort zusenden: ritter@bio-verbraucher.de

Bio-Befragung 2024 zu Bio-Einkäufen – 20 Jahre Bio-Verbraucher e.V.

Bitte kreuzen Sie an/ beantworten Sie (Mehrfachantworten möglich):

1 Ich kaufe Bio-Produkte

O täglich     O wöchentlich     O monatlich     O seltener

2 Meine Bezugsquellen sind

O Bio-Fachgeschäft   O Supermarkt   O Wochenmarkt             O Bio-Hofladen   O Versandhandel

3 Zu meinen Einkäufen gehören

O Lebensmittel         O Getränke        O Reinigungsmittel     O Kleidung    O Naturkosmetik

4 Motivationen für meine Bio-Einkäufe sind

O Bio-Produkte sind gesünder

O Das ist mein Beitrag zu Umwelt-, Arten- und Klimaschutz

O Ich will mit meinen Einkäufen die Bio-Erzeuger fördern, ihnen Wertschätzung zeigen

5 Achten Sie beim Einkauf auf die Bio-Siegel?  

O Ja   O Nein

6 Folgende Bio-Siegel kenne ich:

7 Wünschen Sie sich 

O bessere politische Entscheidungen für Bio-Erzeugung, -Handel und -Verbrauch

O qualifizierte Informationen zu Bio-Themen

8 Würden Sie gerne jährlich

O Bio-Erzeuger kennenlernen

O Bio-Produkte kostenlos erhalten, um sie auszuprobieren

O ein Bio-Menü genießen

Wenn Sie bei den letzten beiden Fragen etwas angekreuzt haben, sind Sie beim Bio-Verbraucher e.V. goldrichtig. Wir sorgen uns um die fünf angegebenen Themen. Auch in unserem Jubiläumsjahr werden wir wieder

  • kostenfreie Bio-Ausflüge organisieren
  • unseren Mitgliedern zur Mitgliederversammlung (MV) ein Bio-Menü spendieren – diesmal im Tiergartenrestaurant Nürnberg
  • jedem Mitglied an der MV eine Tüte voll Bio-Produkten überreichen

Lassen Sie sich das nicht entgehen! Werden Sie Mitglied (Jahresbeitrag nur 24 Euro)!

 

Frühlingslust 2024

Bei dem Frühlingsereignis auf dem Wolfgangshof in Anwanden bei Zirndorf waren wir zum ersten Mal mit einem Info-Stand dabei. Wir trafen auch einige bekannte Aussteller an, die wir von der Grünen Lust im Herbst her kannten – u.a. auch unser langjähriges Firmenmitglied den Demeter-Kräuterbetrieb Ostertag aus Wilhermsdorf. Manfred Ostertag kenne ich schon seit seiner Lehrzeit. Er war als Gärtnerlehrling mein Schüler (im Bild links).

Info zu uns: Bio-Verbraucher e.V./ Wolfgang Ritter, www.netz.bio

20 Jahre Bio-Verbraucher e.V. – 20 Jahre Wertschätzung unserer Bio-Lieferanten.

Info zum Kräuterbetrieb: Ostertag’s Bio-Hofladen, Meiersberg 4, 91452 Wilhermsdorf, T. 09102 – 96 633, www.ostertags-bio-hofladen.de