Die Ära Maly ist vorbei, der Beauftragte für das Netzwerk Biometropole bleibt

Dr. Werner Ebert im Interview mit Wolfgang Ritter

  1. Die Ära Maly (Oberbürgermeister)/ Pluschke (Umweltreferent) geht nun zu Ende, du wirst die Arge BioMetropole Nürnberg weiter führen. Wie kam es zur Gründung? Waren Maly und Pluschke damals schon im Amt?

Ulrich Maly war gerade ein Jahr Oberbürgermeister. Peter Pluschke war noch Leiter der Stadtentwässerung und Umweltanalytik; er wurde 2008 zum Umweltreferenten gewählt. Der Start von Bio in Nürnberg ist wirklich schon lange her. Der erste Stadtratsbeschluss war 2003. Gefordert wurde er von aktiven Unternehmern, wie z.B. Hubert Rottner, dem Gründer der BioFach Messe. Initiiert wurde der Beschluss von Stadträtinnen der CSU und Bündnis90/Die Grünen, die SPD schloß sich dem an. Ein sehr wichtiger Hintergrund war, dass zu der Zeit Renate Künast Landwirtschaftsministerin war und erstmals in großem Stile deutschlandweit den Ökolandbau und die Bio-Branche gefördert wurde. Dies motivierte seitdem Städte und Landkreise selbst aktiv zu werden. Seitdem ist ja Bio richtig kommunal und regional geworden.

2. Wie hast du die Zeit mit diesen beiden Politikern erlebt? Anregend, unterstützend, abwägend, bremsend?

Oberbürgermeister und Umweltreferent sind natürlich zentrale Personen, wenn es um die Förderung einer Wirtschaftsbranche und um den Einsatz von gesunden Bio-Lebensmitteln geht. Beide haben wichtige Türen für Bio geöffnet, etwa auf Ebene der EU, des italienischen Netzwerkes „Cittá del Bio“, im deutschen Städtetag oder über die deutschen Bio-Städte. Beide haben auch den Kongress StadtLandBio, der parallel zur BioFach stattfindet, mit befördert. Überhaupt ist die BioFach natürlich ein wichtiges Aushängeschild für Nürnberg; beide waren auf der Messe immer als Vertreter Nürnbergs sichtbar. Klar, kann man immer mehr tun. Bei den Veranstaltungen und Empfängen des Oberbürgermeisters hätte ich mir mehr Bio gewünscht. Damit würde zwar nicht der Markt verändert, es hätte jedoch eine hohe Symbolwirkung. Ob Lebensmittel mit viel Chemie oder Konservierungsstoffen produziert werden, hat ja unmittelbaren Einfluss auf unsere Gesundheit. Ich kann mir für die Arbeit im Referat für Umwelt und Gesundheit sehr gut vorstellen, diesen Zusammenhang noch stärker herauszustellen.

3. Von wem gingen üblicherweise die Ideen und Initiativen in der Arge aus – von diesen beiden Vorgesetzten, von anderen Ämtern, von dir selbst, von den anderen Mitgliedern der Arge (Unternehmer und zivilgesellschaftliche Organisationen)?

Für mich ist nicht wichtig, von wem die Ideen ausgehen. Wichtig ist mir ein Umfeld zu haben, in dem Ideen gedeihen und das Menschen mit Ideen anzieht. So ging der Anstoß, Bio erleben durchzuführen, ja von den Bio-Verbrauchern aus.  Die essbare Stadt haben der Ernährungsrat bzw. Bluepingu in Nürnberg auf den Egidien-Platz und den Platz vor der Jakobskirche gestellt. Natürlich gingen auch wichtige Initiativen von uns aus, wie z.B. die Einrichtung der Öko-Modellregion, Förderprojekte zum Urgetreide Emmer oder das Netzwerk „Bildung. Ernährung. Ökolandbau“. Die Aufgabe von Oberbürgermeister und Referent ist dabei oft, politische Unterstützung vor allem im Stadtrat, aber auch durch Landes- und Bundesregierung zu organisieren. Hier konnte ich mich auf beide immer verlassen.

4. Wenn du nun auf über die 17-jährige Arbeit der Arge BioMetropole Nürnberg zurückblickst: Was waren Ereignisse, an die du dich gerne erinnerst, was waren große Herausforderungen, Pleiten und Erfolge?

In der alltäglichen Arbeit erscheinen Maßnahmen oft schwierig, es geht nur zäh vorwärts. Wenn ich jedoch  innehalte und auf diesen längeren Zeitraum schaue, staune ich aber dann doch, was wir alle zusammen erreicht haben. Im Jahr 2003 gab es so gut wie kein Bio-Essen in den Einrichtungen und bei Veranstaltungen der Stadt. Bei den Kitas liegt der Bio-Anteil mittlerweile bei 75%.  Auf dem Christkindlesmarkt gibt es zu Bratwurst, Glühwein und Lebkuchen immer eine Bio-Alternative. In der Rathauskantine ist eines von vier Gerichten bio. Die Berufsschulen für Ernährung und Versorgungsmanagement sowie die Berufsschule für Köche, Bäcker, Metzger sind (und das deutschlandweit einmalig) bio-zertifiziert. Die Projekte und Erfolge der Öko-Modellregion sind da noch gar nicht mitgezählt.

Am Anfang haben uns viele mit dem Bio-Thema auch nicht ernst genommen. Mittlerweile haben wir viel Rückenwind und offene Türen. Vor allem die Bayerische Staatsregierung fördert den Ökolandbau und vor allem auch die Öko-Modellregionen auf beachtlichem Niveau. Das Ziel 30% Ökolandbau bis 2030 ist ambitioniert, aber auch erforderlich. Auf Bundesebene gibt es die Zukunftsstrategie Ökolandbau. Und sogar auf EU Ebene passieren aktuell interessante Dinge. So soll es eine EU weite Ernährungsstrategie geben und im Rahmen des Green Deal der EU soll die Förderung des Ökolandbaus ein wichtiges Ziel innerhalb der EU sein.

5. Wie sieht die Zukunft der Arge BioMetropole Nürnberg aus? Welche Ziele hast du dir gesetzt? Welche Unterstützung erhoffst du dir?

Der Stadtrat hat im Oktober ja noch neue Ziele bis zum Jahr 2026 beschlossen. Das ist unser Arbeitsauftrag. Es muss sich aber auch noch zeigen, wie der neue Oberbürgermeister Marcus König und der neue Stadtrat sich beim Thema Bio positionieren. Vor dem Hintergrund von Bayern bioregio 2030, der Bio-Initiative der Staatsregierung, und der verbesserten Förderung durch das Bundesprogramm Ökolandbau erwarte ich weiter Unterstützung. Britta Walthelm, die neue Referentin für Umwelt und Gesundheit, wird das Thema Bio sicher genauso aufgreifen wie Dr. Pluschke. Ich erhoffe mir, dass die Unterstützung durch Initiativen, Vereine, Verbände und Unternehmen in Nürnberg weiter zunimmt und wir Bio noch mehr zum Markenzeichen für Nürnberg machen können. Über die Erarbeitung einer Ernährungsstrategie, so der Stadtratsbeschluss im Oktober, versuchen wir ab dem nächsten Jahr auch besondere Beteiligungsmöglichkeiten zu bieten. Insofern sprechen wir mittlerweile nicht mehr von der Arge, sondern vom Netzwerk Biometropole. Dies soll zum Ausdruck bringen, dass Bio nicht nur ein Projekt der Stadt ist, sondern in Nürnberg und in der Region breit verankert und durch das Engagement vieler Menschen getragen ist.

Kontakt: Dr. Werner Ebert, Stadt Nürnberg, Referat für Umwelt und Gesundheit, Hauptmarkt 18, 90403 Nürnberg, Tel: 0049 911 231 4189, werner.ebert@stadt.nuernberg.de

Auch in der Krise für uns da

Auch kleinere Betriebe sind während der Krise für uns da – teilweise mit besonderen Öffnungszeiten. In Nürnberg zum Beispiel:

Bioland-Gärtnerei, Günter Sippel

Alte Parlerstr. 3, 90425 Nürnberg, Tel.: 0911-332206, Fax.: 0911-378875
Bioland, Gemüse, Hofladen, Kartoffeln

Di und Fr, 7.30 – 9.45 Uhr, auf dem Hauptmarkt in Nürnberg, Sa 7.30 - 9.45 Uhr auf dem Heinrich-Böll-Platz  in Langwasser, Mo, Mi, Fr 12:00 - 13:30 u. 18:30 - 20:00 Uhr im Hofladen

delikatEssen, Romana Schemm

Weinmarkt 14, 90403 Nürnberg, Tel.: 0911 - 20 29 132
Chutney, Demeter, Gewürz, Honig, Marmelade, Saft, Senf, Tee, Wein, Öl
info@delikatessen-nuernberg.de, http://www.delikatessen-nuernberg.de

Di-Fr 14-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr, Vorbestellungen, Abholung, Lieferservice

Christoph und Bettina Güdelhöfer

Bucher Straße 43, 90419 Nürnberg, Tel.: 0911 – 3658713, Allergie, Operationsbegleitung, Rheuma, Stärkung von Aufmerksamkeit, Tiefenentspannung
praxis.guedelhoefer@web.de, http://www.praxis-guedelhoefer.de

Behandlung nach telefonischer Absprache

Die Auswahl an leckeren Gemüsen bietet für alle etwas
Leckeres aus eigenem Bioanbau
Hier wird man freundlich und zuvorkommend bedient
Salat geht eigentlich immer - der Tausendsassa passt zu jedem Essen

Mitarbeiterbesprechung im Bio-Verbraucher e.V. – darum geht’s!

An den mehrmals im Jahr stattfindenden Mitarbeiterbesprechungen können von den derzeit 24 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern meist die Hälfte teilnehmen. Prinzipiell besprechen wir, wie wir durch unser Wirken die Bio-Idee verbreiten / den Bio-Verbrauch fördern können.

Als wir uns am 3. Februar 2020 trafen, ging es um:

  • unseren Auftritt bei der bevorstehenden BioFach vom 12. – 15. Februar (Halle 9, Stand 639), das Saatgutfestival Auf AEG, Fürther Str. 244 d, am 15. Februar, 11 – 17.00 Uhr, und Bio erleben auf dem Hauptmarkt, vom 24. – 26. Juli (alle Veranstaltungen in Nürnberg), sowie das Ökofest in Herzogenaurach am 26. April
  • unsere Kochtreffs – Gemeinsam Kochen und Essen im Sigena-Treff, Johannisstr. 165, Nürnberg, am 8. Februar, 28. März und 16. Mai, jeweils 14 – 19.00 Uhr
  • unsere Mitgliederversammlung am 4. Mai, 18-20.00 Uhr, im Rudolf Steiner Haus Nürnberg, Rieterstr. 20
  • unsere Bio-Stammtische, die nächsten am 20. Februar in der Frankenstube und am 5. März im Rudolf Steiner Haus, jeweils um 18.00 Uhr
  • unsere Bio-Ausflüge in diesem Jahr. Wir wollen besuchen: den Gemüsebaubetrieb Günter Sippel im Knoblauchsland Nürnberg, die Minderleinsmühle in Neunkirchen und die Streuobst-Initiative in Hersbruck

Willst Du bei unseren Veranstaltungen dabei sein oder selbst ehrenamtlich mitarbeiten? Dann melde Dich bei Wolfgang Ritter, ritter@bio-verbraucher.de oder Tel. 0911 – 404827. Wir sehen uns!

Selbst gemachte Brotaufstriche – Rezepte zum Nachmachen

zu Bio erleben 2019 von Annemarie Gröger auf dem Hauptmarkt in Nürnberg serviert

Sonnenblumenkerne-Aufstrich
50 g Sonnenblumenkerne gemahlen (z.B. mit der Haferflockenmühle), 200 g Frischkäse, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, 1 EL Rapsöl, 2 EL rote Paprika, klein geschnitten

Sonnenblumenkerne mit den restlichen Zutaten vermischen und kräftig würzen. Nach Bedarf mit verschiedenen Blüten dekorieren oder mit gerösteten Sonnenblumenkernen bestreuen.

Salbei-Oliven-Butter-Aufstrich
150 g Butter, 1/2 TL Kräuter-Salz, 1 Knoblauchzehe, 3 EL frische Salbeiblätter, 1 EL Tomatenmark, 10 schwarze Oliven

Butter mit Kräutersalz cremig rühren, fein gewürfelten Knoblauch, sehr fein geschnittene Salbeiblätter, Tomatenmark und klein geschnittene Oliven unterziehen. Gekühlt servieren.

 

„Bio erleben“ lockte etwa 40.000 Gäste auf den Hauptmarkt in Nürnberg

Grundstein für Event wurde 2004 vom Bio-Verbraucher e.V. gelegt

Vom 19. bis 21. Juli war das Thema Bio in Nürnberg wieder in aller Munde. Bis zu etwa 40.000 Menschen kamen auf den Hauptmarkt, um sich über Öko-Lebensmittel, -Getränke, -Kleidung und andere -Produkte auszutauschen. Rund 100 Aussteller aus den unterschiedlichsten Bereichen hatten wieder zum Schlemmen, Probieren, Informieren und Kaufen eingeladen – darunter auch der in Johannis ansässige Bio-Verbraucher e.V. An seinem Stand gab es unter anderem einen Müsli-Workshop für Kinder und zahlreiche Kostproben. Vereinsvorsitzender Wolfgang Ritter ist von der riesigen Resonanz der Bevölkerung begeistert, erinnert sich aber auch an ganz andere Zeiten. Mit dem Bio-Verbraucher e.V. gehört er zu den Vätern von „Bio erleben“.

„In den Jahren 2005 und 2006 waren trotz Werbung lediglich wenige hundert Menschen zur Vorläuferveranstaltung, den Bio-Erlebnistagen, gekommen“, erinnert sich Ritter. Der Bio-Verbraucher e.V. war damals erst ein Jahr alt und wollte Produzenten und Verbraucher bei einem regelmäßigen stattfindenden Event auf dem Gelände der Anthroposophischen Gesellschaft in Johannis zusammen bringen. Nachdem auch die zweite Auflage nur einen bescheidenen Erfolg gebracht hatte, erfolgte eine Manöverkritik im Rathaus. „Mit der Initiative Bio-Metropole Nürnberg war die Stadt mittlerweile Mitglied in unserem Verein und fand das Konzept der Bio-Erlebnistage trotz der zunächst schwachen Resonanz überzeugend“, erinnert sich Ritter. Aber wie sollte man bloß mehr Menschen erreichen? „Warum machen wir so etwas nicht auf dem Hauptmarkt?“, lautete die Frage, die zur Antwort führte.

Schon ein Jahr später (2007) fand das erste „Bio erleben“ auf Nürnbergs zentralem Platz statt. Von Anfang an lockte die Veranstaltung mit einem hochkarätigen Programm. So fand etwa ein Front-Cooking mit Nürnberger Spitzenköchen statt – darunter etwa Andree Köthe vom Sterne-Restaurant Essigbrätlein. Auch Bürgermeister Ulrich Maly wagte sich an den Herd. „Waren in Johannis nur einige hundert Besucher gekommen, waren es jetzt aus dem Stand 25.000“, blickt Wolfgang Ritter zurück. Schon damals gab es 60 Aussteller, 2008 waren es schon 80. Heute sind es an die 100 und das Interesse am Thema Bio wächst stetig.

Der Bio-Verbraucher e.V. setzt sich deshalb nicht nur an diesen wenigen Tagen im Jahr für die Förderung von ökologischen Lebensmitteln ein. Er steht das ganze Jahr über für bio-regionalen, bio-saisonalen und bio-fair gehandelten Konsum, bringt Erzeuger, Händler, Dienstleister und Verbraucher in Kontakt und bietet regelmäßig Veranstaltungen an. Zum Beispiel Bio-Kochkurse mit gemeinsamem Essen, spannende Bio-Ausflüge zu Firmenmitgliedern und vieles mehr. Zudem betreibt der Verband Lobbyarbeit für die gute Sache und steht im Austausch mit der Stadt und vielen anderen Organisationen.

Wem die Vernetzung aller am Bio-Wirtschaftsprozess Beteiligten ein Anliegen ist, wer wissen möchte, woher seine Nahrungsmittel kommen, wer möchte, dass die Verbrauchermeinung immer mehr an Bedeutung gewinnt, der kann im Bio-Verbraucher e.V. Mitglied werden (Jahresbeitrag für Personen 24 Euro, für Firmen ab 30 Euro). Bio-Adressen, Nachrichten aus der Bio-Welt, Angebote & Gesuche, Termine und Beitrittserklärungen auf www.sei.bio und www.netz.bio.
Bericht von Andreas Hempfling

Verkostung auf dem Hauptmarkt in Nürnberg

Für Bio erleben auf dem Hauptmarkt in Nürnberg (19. – 21. Juli 2019) hat unsere Bio-Beraterin, Annemarie Gröger, zwei leckere, selbstgemachte Brotaufstriche vorbereitet gehabt, auf der großen Bühne präsentiert und etwa 30 Interessierte im Publikum kosten lassen. Sie sind innerhalb von 30 Minuten bequem herzustellen. Wer sich für die Rezepte interessiert, findet sie im nächsten Info-Brief oder ab 1. Oktober 2019 auf diesen Seiten unter Nachrichten aus der Wirtschaft/ Rezept des Monats

Bio kann jeder – Bioprodukte in der Kinder-Verpflegung

Do, 4. April, 14-18.00 Uhr: Bio kann jeder – Bioprodukte in der Kinder-Verpflegung: Vom Feld bis in den Mund; Workshop für Erzieher, Caterer, Köche, Eltern und Interessierte;
Wo: noris inklusion gGmbH, Natur-Erlebnis-Gärtnerei, Braillestraße 27, 90425 Nürnberg, kostenfrei, 5 € Verpflegungspauschale; Anmeldung: info@kinderleichtmuenchen.de

Sehr geehrte Damen und Herren,

was sind die Grundlagen einer nachhaltigen Verpflegung? Wie können biologisch und regional erzeugte Lebensmittel in das Verpflegungsangebot von Schulen und KiTas -auch bei knappem Budget- integriert werden? Welche Erfahrungen gibt es in der Praxis?
Bei diesem Workshop erhalten die TeilnehmerInnen praxisnahe Informationen und Tipps zum Einsatz von Bio-Lebensmitteln in der Verpflegung. Die TeilnehmerInnen bekommen Anregungen und Ideen für die praktische Umsetzung einer nachhaltigen Verpflegung und können eigene Erfahrungen austauschen. Außerdem geht es um das Thema Nudging: von der Kunst, Essen geschickt zu platzieren – Strategien für eine gesundheitsfördernde Gemeinschaftsverpflegung.
Eingeladen sind Erzieher, Lehrer, pädagogische und hauswirtschaftliche Fachkräfte an Schulen, Caterer, Köchinnen und Köche, Küchenkräfte, Eltern, Landwirte, Verarbeiter, Abo-Kistenbetreiber, Bio- und konventionelle Großhändler und alle interessierten Personen.
Die Teilnahme an diesem Workshop ist kostenfrei.
Wir bitten jedoch um 5 € Verpflegungspauschale.
Damit wir besser planen können, bitten wir Sie um eine schriftliche Anmeldung.

Mit freundlichen Grüßen
Agnes Streber, Geschäftsleitung
Ernährungsinstitut KinderLeicht
Pasinger Bahnhofsplatz 3, 81241 München
info@kinderleichtmuenchen.de

Tafel der Esskulturen

Am 18. März  hatte Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly  zu Tisch gebeten. Im historischen Rathaussaal von Nürnberg war eine „Tafel der Esskulturen“ aufgebaut worden. Maly wollte zeigen „Nürnberg ist und isst global“. Speisen aus sechs verschiedenen Ländern wurden aufgetragen. Man konnte alles kosten. Und alles war sehr lecker. Man konnte die Tische wechseln, um mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch zu kommen. Am ersten Tisch trafen wir mit Dr. Peter Pluschke, Leiter des Referats für Umwelt und Gesundheit zusammen. Er plant ein ähnliches Event in Nürnberg, an dem alle Bürger teilnehmen können. Bei dieser Gelegenheit soll erfragt werden, welche Betriebe bereit sein würden, Bio-Speisen anzubieten. Denn Pluschkes und auch unser Traum wäre: „Die BioMetropole Nürnberg isst bio.“

Am zweiten Tisch trafen wir mit Vertreterinnen und Vertretern von Refukitchen, www.refukitchen.de, zusammen, die monatlich gemeinsam kochen und essen. Da auch wir regelmäßig ein ähnliches Angebot haben, „Gemeinsam Einkaufen, Kochen, Essen“, wurde schnell verabredet, einmal etwas gemeinsam zu machen. Eine erste Idee: fränkische Rohstoffe und vorderasiatische Gewürze sollten sich treffen.

Wolfgang Ritter