Neue Gentechnikverfahren führen zu Schäden im Erbgut

„Die Gentechnik-Schere CRISPR/Cas verursacht Schäden beim Schneiden“ überschreibt unser Partner Informationsdienst Gentechnik einen Bericht zu neuen Verfahren der Gentechnik, zu denen der Europäische Gerichtshof (EuGH) 2018 geurteilt hat, dass auch sie nach dem Europäischen Gentechnikrecht reguliert und gekennzeichnet werden müssen. Verbraucher wollen weder Gentechnik noch neue Gentechnik (siehe auch Rubrik 5/ Grüne Gentechnik und andere Angriffe auf die Bio-Landwirtschaft in Info-Brief 56/ Oktober 2018).

Das gentechnische Verfahren CRISPR/Cas verursacht bei Eingriffen ins Erbgut mehr Schäden als bislang vermutet. Das zeigt eine Studie von Wissenschaftlern des renommierten britischen Wellcome Trust Sanger Institute. Sie hatten systematisch das Erbgut verschiedener Zelllinien von Mäusen und Menschen untersucht, nachdem mit dem CRISPR/Cas-Verfahren einzelne Gen-Sequenzen aus dem Erbgut entfernt worden waren. Dabei stießen die Forscher darauf, dass der Eingriff in bis zu 20 Prozent der Fälle zu unerwarteten Defekten im Erbgut geführt hatte. Mal gingen größere Stücke DNA verloren, andere Erbgutschnipsel wurden umgedreht oder an einer falschen Stelle eingebaut.

Dies sei die erste systematische Suche nach unerwarteten Nebeneffekten von CRISPR/Cas in therapeutisch relevanten Zelllinien gewesen, sagte Professor Allan Bradley, einer der Autoren der Studie. Er riet dazu, beim Einsatz der Gentechnik-Schere in der Gentherapie beim Menschen vorsichtig vorzugehen und sehr sorgfältig nach möglichen schädlichen Effekten zu suchen. Bereits vor einigen Wochen hatte ein schwedisches Forscherteam gemeldet, dass CRISPR/Cas indirekt die Entstehung von Krebs fördern könnte. Die Wissenschaftler waren darauf gestoßen, dass CRISPR/Cas besonders gut in Zellen funktioniert, denen ein bestimmtes Protein für die DNA-Reparatur fehlt. Gerade solche Zellen neigen aber dazu, unkontrolliert zu wachsen und sich zu Tumorzellen zu entwickeln. „Transplantieren wir solche Zellen einem Patienten, könnten wir demnach versehentlich die Entstehung von Krebs fördern“, zitierte das Wissenschaftsmagazin Scinexx einen der Studienautoren.

In beiden Fällen handelte es sich um den Einsatz gentechnisch veränderter Zellen zu therapeutischen Zwecken bei Menschen. Offen bleibt die Frage, was sich aus den Studienergebnissen für die Anwendung von CRISPR/Cas und anderen Genome Editing Verfahren bei Tieren und Pflanzen folgern lässt. Die Süddeutsche Zeitung zitierte einen bekannten Gentechniker mit dem Argument, dass große DNA-Abschnitte nur verloren gehen könnten, „wenn die Crispr-Technologie zum Schneiden der DNA eingesetzt werde. Zahlreiche Anwendungen zielten jedoch darauf ab, lediglich einzelne Bausteine in Genen zu verändern oder Gene stumm zu schalten.“ Doch auch dabei wurden immer wieder unerwünschte Nebeneffekte nachgewiesen, wie die Organisation Testbiotech in einem Bericht zusammenstellte. Der Londoner Molekularbiologe Michael Antoniou argumentierte auf dem Portal GMWatch, dass für die beobachteten Effekte der Reparaturmechanismus der Zelle verantwortlich sei. Es helfe deshalb nichts, CRISPR noch zielgenauer oder effektiver zu machen, die Effekte blieben die gleichen.
W.R./Quelle: https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33310/#gsc.tab=0 vom 24.08.2018

Studentenfutter und Räucherlachs im Test

Kaum zu glauben, womit Studentenfutter „angereichert“ sein kann

Abgepacktes Studentenfutter habe ich noch nie gerne gekauft, weil ich die sehr süßen Sultaninen und anderes Beiwerk, wie Puffreis, darin nicht mag. Und weil die Hasel- oder Walnüsse meist ranzig sind. Aber es gibt noch andere Gründe bei Studentenfutter Zurückhaltung zu üben. Öko-Test fand in manchen Packungen konventioneller Anbieter Spuren von bis zu 19 verschiedenen Pestiziden. Wirklich empfehlen kann man in dieser Hinsicht nur Bio-Produkte. Aber auch hier gibt es Belastungen – nämlich durch Mineralölbestandteile.

Produkt/ Preis für 200 g/ Pestizidspuren/ Mineralölbelastung/ Note

Alnatura/ 2,69 Euro/ 1 Pestizid/ keine Mineralölbelastung/ Note 1
Gepa Bio & Fair/ 4,39 Euro/ kein Pestizid/ Mineralölspuren/ Note 1

Dennree/ 2,79 Euro/ kein Pestizid/ erhöhte Mineralölbelastung/ Note 2
Morgenland Kerniges/ 3,42 Euro/ 3 Pestizide/ keine Mineralölbelast/ Note 2

Clasen Bio/ 2,99 Euro/ kein Pestizid/ stark erhöhte Mineralölbelast./ Note 3
Rapunzel/ 3,99 Euro/ kein Pestizid/ stark erhöhte Mineralölbelast./ Note 3

Von den 14 getesteten konventionellen Studentenfuttern kann man eigentlich nur zwei Produkte essen: Edeka Studentenfutter klassische Mischung und Kaufland Studentenfutter Classic, die beide mit „sehr gut“ beurteilt wurden. Gar nicht kaufen sollte man: Ardilla Traube-Nuss, acht Pestizide in Spuren, darunter ein besonders bedenkliches, erhöhte Mineralölbestandteile, bittere Walnusskerne; Rewe Ja! Nuss-Fruchtmischung, 19 Pestizide in Spuren, darunter zwei besonders bedenkliche, Spuren von Mineralöl; Pittjes Party Nuts Studentenfutter, 10 Pestizide in Spuren, darunter ein besonders bedenkliches, Spuren von Mineralöl, alte Haselnüsse; Aldi Nord Trader Joe’s Nuss-Frucht Mischung, acht Pestizide in Spuren, darunter ein besonders bedenkliches, Spuren von Mineralöl, teilweise bittere Walnusskerne. Alle vier wurden mit „mangelhaft“ bewertet.
W.R./ Quelle: ÖKO-TEST Magazin 11.2018

Beim Lachskauf genau hinschauen

Geräucherter Wildlachs ist eine Delikatesse
ÖKO-TEST hat fünf Produkte untersucht. Drei schneiden „sehr gut“ ab
• Friederichs Kodiak Wildlachs Smoked, 100 g 6,49 Euro
• Stührk Alaska Wildlachs Geräuchert, 100 g 5,49 Euro
• Youkon Wild & Red Wildlachs, 100 g 7,99 Euro
Krone Fisch Sockeye Wildlachs, 100 g 3,33 Euro, wurde mit „gut“ und Fish Tales Sockeye Wildlachs, 100 g 5,98 Euro, mit „befriedigend“ bewertet.

Krebsverdächtiger Konservierungsstoff in jedem vierten Räucherlachs
Räucherlachs aus Fischzuchtbetrieben (ÖKO-TEST hat 15 Produkte untersucht) ist eher bedenklich. Weil Fisch aus Aquakulturen nicht artgerecht gehalten wird, wurde die Note „sehr gut“ nicht vergeben. Die beste Beurteilung („gut“) erhielt nur der Bio-Räucherlachs von Laschinger, 100 g 3,69 Euro.

Zwei bio- und drei konventionelle Produkte schneiden mit „befriedigend“ ab (Bio Verde Irischer Atlantik Lachs Naturland, 100 g 7,79 Euro, Followfish Bio-Lachs. 100 g 6,65 Euro; Almare Seafood Skandinavischer Räucherlachs von Aldi Süd, Ocean Sea Norwegischer Räucherlachs von Lidl, alle 2,14 Euro pro 100 g.

Die anderen untersuchten neun Proben wurden nur mit „ausreichend“, „mangelhaft“ oder „ungenügend“ bewertet, weil sie entweder das krebsverdächtige Ethoxyquin enthielten oder/ und die Besatzdichte und damit die Sterblichkeitsrate zu hoch ist oder/ und chemische Stoffe zur Behandlung der Fische gegen die Lachslaus nachgewiesen wurden.
W.R., Quelle: ÖKO-TEST Magazin 12/2018

100 Prozent „bio“ ist machbar

Ein neuer Bericht zeigt auf, dass die europäische Bevölkerung im Jahr 2050 durch eine rein ökologische Landwirtschaft bzw. die Umstellung auf agrarökologische Methoden ernährt werden kann. Doch dafür müssen sich endlich die Agrarstrukturen in Europa und unsere Ernährungsweisen ändern.

Die Liste der negativen Auswirkungen der intensiven Landwirtschaft in Europa ist lang: Die Biodiversität ist massiv geschrumpft, viele Tier- und Pflanzenarten sind bereits ausgestorben. Die Treibhausgasemissionen tragen zum fortschreitenden Klimawandel bei und Europa hat sich abhängig gemacht von der Lebens- und Futtermittelproduktion in der restlichen Welt. Der massenhafte Einsatz von Pestiziden und synthetischen Düngemitteln wird mit der hohen Produktivität unserer Landwirtschaft gerechtfertigt. Doch dies geschieht auf Kosten unserer Bauern und Bäuerinnen, deren Gesundheit darunter leidet, sowie zum Schaden gesunder Lebensmittel, sauberem Wasser und der Artenvielfalt. Dabei zeigt nun eine weitere Studie, dass es auch anders geht und eine nachhaltige Agrarwende möglich ist. Sie bestätigt damit eine Untersuchung von November 2017, die besagt, dass die ökologische Landwirtschaft sogar unsere gesamte und auch noch wachsende Weltbevölkerung ernähren kann.

Was wurde in der Studie untersucht?
Das Forscherteam rund um das TYFA Projekt (Ten Years for Agroecology in Europe) hat untersucht, wie viele Lebensmittel, Futtermittel, Kraftstoffe und anderes Material der landwirtschaftliche Sektor ökologisch nachhaltig produzieren müsste und könnte, ohne die globale Ernährungssicherheit zu gefährden. Die ForscherInnen entwickelten hierfür ein Szenario für das Jahr 2050 und 530 Millionen EinwohnerInnen in Europa.
Wie soll das funktionieren?

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass eine komplette Umstellung der Landwirtschaft auf agrarökologische Methoden umsetzbar ist. Allerdings müsse sich hierfür die Ernährungsweise der EuropäerInnen ändern – hin zu weniger Zucker und weniger Fleisch, dafür mehr Obst und Gemüse.

Häufig werden in der Agrarökolologie neben umweltbezogenen Aspekten auch soziale, ökonomische, ethische und entwicklungsbezogene Aspekte berücksichtigt. Die Agrarökologie geht also noch weiter als der Ökolandbau. Konkret hieße das laut der Studie, dass Agrarstrukturen vielfältiger werden müssen: Mehr Hecken, Teiche, Bäume und extensiv genutztes Grünland müssten unser Landschaftsbild prägen. Dadurch werden Lebensräume für Tiere und andere Insekten geschaffen, die Gegenspieler von Schädlingen sind. Außerdem dürfen weniger biologische Kraftstoffe produziert werden – Energie einsparen ist also das Motto.
W.R./ Quelle: www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen vom 04.10.2018

Wirtschaft der Liebe – Elemente einer künftigen Wirtschaftsordnung

Auszug aus: Wolfgang Ritter, Wirtschaft der Liebe – Elemente einer künftigen Wirtschafts-ordnung, Verlag Ch. Möllmann, Borchen 2015, Teil 2 (Teil 1 in Info-Brief 43)
Man schafft sinnvollerweise Branchen-Assoziationen und bildet regionale Untergliederungen. Die Vertreter der am Wirtschaftsprozess Beteiligten kommen zu den gemeinsamen Gesprächen natürlich mit ihren jeweiligen Vorstellungen: die Erzeuger wollen einen möglichst hohen Erlös, der Handel eine möglichst hohe Marge erzielen, die Verbraucher einen möglichst niedrigen Preis zahlen. Die Egoismen sind also in den Assoziationen nicht aufgehoben, aber sie finden hier ein Gegengewicht. Man gewinnt Verständnis füreinander, wenn man die Positionen der anderen kennenlernen kann.
Man könnte Kalkulationen für einzelne Produkte besprechen und hören, welchen Anteil am Verkaufspreis jeder am Wertschöpfungsprozess Beteiligte braucht, um nachhaltig wirtschaften zu können. So könnte es für einige lebensnotwendige Produkte zu einem Preis kommen, den jeder Beteiligte verstehen, akzeptieren und begründen kann. Der gefundene Verkaufspreis könnte als Empfehlung gelten; man könnte ihn auch veröffentlichen.
Die assoziative Wirtschaft nimmt eine Position zwischen Planwirtschaft und Marktwirtschaft ein. In der Planwirtschaft wird der Preis bürokratisch festgelegt; man kann damit regeln, was billig und was teuer sein soll. In der Marktwirtschaft kalkuliert zwar jeder Anbieter seinen Verkaufspreis, unterwirft ihn aber dem Urteil der Käufer, die ihn akzeptieren oder verwerfen können, in dem sie kaufen oder nicht kaufen. „Da ist im Grunde genommen niemand persönlich verantwortlich. Die Marktideologie spricht uns von sozialer Verantwortung frei.“ (Strawe: Solidarisches Wirtschaften: Aufgaben, praktische Ansätze, Perspektiven, in: Spitta, Dietrich (Hrsg.): Die Herausforderungen der Globalisierung, Stuttgart (2010), S. 123). Diese Verantwortungslosigkeit wird durch Zusammenarbeit in Assoziationen aufgehoben.
Eine assoziative Zusammenarbeit macht nur Sinn, wenn sie nach Branchen und Regionen gegliedert erfolgt. In einer Branchen-Assoziation für Bio-Erzeugnisse zum Beispiel sollten Vertreter der Bio-Erzeuger, der Bio-Groß- und Einzelhändler und der Bio-Verbraucher zusammenkommen. Die Bio-Erzeuger und Bio-Händler haben Verbände, aus denen sie Vertreter in Bio-Branchen-Assoziationen entsenden könnten. Die Bio-Verbraucher sind kaum organisiert. Als mir das 2004 klar wurde, gründete ich mit befreundeten Verbrauchern den Bio-Verbraucher e.V.
Erste Schritte: Persönlichkeiten des Bio-Verbraucher e.V. haben Hunderte Bio-Unternehmen – überwiegend in der Metropolregion Nürnberg – , aber auch in Feriengebieten (Ostsee und Alpenvorland) besucht, ihnen bekundet, dass die Bio-Verbraucher ihre Arbeit schätzten und viele für eine Zusammenarbeit im Bio-Verbraucher e.V. gewonnen. Auch mit den Bio-Anbau-Verbänden und anderen Organisationen, die sich für die Bio-Nahrungsmittel-Erzeugung und eine gesunde Umwelt engagieren, werden regelmäßig gemeinsame Projekte verwirklicht. In der Bio-Metropole Nürnberg wird seit vielen Jahren eine tri-sektorale Zusammenarbeit zur Förderung des Bio-Konsums gepflegt. Tri-sektoral heißt: Es treffen sich Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft.
Nächste Schritte: Die Zusammenarbeit in Bio-Assoziation auf regionaler und nationaler Ebene, könnte erfolgen, wenn der Bio-Verbraucher e.V. über Nordbayern hinaus wachsen würde und die Bio-Erzeuger- und Händlerverbände ihn als gleichwertigen Partner akzeptieren könnten. Damit das eintreten kann brauchen wir
mehr Mitglieder im Bio-Verbraucher e.V. über ganz Deutschland/ Europa verteilt. Es gilt das Gesetz der großen Zahl. Zur Erreichung dieses Zieles kann jeder beitragen, dem die Assoziationsbildung ein Anliegen ist.
Persönlichkeiten, die den Bio-Verbraucher e.V. in verschiedenen Regionen vertreten, Kontakte zu Bio-Verkaufsstellen herstellen und Mitglieder werben. Diese Aufgabe könnten sich mehrere Persönlichkeiten vornehmen – zunächst ehrenamtlich oder nebenberuflich mit einem Nebenerwerbseinkommen.

Liebe Leserinnen und Leser,

2015 ist von den Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr der Böden erklärt worden. Deshalb richten wir einmal den Blick auf die mit ihm verbundenen Probleme, soweit sie die Lebensmittelerzeugung betreffen.
Landgrabbing
Ausland: Seit Jahren kaufen/ pachten internationale Investoren weltweit Land – insbesondere in Staaten mit schlechter Regierungsführung. Das trifft oft auf Entwicklungsländer zu: Indonesien, Kambodscha, Laos, Mozambik, Äthiopien sind Beispiele dafür. Dort werden dann vor allem Palmöl, Mais, Zucker, Sojabohnen und Weizen angebaut – für Mensch und Vieh in den Industrienationen. Die bisherigen heimischen Bodennutzer werden von ihrem Land vertrieben – meist ohne Entschädigung. Sie stehen von heute auf morgen vor dem Nichts, wissen nicht, wovon sie sich nun ernähren sollen. Staatliche Unterstützungen gibt es nicht.
Inland: In Deutschland ist Boden für die Lebensmittelerzeugung knapp und teuer. Seit der Finanzkrise sind die Bodenpreise gewaltig gestiegen. Festverzinsliche Wertpapiere und Bankeinlagen sind für Investoren derzeit nicht attraktiv und so wird auch in Deutschland immer mehr in Boden investiert. Die Situation wurde hier durch die staatliche Bio-Gasanlagenförderung noch verschärft. Seit 2007 sind die Bodenpreise in Westdeutschland um etwa 50% in Ostdeutschland um etwa 150% gestiegen. Und ein Ende ist noch nicht abzusehen. In Bayern wurden beispielsweise im vergangenen Jahr für ein Hektar Ackerland durchschnittlich 338 € bezahlt; Neupachtungen fielen mit 466 € allerdings deutlich höher aus. Landwirte, die Lebensmittel erzeugen, konkurrieren mit Biogas-Anlagenbetreibern, und die können fast jeden Preis zahlen. „Das geht bis zu 1500 € Pacht pro Hektar.“ (Dr. Titus Bahner, in: bioNachrichten Juni 2015, S. 20) Jetzt kann man verstehen, warum die Anbaufläche für Bio-Lebensmittel in Deutschland kaum gewachsen ist, warum nur wenige Betriebe zum Bio-Landbau konvertierten. Eine großzügigere Förderung aus EU-Mitteln, die ab diesem Jahr in allen Bundesländern fließt, lässt auf eine Besserung der Situation hoffen. Und: Es gibt Initiativen, die mit Unterstützung der Bevölkerung Grün- und Ackerland kaufen und es dann günstig an Landwirte verpachten. Beispiel: Kulturland e.G. Unser Mitglied, Demeter-Landwirt Hubert Ram, bietet seinen Kunden, die ihm Darlehen zum Landkauf geben, Genussguthaben an. Das heißt er zahlt die Darlehen, verzinst, mit seinen Produkten zurück (http://demeter-schneinderhof.de/)
Humus
„Mehr Humus, mehr Ernte“ ist ein Artikel in den bioNachrichten/ August 2015, des Bio-Kreis e.V. überschrieben. In durchschnittlich fruchtbaren Böden von Bio-Landwirten herrscht ein reges Bodenleben. Ein Gramm Boden enthält etwa 500.000 Bakterien, 400.000 Pilze, 30.000 Einzeller und 50 Algen. Sie machen aus organischen Resten und Gesteinsmaterial den Humus. Humus ist Nährstoff für Pflanzen. Der Landwirt/ der Gärtner kann die mikrobielle Arbeit fördern, indem er dem Boden ausreichende organische Masse zuführt und/ oder das Bodenleben durch den Einsatz von Präparaten anregt. Das geschieht zum Beispiel im biologisch-dynamischen Landbau durch Verwendung des Präparates 500. Je besser der Humuszustand des Bodens ist, desto besser die Ernte. Mehr zu Humus siehe: www.bio-verbraucher.de/ Bio-Literatur/ Urbanes Gärtnern/ Humus – natürlicher Nährstoff der Pflanzen. Mehr zur Bedeutung der Humusbildung für den biologischen Landbau, auch die Arbeit des Regenwurms: Demeter Herbsttagung am 25. Okober 2015 im Rudolf Steiner Haus Nürnberg (siehe Ankündigung auch unter Termine).
Können wir auch verstehen warum Bio-Obst und –Gemüse geschmacksintensiver ist? Durch die Nährstoffdichte im Öko-Landbau ist auch die Dichte der Geschmacksstoffe höher. Im konventionellen Anbau wachsen die Pflanzen durch Stickstoffgaben schneller, lagern aber mehr Wasser ein.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Wolfgang Ritter

Sieben-Kräuter-Gemüse-Galette

Dieses Gericht hat folgende Geschichte: Zu Spargel gibt es gewöhnlich Kartoffeln. Zur Abwechslung servierte ich Spargel mal auf Galettes (dünne Eierpfannkuchen). Nach der Mahlzeit war der Spargel alle, aber Galettes noch übrig. In meinem kleinen Garten wachsen Brennnessel und Zitronenmelisse in Massen und einige andere Kräuter. Im Kühlschrank fand ich noch Möhren und Kohlrabi.
Zutaten
Mehl, Eier, Milch, Pflanzenöl, Kohlrabi, Möhren, Gemüse-Brühwürfel, Brennnesseln und andere Kräuter, Kräuterquark
Zubereitung (für 2 – 4 Personen)
Etwa 250 g Emmer-Mehl, frisch gemahlen, mit 4 frischen Eiern und genügend frischer Milch verrühren. Zwei Pfannen mit etwas Pflanzenöl erhitzen. Das Gemisch muss sich gut in Pfannen gießen lassen, damit sich der Teig in der ganzen Pfanne verteilt und die Galettes dünn werden. Beim Ausbacken mehrerer Galettes hin und wieder eventuell erneut Milch einrühren, damit der Teig flüssig bleibt. Bei mittlerer Hitze anbraten, bis beide Seiten braun sind.
Ein oder zwei Kohlrabi und zwei bis drei Möhren schälen, in kleinere Scheibchen schneiden und etwa 15 Minuten in Gemüse-Brühe köcheln lassen. Frisch geerntete Brennnesseln, Zitronenmelisse und andere Kräuter (Majoran, Thymian, Salbei, Minze, Kola) waschen, die Blätter von den Stielen ziehen und zum Gemüse geben. (Dazu sollte man sich Gummihandschule anziehen.) Etwa 10 Minuten mitkochen lassen.
Galettes dünn mit Kräuterquark bestreichen und mit dem Gemüse-Kräutergemisch belegen.
Guten Appetit wünscht Wolfgang Ritter

Mit Bio zu einer modernen nachhaltigen Landwirtschaft

Ein Diskussionsbeitrag zum Öko- oder Biolandbau 3.0 von Vertretern der Organisationen Bio Austria, Bioland, Bio Suisse, Naturland und dem Forschungsinstitut für den biologischen Landbau (FiBL) vom 30.09.2015/ Auszug
Die vier Prinzipien der IFOAM bilden den Rahmen für Bio 3.0
Bei der Diskussion um den Bio- oder Ökolandbau der Zukunft stehen die Prinzipien der Internationalen Vereinigung biologischer Landbauorganisationen (IFOAM) an oberster Stelle. Die vier Prinzipien sind das Prinzip der Gesundheit, das Prinzip der Ökologie, das Prinzip der Gerechtigkeit und das Prinzip der Sorgfalt (IFOAM, 2015). Es wird die Aufgabe von Bio 3.0 sein, diese Prinzipien mit Hilfe von Indikatoren und Messgrößen zu konkretisieren. Zu den wichtigsten Elementen der IFOAM-Prinzipien gehören 1. der ganzheitliche Systemansatz, 2. die geschlossenen Kreisläufe, 3. die ausschließliche Verwendung von Naturstoffen als Betriebsmittel, 4. die konsequente Berücksichtigung des Tierwohls und 5. die hohe Unabhängigkeit und der Selbstbestimmungsgrad der landwirtschaftlichen Betriebsleiter.
1. Der ganzheitliche Systemansatz wird in keiner landwirtschaftlichen Methode so bewusst thematisiert und von der Praxis angewandt wie im Biolandbau. Die meisten politischen und ökonomischen Maßnahmen der Agrarförderung und auch die Vorschriften und Empfehlungen der vielen Nachhaltigkeitslabel sind in der Regel entweder sektoriell oder produktionszweigbezogen. Sie umfassen selten die Produktionsmaßnahmen, den Betrieb oder die Wertschöpfungskette umfänglich. Eine Industrialisierung des Anbaus zum Zwecke ökonomischer Skaleneffekte und stark vereinfachter Vermarktungs- und Logistikstrukturen kommt für den Ökolandbau nicht in Frage.
2. Die Schließung von Kreisläufen durch die enge Verbindung zwischen Pflanzenbau und Tierhaltung ist ein weiteres spezifisches Merkmal des Ökolandbaus, das in Zukunft gestärkt werden muss. Studien haben gezeigt, dass die gemischten Betriebe die wirkungsvollste Maßnahme sind, um die Eutrophierung der Umwelt mit Stickstoff und Phosphor zu vermeiden. Der Ökolandbau der Zukunft basiert immer auf Kreisläufen, welche einzelbetrieblich durch den klassischen Ansatz des gemischten Betriebs oder regional durch Betriebskooperationen geschlossen sind. In Zukunft ist auch der geschlossene Kreislauf mit den Verbrauchern und der Gesellschaft anzustreben.
3. Die Basierung auf Naturstoffen ist kein dogmatischer, sondern ein fachlich untermauerter Ansatz, welcher im Bio 3.0 noch konsequenter umgesetzt werden soll. Vor allem in den gartenbaulichen Sonderkulturen (speziell Wein, Obst, Beeren, Gemüse, Kartoffeln, Hopfen, Oliven, Nüsse, Zierpflanzen) funktionieren vorbeugende und systembezogenen bäuerliche Maßnahmen ungenügend, um die Erträge auf einem hohen Niveau zu halten und große jährlich Ertragsschwankungen zu vermeiden. Neben der Pflanzenzüchtung mit Schwerpunkt Resistenz oder zumindest Toleranz hat deshalb der biologische Pflanzenschutz einen hohen Stellenwert. Die wissenschaftlichen Meta-Analysen der Faktoren, welche auch im Ökolandbau gute Erträge garantieren, zeigt, wie wichtig die gute Kontrolle von Schädlingen und Pflanzenkrankheiten ist.
4. Das Wohl der Nutztiere ist ein entscheidendes Element der IFOAM-Prinzipien. Es soll bei Bio 3.0 noch höher gewichtet werden als dies bisher im Biolandbau geregelt war. Dies ist auch deshalb sehr wichtig, weil Tiere zu einem nachhaltigen System gehören (Kreisläufe) und weil ohne Nutztiere die Wiesen und Weiden als Hotspots der Biodiversität verschwinden würden. Zudem können nicht acker- und gemüsebaulich nutzbare Flächen – dank Wiederkäuern – für die menschliche Ernährung zugänglich gemacht werden. Die nachhaltige Tierhaltung wird auch im Konflikt zwischen Nutzung der Ackerflächen für Lebensmittel oder Futtermittel sehr wichtig (Teller-Trog-Debatte). Die vielfältigen Gründe, welche einen Verzicht des Ökolandbaus auf die Nutzung von Tieren nicht oder nur in Ausnahmefällen möglich machen, ist eine hohe Verpflichtung, die Tiere mit großem Respekt und Verantwortung zu behandeln. Die Richtlinien für die Tiergesundheit, das Tierwohl, den Transport und die Schlachtung sollen deshalb weiter verbessert werden. Durch die Zertifizierung sind diese Ansprüche auch sicherzustellen.

Bio 3.0 – Kommunen als Partner

Ausschnitt aus einem Beitrag vom Dr. Werner Ebert, Stadt Nürnberg, Referat für Umwelt und Gesundheit, werner.ebert@stadt.nuernberg.de, www.biometropole.de, in der Zeitschrift Ökologie und Landbau 1/2016, Teil 2 (Teil eins im letzten Info-Brief)

Die Diskussion um Bio 3.0 hat bisher viele gute Ansätze hervorgebracht. Doch wo bleiben die Kommunen? Städte, Gemeinden und Landkreise wurden noch kaum berücksichtigt – obwohl sie ideale Partner für die Ökobranche von morgen sind.
Aufgaben für die Zukunft
Um die Biobranche im Sinne von Bio 3.0 voranzubringen und die Öffnung in die Gesellschaft zu unterstützen, sollten wichtige Kooperations- und Handlungsfelder unter Einbeziehung aller beteiligten Akteure angegangen werden. Doch wie können konkrete Handlungsfelder zur Umsetzung des Bio-3.0-Konzepts für die Kommunen genau aussehen?
Intensivere Zusammenarbeit zwischen Erzeugern, Anbauverbänden, Lebensmittelverarbeitern, Biohandel, Hotels und Gaststätten sowie Kommunen
Das Verbandspapier „Wege zu mehr Bio in Europa und weltweit!“ nennt als zentrale Ziele, mehr Innovationen anzustoßen und die Betriebe nachhaltiger zu machen. Die Kommunen verfügen in beiden Bereichen über sehr viel Beratungs- und Umsetzungskompetenz. Aktive Biostädte wie Nürnberg, München oder Bremen haben gut funktionierende Netzwerke geschaffen. Darin konnten die Erzeuger beziehungsweise Anbauverbände intensiver mitarbeiten, um diese noch schlagkräftiger zu machen. Weitere Bündnispartner, wie beispielsweise aus dem Gesundheitsbereich, konnten ebenfalls für Kooperationen gewonnen werden.
Leitprojekt für die Regionalentwicklung
Die Förderung des Ökolandbaus ist ein Querschnittsthema und eine Querschnittsaufgabe. Wie die Bio-Heu-Region Trumer Seenland und das Bio-Dorf Seeham bei Salzburg zeigen, kann der ökologische Landbau ein Leitfaden für die Regionalentwicklung sein. Hier sind die Bereiche Landwirtschaft, Tourismus, wirtschaftliche Entwicklung (Arbeitsplätze, Wertschöpfung, Innovationen), kommunale Infrastruktur (Ausbau erneuerbarer Energien) sowie Bildung eng miteinander verknüpft. Die Erzeugungs- und Lieferkette von biologischen Lebensmitteln kann Grundlage für neue regionale Logistikkonzepte sein. Gemeinsame Regionalprojekte mehrerer Kommunen haben wiederum Zugang zu anderen planerischen Instrumenten und Finanzierungsquellen.
Regionale Ernährungspolitik („City Region Food Systems“)
Verbraucher werden es alleine durch ihren Konsum kaum schaffen, das Ernährungssystem zu ändern. Kommunen können diesen Prozess jedoch steuern und unterstützen. Nur durch ein großes Angebot regionaler ökologischer Produkte, durch die Verflechtung von Ballungsräumen und Regionen sowie durch eine regionale Ernährungspolitik kann die Stadtbevölkerung in Zukunft mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln versorgt und die Ernährung gesichert werden. Der Aufbau von „City Region Food Systems“ steckt in Deutschland allerdings noch in den Kinderschuhen. Besonders wichtig ist es daher, dass sich die staatliche beziehungsweise europäische Förderpolitik stärker auf die kommunalen und regionalen Kooperationsprojekte zur Förderung der Biobranche fokussiert.
Es geht um gesellschaftliche Akzeptanz
Bio 3.0 bedeutet, den Marktanteil des Ökolandbaus und der Biobranche zu steigern, indem die Akzeptanz bei Bürgern, Verbrauchern, Verbänden, Vereinen, Unternehmen und Medien erhöht wird. Die Erzeuger und Anbauverbände alleine werden dies nicht schaffen. Es geht vornehmlich darum, Bio als soziales Anliegen zu etablieren. Dies kann nur gelingen, wenn die gesellschaftliche Bedeutung des Ökolandbaus deutlich gemacht wird. Allerdings muss hier ein breiter Dialog vor Ort mit den Menschen gestartet werden – ganz im Sinne von „Wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr“ (von Löwenstein, F.: Food Crash, 2011).

EU-Agrarkommissar Hogan manövriert neues Bio-Recht ins Aus

Pressemitteilung des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V. (BÖLW) vom 10.06.2016, Ausschnitt
„Die Verhandlungen in Brüssel zum neuen Bio-Recht stecken fest. EU-Agrarkommissar Phil Hogan manövriert die Verhandlungen ins Aus“, so Felix Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Hogan wolle dem Vernehmen nach die Bio-Kontrolle abschaffen, indem Bio-Betriebe künftig nicht mehr zertifiziert werden sollen. „Ohne Zertifizierung wäre Betrug vorprogrammiert. Damit zeigt Hogan, dass er an einer positiven Entwicklung von Bio in Europa kein Interesse hat.“
Löwenstein forderte Hogan auf, den Weg für ein besseres Bio-Recht zu ebnen, statt Bio weiter Steine in den Weg zu legen. Wenn es nach den mittlerweile zweijährigen Verhandlungen bis zum EU-Agrarministertreffen Ende Juni keine Einigung auf Basis der Beschlüsse von EU-Rat und -Parlament gibt, sollte der EU-Agrarkommissar das Gesetzgebungsverfahren stoppen. „Mit den neuen Forderungen der Kommission schwindet jede Hoffnung auf eine Verordnung, die besser ist als das geltende Recht. Über 300.000 Bio-Unternehmen in Europa brauchen vor allem eines: Rechtssicherheit. Zwei Jahre ergebnislosen Verhandelns zeigen, dass Rechtssicherheit nur noch erreicht werden kann, wenn das geltende Bio-Recht weiterentwickelt wird.

Stellungnahme des Bio-Verbraucher e.V.
Der Bio-Verbraucher e.V. hatte u.a. auch Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt am 24. Februar aufgefordert: „Sprechen Sie sich gegen die Zulassungsverlängerung aus, wenn Sie am 7. März ihre Empfehlung abgeben“. Wegen starken Protests aus der Zivilgesellschaft, unterstützt auch von der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament, konnte die EUKommission keine Mehrheit für ihren Vorschlag finden; Deutschland stimmte im Fachausschuss nicht für die Verlängerung der Zulassung. Das freut uns. Wir haben Hendricks und Schmidt aufgefordert, bei dieser Entscheidung zu bleiben.

Test von Olivenölen Nativ Extra (teils Bio-Olivenöle)

Bericht von Brigitte Pukke
Die Olivenernte in Italien und Spanien war 2015 nicht gut. Schuld daran war ein Schädling, die Olivenfliege. Weil deutsche Kunden dennoch Olivenöl aus diesen Ländern möchten, greifen einige Hersteller zu Tricks, meint die Stiftung Warentest in Heft 2/2016. Sie hat im Test fünf hochwertige Öle entdeckt, bei denen die Herkunftsangabe wahrscheinlich nicht korrekt ist. Dazu setzten sie auf Nah-Infrarot-Spektroskopie, eine gängige Methode, um Fleisch und Öl zu analysieren. Ergebnis: Italien als Herkunftsland bestätigte sich nicht bei Alnatura, Antico Frantonio delle Fattoria, Piccardo&Sayore, Riviera Ligure und PrimOil Toscano, Spanien nicht bei Aldi/ Nord/ Espagna.
In dem Test wurden 26 Öle höchster Güteklasse „Nativ Extra“ untersucht. Die Hälfte davon wurde mit „mangelhaft“ bewertet, nicht nur wegen zweifelhafter Herkunftsangaben, sondern auch wegen schlechten Geschmacks und zu vieler Schadstoffe. Darunter waren 6 Bio-Öle. Als bedenklichsten Schadstoff bewerteten die Tester die aromatischen Mineralöl-Kohlenwasserstoffe (MOAH), die als potenziell krebserregend gelten. In 4 Ölen stellte test eine hohe Belastung fest, auch beim Bio-Olivenöl Mani Bläuel Kalamata. Mögliche Ursachen sind Abgase, technische Öle, aber auch reines Paraffinöl. Das ist als Pflanzenschutzmittel in der EU erlaubt – selbst im Ökolandbau!
Sieben Olivenöle hatten sensorische Mängel, vier waren sensorisch „sehr gut“/“gut“, darunter auch das Bio-Öl Rapunzel Kreta Natives Olivenöl Extra. Die besten Olivenöle sind grünfruchtig, und erinnern an frisch gemähtes Gras, Artischocke, Mandeln und Tomatenblätter. 13 Olivenöle wurden mit „mangelhaft“ bewertet, auch vier Bio-Öle: Alnatura Ital. Oliven Öl nativ extra D.O.P. Dauno Gargano g.U., Mani Bläuel Kalamata g.U. Olivenöl nativ extra, Redoro Olio extra vergine di Oliva Biologica 100% Italiano, Agrestis Nettar Ibleo Organic & DOP Olio Extra-vergine di Oliva.