Jugendverbände fordern mehr Mut in der Förderung einer zukunftsfesten nachhaltigen Landwirtschaft

Gemeinsame Presseerklärung von BNN.Next, Junges Bioland e.V., Junges Naturland vom
29.09.2023; Auszug aus dem Bericht von Christian Gadenne

Am 22. und 23. September trafen sich verschiedene Jugendorganisationen zum
Jugendpolitischen Forum „Zukunftsfeste Agrar- und Ernährungssysteme“ im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Berlin, welches das Ziel hatte, junge Menschen am Bericht des Transformationsbereichs „Nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme“ zu beteiligen. Das BMEL hat richtigerweise erkannt, dass junge Menschen eine wichtige Rolle in der Land- und Lebensmittelwirtschaft spielen. Vertreter*innen verschiedener Jugendverbände stellen folgende Forderungen auf, die für krisenfeste nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme notwendig sind:

Deregulierung der Gentechnik stoppen
Der Vorschlag zur Deregulierung der Gentechnik stellt alle Nachhaltigkeitsziele, die sich die EU-Kommission mit der Farm-to-Fork Strategie gestellt hat, in Frage. Die Verbraucher*innen in der Europäischen Union müssen auch weiterhin wählen können, ob sie gentechnisch veränderte Produkte kaufen wollen oder nicht. Daher braucht es die klare Kennzeichnung vom Saatgut bis zum Endprodukt. Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen, ob nach traditionellen oder neuen gentechnischen Verfahren, befeuert Anbausysteme mit Monokulturen und den Einsatz von Pestiziden. Dem Ökolandbau, der nach dem Prinzip der Risikominimierung
für Mensch, Tier und Umwelt arbeitet, widerspricht diese Risiko-Technologie. Daher ist es gut, dass der Entwurf der EU-Kommission anerkennt, dass Öko-Landwirt*innen weiterhin ohne Gentechnik arbeiten. Patente auf Pflanzen oder Eigenschaften von Pflanzen erzeugen neue
Abhängigkeiten und untergraben eine resiliente bäuerliche Landwirtschaft. Sie sollten
unbedingt verhindert werden. Die Industrie ködert die europäische Gemeinschaft mit fragwürdigen Deals und Nachhaltigkeitsversprechen, die sie bisher in keiner Weise eingehalten hat. Die Bundesregierung und das BMEL dürfen sich nicht davon blenden lassen. Wir fordern sie daher auf, sich dafür einzusetzen, dass es auch weiterhin eine patent- und gentechnikfreie
landwirtschaftliche Produktion und eine echte Wahlfreiheit für Verbraucher*innen gibt.

Ökolandbau in Forschung und Bildung ausbauen
Der Ausbau des Öko-Landbaus ist für die Transformation zu einem nachhaltigen
Ernährungssystem unabdingbar. Ein elementarer Eckpfeiler dieser Transformation ist die Investition in Forschung und Bildung im Öko-Landbau sowie der ökologischen
Lebensmittelwirtschaft. Nur wenn Jungbäuerinnen und -bauern sowie Auszubildende in Herstellung und Handel schon in ihrer Ausbildung Öko-Themen kontinuierlich vermittelt bekommen und Lehrkräfte Öko-Themen in ihrer Ausbildung erlernen, kann der Weg zu 30% Öko-Landbau bereitet werden.
Umso bedauerlicher und unverständlich für junge Öko-Landwirt*innen sowie Produzent*innen ist es daher, dass die Forschungsgelder für den Ökolandbau trotz anderer Erwartungen bei 2% der Mittel stagnieren. Wichtige Öko-Forschungsprojekte können dadurch nicht umgesetzt und entscheidende Zukunftspfade nicht ausgebaut werden.

0% MWSt auf Bio
Der Bio-Fachhandel und die Bio-Anbauverbände haben maßgeblich dazu beigetragen, dass Bio heute in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Die Bio-Bewegung hat es geschafft, Nachhaltigkeit und ökologische Verantwortung gesellschaftlich zu verankern. Durch ihr konsequentes Engagement qualitativ hochwertige, ökologisch erzeugte Lebensmittel anzubieten, haben die ökologisch motivierten Hersteller sowie Groß- und Einzelhändler den Grundstein für den Erfolg von Bioprodukten gelegt. Bio ist kein Nischenmarkt mehr, sondern ein bedeutender Wirtschaftszweig, der einen zentralen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leistet.

Doch das bestehende System benachteiligt nachhaltig handelnde Unternehmen. Es werden
Unternehmen subventioniert, die zu Lasten von Umwelt und Klima wirtschaften. Dies ermöglicht ihnen, günstigere Preise anzubieten, weil sie Umweltfolgeschäden auf die Allgemeinheit abwälzen. Bio-Unternehmen hingegen preisen die höheren Kosten, die eine
nachhaltige und umweltschonende Produktion mit sich bringen, ein und machen damit die
Kosten von Ökosystemdienstleistungen sichtbar.

Was wir jetzt benötigen, sind positive Anreize, um die Kosten gerechter zu verteilen. Um der
Marktverzerrung entgegenzuwirken und Verbraucher finanziell zu entlasten, wäre eine
Absenkung der Mehrwertsteuer für Bio-Produkte auf null Prozent sinnvoll.

Über den Tellerrand: Bio für Alle auch in der Außer-Haus-Verpflegung
Die Bundesregierung setzt sich verstärkt für die Förderung von Bio-Kantinen ein. Mit der
Einführung der neuen Bio-Außer-Haus-Verpflegungs-Verordnung (Bio-AHVV) und der
überarbeiteten Bundes-Kantinenrichtlinie werden die politischen Rahmenbedingungen
geschaffen, um den Anteil von Bio-Lebensmitteln in Kantinen auf 30 Prozent zu erhöhen.

Doch es braucht auch konkrete Umsetzungsmaßnahmen. Reine Quoten nützen wenig, wenn die Umstellung nur sehr schleppend vorangeht. Andere Länder in Europa wie z.B. Österreich haben gezeigt, dass die Förderung von Beratung sowie eine zeitweise Übernahme der Zertifizierungskosten ein wirksamer Hebel sind. Zudem müsse der Auf- und Ausbau regionaler Wertschöpfungsketten unterstützt werden. Darüber hinaus sollte der Anteil von Bio-Lebensmitteln in öffentlichen Kantinen sukzessive auch über das 30-Prozent-Ziel hinaus erhöht werden.

Geschlechtergerechtigkeit: Eine Bedingung für nachhaltige Ernährung
Frauen sind in der männerdominierten Land- und Lebensmittelwirtschaft nach wie vor
strukturell benachteiligt beim Zugang zu Land, Krediten, Technologien und Bildung. In den
meisten Kontexten ist die klassische geschlechtsspezifische Arbeitsteilung richtungsweisend: Frauen versorgen den bäuerlichen Haushalt und unterstützen die Männer als Helferinnen oder Arbeiterinnen, nicht als gleichberechtigte Landwirtinnen, obwohl sie über landwirtschaftliches Wissen, Expertise und Erfahrungen verfügen. Diese Einstellung bleibt erhalten, häufig auch bei
den Frauen, die die gängige Rollenverteilung nicht hinterfragen.

Um den Herausforderungen, vor die der Klimawandel die Land- und Lebensmittelwirtschaft stellt, bestmöglich begegnen zu können, müssen Frauen und Männer ihre Perspektiven gleichberechtigt einbringen und genauso gleichberechtigt nach Lösungen suchen können. Wenn das nicht geschieht, besteht die Gefahr, dass sich die Benachteiligung von Frauen fortschreibt –
mit negativen Folgen für das Klima, die Land- und Lebensmittelwirtschaft und die Ernährungssicherheit.

Mehr Informationen: www.bioland.de/junges-bioland, christian.gadenne@bioland.de

Schwarzer Tee – alle konventionellen Tees enthalten Glyphosat

Riesige Qualitäts- und Preisunterschiede

Öko-Test hat 24 Schwarztees getestet – lose und in Beuteln. 50% der Bewertung entfallen auf die Inhaltsstoffe, die anderen 50% auf Tee-Anbaubedingungen und Transparenz. Neun der 10 Bio-Tees schneiden bei den Inhaltsstoffen „sehr gut“ ab. Nur der von Dm erreicht nur ein
„ausreichend“, weil das Pestizid Dicofol festgestellt wurde. Die konventionellen Tees erreichen als Bestnote nur ein „befriedigend“, weil sie alle Glyphosat enthalten; manche enthalten ein Gift-Cocktail von bis zu sieben Pestiziden. Bei allen Tees lohnt es sich auf die Preise zu schauen. Für konventionelle Tee zahlt zwischen 1,13 und 7,79 Euro je 100 Gramm, für Bio- Tees zwischen 3,10 und 9,30 Euro. Hier die Bio-Tee-Testergebnisse und die Preise:
„Sehr gut“

  • Lebensbaum Assam Schwarztee Broken kräftig-malzig, lose; 4,79 €/100g
  • Tea Gschwendner Darjeeling FTGFOP1 Pussimbing First Flush, lose; 13,80 €/100g

„Gut“

  • Alnatura Darjeeling Blatt Blumig-Feinherb, lose; 4,36 €/100g
  • Gepa Darjeeling Schwarztee Bio Fair, lose; 6,99 €/ 100g
  • Teekampagne Selected Darjeeling FTGFOP1 Schwarztee, lose; 3,19 €/100g
  •  Teekanne Bio Schwarzer Tee Klassik fein-aromatisch, 20 Beutel; 5,69 €/ 100g

„Befriedigend“

  • Bünting Tee Darjeeling fein-aromatisch „first flush“ FTGFOP1, lose; 4,40 €/100g
  •  Dennree Darjeeling Schwarztee, lose; 3,49 €/100g
  • Goldmännchen-Tee Bio Schwarzer Tee, 20 Beutel; 9,30 €/100g

„Ausreichend“

  • Dm Bio Schwarzer Tee Kräftiger Geschmack, 20 Beutel; 2,71 €/100g

Quelle: ÖKO-Test Magazin 11.2023

Bumberlgsund – Ernte. Essen. Energie.

Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit 17.–20.10.2023, Bericht von Dr. Werner Ebert

In der Woche vom Dienstag bis Freitag, 17. bis 20. Oktober 2023 erlebten Grundschülerinnen
und Grundschüler in der Kulturwerkstatt Auf AEG Mitmachaktionen rund um Ernährung,
Landwirtschaft und Gesundheit. Die Veranstaltung besuchten 21 Klassen und 500 Schüler aus Schulen in Nürnberg, Fürth und aus dem Landkreis Roth. Die Veranstaltung fand also ein sehr großes Interesse.

Mitten in der Großstadt ging es tierisch zu. Die Grundschülerinnen und Grundschüler erlebten
Tiere wie Hühner oder Bienen und erfuhren, was artgerechte Tierhaltung bedeutet. Der
Tiergarten zeigte, was Tiere fressen. Die Initiative Acker e.V. deckte die unsichtbaren Tiere im Boden auf. Die Schüler beschäftigten sich aber auch damit, wie aus Lebensmitteln leckeres Essen zu bereitet werden kann und wo die Zutaten dazu herkommen. So zeigte Ursula
Westphal, die Ökotrophologin der Löhe Schule, den Kindern unter dem Motto „Ich kann
kochen“ wie mit Kräuterbutter, Gemüsesticks mit Dip gesunde Snacks zubereitet oder auch
Müsliflocken selbst hergestellt werden können. Dass die Kinder auch lernen können, wie sie
entspannt lernen können, vermittelte die Entspannungspädagogin Alexandra Adamo.

Britta Walthelm, Referentin für Umwelt und Gesundheit der Stadt Nürnberg, stellte dazu fest: „In einer Großstadt wie Nürnberg wieder stärker den Wert von Landwirtschaft, von
Lebensmitteln und von artgerechter Tierhaltung für Kinder deutlich zu machen, ist uns ein wichtiges Anliegen. Gerade der Kontakt mit Tieren begeistert viele Kinder und bringt spielerisch wichtige ökologische Zusammenhänge, wie „gesunder Boden – gesunde Pflanzen – gesunde Tiere – gesunder Mensch“ nahe.“

Bumberlgsund wird von der Biometropole Nürnberg in Kooperation mit dem Netzwerk „Bildung. Ökolandbau. Ernährung.“, das seit 2017 existiert, durchgeführt. Ziel ist es, bei der
Ernährungsberatung und -bildung auch die landwirtschaftliche Produktion von Lebensmittel mit zu beachten und dabei insbesondere über Ökolandbau und Bio-Lebensmittel zu informieren.

Riesenchance verpasst – und jetzt?

Liebe Leserinnen und Leser,

im November des vergangenen Jahres stand in der EU die Entscheidung an, ob das
Totalherbizid Glyphosat für weitere 10 Jahre in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen dürfe
oder nicht. Da sich die Regierungskoalition in Deutschland nicht einigen konnte, darf dieses
Umweltgift nun weiter verwendet werden. Die Chemie-Lobby hat gesiegt. Die Politiker folgen
den Wünschen der Konzerne, nicht denen ihrer Wähler. Damit hat die Bundesregierung die
Riesenchance verpasst, ein Zeichen zu setzen, Glyphosat endlich vom Acker zu bekommen.
Mehr als 130 Verbände von Erzeugern, Umweltschützern und Verbrauchern und mehr als Hundertsiebzigtausend Wähler sind beim Bundeslandwirtschafts- und Ernährungsministerium (BMEL) oder/ und bei der Bundesregierung vorstellig geworden, haben sich gegen eine weitere Zulassung ausgesprochen, weil das Gift als  wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft und ursächlich für das Artensterben ist. Eigentlich wäre dieser Einsatz nicht nötig gewesen, denn der Koalitionsvertrag sieht eindeutig vor, Glyphosat zum Jahresende 2023 vom Acker zu nehmen. Das von den Grünen geführte Landwirtschaftsministerium wollte sich auch an den Koalitionsvertrag halten, das FDP geführte Bildungs- und Forschungsministerium nicht. So kam es bei zwei Abstimmungen in der EU zu Deutschlands Enthaltung. Nun musste die EU-Kommission eine Empfehlung aussprechen. Sehr schnell folgte Ursula von der Leyen den
Wünschen der Agrarkonzerne, das Herbizid ist für weitere 10 Jahre zugelassen. Und nun?

Die Bio-Informationsoffensive des BMEL
Das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL) setzt auf mehr Bio. Sein
Chef, Cem Özdemir, stellte zeitgleich zum Glyphosat-Beschluss in der EU seine „Biostrategie“ für Deutschland vor. Sie beinhaltet 30 Einzelmaßnahmen, mit denen die Bio-Quote in wenigen Jahren rasant wachsen soll. Am 20. November 2023, startete das BMEL zusätzlich eine Bio-Informationsoffensive, die Verbraucherinnen und Verbraucher über Bio-Lebensmittel informiert. Wir begrüßen diese Bemühungen! Tina Andres, Vorstandsvorsitzende des Bio-
Spitzenverbandes Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V. (BÖLW) spricht aus, was auch wir denken: „Nur gut informierte Verbraucherinnen und Verbraucher können gute Entscheidungen treffen. Daher ist es richtig, dass nun verstärkt darüber informiert wird, was Bio-Lebensmittel ausmacht. Die Gemeinwohlleistungen von Bio sorgen für mehr Natur- und Umweltschutz und Bio-Tiere werden artgerecht gehalten und Bio-Lebensmittel werden schonend verarbeitet. Und, ganz wichtig, wo Bio draufsteht, ist auch Bio drin. Denn jeder Schritt bei der Herstellung von Bio-Lebensmitteln wird staatlich überwacht und streng kontrolliert. Grundlage dafür ist das strengste Gesetz für Lebensmittel, dass es in Europa gibt.

„Laut dem Schlussbericht der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) verursacht die Landwirtschaft in Deutschland jährlich Umweltschäden in Höhe von 90 Milliarden Euro. Mit Bio lassen sich diese Schäden wirksam vermindern, da der Öko-Landbau keine chemisch-synthetischen Pestizide und Düngemittel einsetzt. Die positiven Wirkungen der Öko-Landbau-Methoden sind vielfach wissenschaftlich belegt, daher empfiehlt die ZKL die Ausweitung des Öko-Landbaus.

Das neue Bio-Informationsangebot des BMEL, ist auch Wertschätzung für all die Bäuerinnen
und Bauern, Verarbeiterinnen und Verarbeiter und alle die mit Bio-Lebensmittel handeln. Es
stärkt den notwendigen Umbau unseres Agrar- und Ernährungssystems. Mit Bio packen
Wirtschaft und Verbraucher dies freiwillig und gemeinsam an.“
Quelle: BÖLW-Pressemitteilung vom 20.11.2023

Übrigens, wir haben einen neuen Slogan: Bio-Verbraucher e.V., die Bio-Wertschätzer. Wir
vernetzen Bio-Erzeuger, -Händler, -Dienstleister und –Verbraucher.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Wolfgang Ritter

Gentechnikfreie Landwirtschaft und Wahlfreiheit erhalten, Patentflut verhindern

Vier Kernaussagen von Bioland und IFOAM Organics Europe-Präsident Jan Plagge beim BMELEvent zu Neuer Gentechnik am 5. Oktober 2023 in Brüssel

  1. „Der Ökologische Landbau arbeitet naturnah und basiert auf den Prinzipien der Vorsorge
    und Risikominimierung für Mensch, Tier und Umwelt. Diesen Prinzipien widerspricht die
    Gentechnik, da sie für Organismen und Ökosysteme hochriskant ist. Daher hat
    Gentechnik im Ökolandbau keinen Platz.“
  2. „Viele Menschen in Europa, nicht nur Landwirte, sondern auch Verbraucher, sehen
    Gentechnik skeptisch und wollen selbst darüber entscheiden, ob sie Gentechnik-Lebensmittel verzehren, oder nicht. Diese Wahlfreiheit gibt es aber nur mit einer konsequenten Kennzeichnung beim Einsatz von Gentechnik – und zwar bis zum Endprodukt.“
  3. „Der Entwurf der EU-Kommission für ein neues Gentechnikrecht erkennt an, dass Öko-
    Landwirte weiterhin ohne Gentechnik arbeiten können müssen. Erste Ansätze, wie das
    trotz eines deregulierten Gentechnikrechts gewährleistet werden soll, sind beschrieben.
    Es braucht aber mehr: eine weitgehende praxistaugliche Ko-Existenz-Regelung für
    Anbauformen mit und ohne Gentechnik in Europa.“
  4. Das Patentrecht muss überarbeitet werden, bevor das Gentechnikrecht angefasst wird.
    Denn sonst würde es zu einer Patentflut kommen, die bäuerliche Betriebe und den
    Mittelstand in der Pflanzenzucht in noch größere Abhängigkeit zu den großen
    Agrochemie-Konzernen zwingt. Und daran hat niemand in der Landwirtschaft Interesse
    – ganz unabhängig von der Anbauform.“

Quelle: presse@bioland.de vom 5.10.2023

Bio in vollen Zügen genießen

So, Mo, Di, 1., 2., 3. Okt., jeweils 14-16 Uhr: Bio in vollen Zügen beim Kaffeekränzchen im Naturgarten genießen.

Viele Produkte von der Streuobstwiese können probiert werden und natürlich gibt es auch Kuchen mit Zutaten aus dem eigenen Garten. Monika Lehner, Mein Garten und mehr …, Hortus natura et cultura, Kräuter- und Blütenseminare, Führungen und Veranstaltungen im Garten und auf der Streuobstwiese, Gartenladen; Leitenweg 1, 91126 Kammerstein-Barthelmesaurach, Voranmeldung per Mail oder telefonisch: T. 09178 – 328, info@gruenes-echo.de, www.gruenes-echo.de