JOBGRÜN – Berufsorientierungsmarkt für grüne Berufe 

  1. Juli, 09.00-14.00 Uhr: JOBGRÜN – Berufsorientierungsmarkt für grüne Berufe , im „Parks“,  Berliner Platz 9, Nürnberg, Eintritt frei, Schulklassen bitte vorher anmelden: ww.jobgruen.de

In lockerer Atmosphäre zeigen grüne Berufe, speziell Biolebensmittelhandwerker *innen ihr Können, ihre Produktqualität und werben für Nachwuchs. In Kooperation mit dem Schulamt der Stadt Nürnberg gibt es vielfältige Informationen zum Themenbereich der grünen Berufe, viel zum Probieren und zu jeder Berufsgruppe –  mittels QR Code –  ausführliche Beschreibung und Ausbildungsfirmen.

Ausflug ins Allgäu – Besuch von Sonett und St. Michaelshof

Wir planen einen Besuch bei zwei Firmenmitgliedern im Allgäu mit einer Übernachtung dort.

Fr, 15. Juli und Sa, 16. Juli 2022

15. Juli, 15.00 – 17.00 Uhr: Führung durch die Produktionsstätten des Reinigungsmittelherstellers Sonett GmbH, Mistelweg 1, 88693 Deggenhausen, Kontakt: Tel. 07555 – 9295-150, Christian German.

Sonett ist Sieger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2022.

Übernachtung in Pensionen in der Nähe. Es gibt auch ein Bio-Hotel und einen Bio-Gasthof. Nach dem Frühstück: Fahrt zum St. Michaelshof in Aichstetten (76 KM, etwa eine Stunde Fahrtzeit über B32 und A 96).

Sa, 16. Juli, ab 10.00 Uhr: Besuch des Hoffestes auf dem St. Michaelshof in Laubegg 3, 88317 Aichstetten, Kontakt: Tel. 07565 – 9400-41, Andrea Heppeler,  Rückfahrt individuell nach Belieben am Nachmittag

Eigene Anreise und Übernachtung

Auskunft und Anmeldung: Wolfgang Ritter: ritter@bio-verbraucher.de, Tel. 0911 – 40 48 27; Bitte geben Sie an, ob Sie eine Mitfahrgelegenheit bieten können oder brauchen. Abfahrt ab Nürnberg am Freitag um 11.00 Uhr (A6, A7, B30, 307 KM, etwa 3 1/2 Stunden Fahrtzeit)

SoLaWi-Beitrag zur SustaiNable Conference

8./9. Juli 2022, online und in Fürth

Die SustaiNable Conference ist eine Bottom Up-Bewegung zur Verbesserung der Welt! In Nürnberg, in Fürth und überall auf der Welt. Die Hauptziele sind nichts weiteres als die zügige Umsetzung der 17 globalen Sustainable Development Goals (https://17ziele.de/info/was-sind-die-17-ziele.html ) für eine soziale, ökologische und wirtschaftlich nachhaltige Entwicklung.
Am 8. Juli gibt es von 11-12 Uhr einen Online-Beitrag der Nürnberg-Fürther Solawi „Stadt, Land, Beides.“ mit dem Titel „Solawi – nachhaltige Landwirtschaft mit sozialer Komponente“ mit anschließender Diskussion. Für die Online-Teilnahme ist eine kostenlose Online-Anmeldung nötig. Weitere Infos hierzu im Veranstalter-Link: https://sustainable-conference.de/programm/#online-konferenz

Götz Werner, der Allesverschenker

Warum war Götz Werner mit seiner Drogeriemarktkette dm so erfolgreich? Es gelang ihm, seine Mitarbeiter so zu motivieren, dass sie mit Liebe bei der Arbeit sind, weil er Elemente der Idee der assoziativen Zusammenarbeit umsetzte. Er verwirklichte damit etwas von dem, was ich in meinem Buch Wirtschaft der Liebe beschreibe. (Er hat auch ein Vorwort dazu verfasst.) Werner starb am 8. Februar 2022. Gerald Häfner, deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen), Mitglied des Deutschen Bundestages von 1987–2002 und des Europäischen Parlaments von 2009–2014, Publizist und Waldorflehrer, Mitgründer von Mehr Demokratie, Democracy International, seit 2015 Leiter der Sektion für Sozialwissenschaften am Goetheanum in Dornach/ Schweiz, hat einen Nachruf verfasst, den ich teilweise hier wiedergebe.

Wolfgang Ritter

Jeder Mensch ein Unternehmer

Nachruf von Gerald Häfner, Ausschnitte

Ich glaube, dass es viel zu wenig gewürdigt wird, dass er bei dm die Kultur einer selbstbestimmten Arbeit und dialogischen Zusammenarbeit als Modell  und Vorbild für alle anderen Unternehmen begründet und fortwährend weiterentwickelt hat. Götz Werner hat nicht nur mit Europas Marktführer im Drogeriehandel einen enormen Unternehmenswert geschaffen, er hat vor allem auch 66 000 Menschen ermöglicht, sinnerfüllt zu arbeiten. Sein Bild war, dass in jedem Menschen die Fähigkeit zur Selbstverantwortung schlummert. Wenn Joseph Beuys uns zuruft: „Jeder Mensch ist ein Künstler!”, dann ruft Götz Werner: „Jeder Mensch ist ein Unternehmer!”

Zu jedem Menschen hatte er das Vertrauen, dass ihm das Denken die Wirklichkeit zugänglich machen, dass er oder sie denkend die Wirklichkeit durchdringen und verstehen und sie entsprechend verändern kann. Während wir allzu oft nur auf abstrakte Ideen schauen, dabei die Menschen vergessen und so die Ideen zu Systemen oder Ideologien werden oder wir nur auf unsere Mitmenschen schauen und dabei den klaren Gedanken verlieren, waren für Götz Werner beides zwei nicht trennbare Seiten einer Medaille – das Denken und die Mitmenschlichkeit.

Er wollte sein Unternehmen so bauen, dass alle, die darin arbeiten, fähig werden, selbstständig Entscheidungen zu treffen. Deshalb sollte auch jede/r von seinem Platz aus das Ganze übersehen. Viel zu wenig bekannt ist daher eine erste bahnbrechende Innovation, mit der er überhaupt erst die Voraussetzungen dafür schuf: Die Wertbildungsrechnung im Unternehmen so transparent zu machen, dass jeder Mitarbeitende an seinem Platz sehen konnte, wo das Ganze steht und wie er dazu beiträgt. Wenn jeder diesen dynamischen Überblick hat, dann, so Götz, muss man den Leuten nicht sagen, was zu tun ist. Dann kann jeder in seinem Rahmen, in seiner Kompetenz sehen, was am besten ist.

Arbeit gehört zum Menschsein, sie prägt uns ins Dasein – und bestimmt einen Großteil unseres Lebens. Diese Arbeit zu befreien, von Abhängigkeit, von falscher Fron, Last und Zwang, war ein Motiv seines Lebens. Das Glück, wenn Arbeit sinnerfüllt ist und man diesen Sinn erfährt, diese Idee brannte als Feuer in seiner Seele. Solches Glück wünschte er für alle Menschen. Man darf nicht für Geld arbeiten, das macht den Menschen kaputt. Im bedingungslosen Grundeinkommen wurde aus diesem Feuer eine Kampagne und der Unternehmer Götz Werner eine prägende Persönlichkeit in Kultur und Politik.

Das bedingungslose Grundeinkommen

Er war durch Rudolf Steiner, vor allem dessen „Nationalökonomischen Kurs”, den er ausführlich studiert hatte, auf den Gedanken der notwendigen Trennung von Arbeit und Einkommen gekommen. Durch seinen lebenslangen Gesprächspartner Benedictus Hardorp hatte er sich die Idee des Grundeinkommens zu eigen gemacht. Mit Götz Werner bekam die Idee Fahrt! Er warb unermüdlich für den Gedanken, unterstützte Menschen und Initiativen, machte aber einen Bogen um die Organisationen, die sich hier bildeten. Werner wollte frei bleiben und konnte so mehr für die Idee des Grundeinkommens tun. Seine unternehmerische Erfahrung und sein wirtschaftlicher Erfolg waren der Goldgrund seiner Argumente. So einfach sie manchmal wirkten, so tief und wirkungsvoll waren sie kraft seiner Persönlichkeit. Seine Willenskraft gab der Idee des Grundeinkommens das Feuer.

Er war neugierig, begierig zu erfahren und, wo immer möglich, von anderen zu lernen. Jedes Gespräch konnte dafür Gelegenheit sein – und es ist wohl die Offenherzigkeit, der Wärmestrom, der sich dann auch in feinster Verdünnung in den Filialen von dm wiederfindet. Interessant ist, dass er nicht nur den  ersten dm-Markt am 28.8., an Goethes Geburtstag, eröffnet hat, sondern dass auch der aus dem ‹Faust› entlehnte Spruch „Hier bin ich Mensch, hier kauf ich ein” sich bis heute hielt. Das geht ja nur, wenn sich in der Erfahrung der in dm-Märkten einkaufenden Menschen der Gedanke wiederfindet.

Jeder sollte an seinem Platz Verantwortung tragen

Jeder Mensch kann denken und sollte es fortwährend üben und lernen, denn nur denkend erschließe ich mir mich selbst und die Welt. Dies zu praktizieren und mit allen Mitarbeitern zu üben, war ein Grundmotiv seines Wirkens. Ein zweites war aus meiner Sicht die ‹Begegnung›, denn hier, im Dazwischen, liegt der Treibstoff für das Denken wie für das Tun. Daraus entwickelte er – stark von Karl Martin Dietz  unterstützt – das Prinzip der dialogischen Unternehmensführung. Ein drittes Motiv  schließlich war für Götz Werner „Verantwortung”. Jeder sollte an seinem Platz Verantwortung tragen, tragen können und dürfen. Jeder sollte entscheiden. Es ging ihm auch hier um das Selbstständig werden jedes Menschen. Er wollte Schluss machen mit alten Formen der Unterordnung und richtete sich gegen alles, wo Menschen Ausführende eines fremden Willens sind. Er wollte die große Idee vermitteln. Die Menschen würden schon selbst die Wege finden. Dabei wusste jeder, dass er selbstverständlich Szenarien gerechnet hatte. „Wer etwas nicht will, findet Gründe – wer etwas will, der findet Wege”, so konterte er manch skeptischen Einwurf.

Was mit einem einzigen Laden begann, ist heute ein Unternehmen in 14 Ländern mit über 2000 Filialen. Götz Werner wollte es nicht für sich, sondern für die Menschen. So hat er seine Anteile in eine Stiftung eingebracht, hat das Unternehmen „verschenkt”.

Quelle: Sozialimpulse Nr. 1, März 2022, Erstveröffentlichung im Goetheanum vom 18.2.2022

Wichtige Bio-Logos

Alle dargestellten Siegel beurteilt https://label-online.de wie folgt: „Es handelt sich um ein anspruchsvolles Label, das wesentlich zu ökologischen Verbesserungen im Anbau und bei der Verarbeitung von Nahrungsmitteln beiträgt. Abweichend wird noch Folgendes angegeben:

EU- und deutsches Logo nach EG-Öko-Verordnung

Die Bestandteile der Produkte, die landwirtschaftlich erzeugt werden, müssen bei Lebensmitteln zu mindestens 95 Prozent aus dem ökologischen Landbau stammen. Soziale Aspekte werden nicht berücksichtigt.


Bewertung gilt auch für Naturkosmetikprodukte. Nachhaltigkeitsaspekte wie Kreislaufwirtschaft oder faire Handelspartnerschaften werden berücksichtigt. Der Verband ergänzt (Ausschnitt; voller Wortlaut auf https://netz.bio/ Wissenswertes):

Gesamtbetriebs-Umstellung: Der gesamte Betrieb muss auf Bio umgestellt werden. 100 Prozent Bio-Futter sind Pflicht. Mindestens 50 Prozent des gesamten Tierfutters muss Demeter-Qualität haben.
Obligatorische Tierhaltung: Demeter schreibt für seine landwirtschaftlichen Betriebe die Tierhaltung vor. Demeter-Bauern halten so viele Kühe, wie es zu ihrem Land passt.
Demeter-Kühe haben Hörner: Kaum zu glauben: Aktuell sind bereits über 90 Prozent der Kühe in Deutschland ‚oben ohne‘ – also enthornt oder genetisch hornlos.
Einsatz von Präparaten: Typisch für die biodynamische Landwirtschaft … ist der Einsatz spezieller Präparate aus Heilkräutern, Mineralien und Kuhdung. Dadurch wird der Boden immer fruchtbarer.
Biodynamische Züchtung: Um Qualität von Anfang an zu sichern, bietet die Züchtung von
eigenem Saatgut optimal angepasste Sorten bei Getreide und Gemüse.

Auch Nachhaltigkeitsaspekte wie Kreislaufwirtschaft oder faire Handelspartnerschaften werden berücksichtigt. Der Verband ergänzt: Fokus auf Regionalität, da nur in Deutschland und Südtirol tätig. Verpflichtende regelmäßige Tierwohlchecks, sogar für Bienen. Einziger Verband mit ausführlicher Richtlinie zur Förderung der Biodiversität.

Auch soziale Aspekte wie Menschenrechte und Arbeitsbedingungen werden berücksichtigt. Der Verband ergänzt: Naturland ist der größte international agierende Bio-Verband. Die Sozial-Richtlinien, die die Arbeitsbedingungen regeln, sind für jeden Mitgliedsbetrieb verpflichtend. Zusätzlich bietet Naturland mit Naturland Fair eine Zertifizierung an, die die sozialen Faktoren der Lebensmittelerzeugung noch stärker kontrolliert. Naturland hat als einziger Bio-Verband Richtlinien für die ökologische Aquakultur und den nachhaltigen Fischfang, für die ökologische Insektenzucht und für die nachhaltige Waldnutzung aufgestellt.

Auch Nachhaltigkeitsaspekte wie faire Handelspartnerschaften und regionale Kreislaufwirtschaft werden berücksichtigt. Der Verband ergänzt: Wir setzen auf regionale Wertschöpfungsketten und auf die Kooperation mit dem Naturkostfachhandel. Biokreis ist der einzige Anbauverband, der die Mitgliedschaft von Discountern ausschließt.

Die Ergebnisse nach vier Jahren Bodenentwicklung

Abschlussbericht zur Pilotphase 1 des Bodenfruchtbarkeitsfonds/ Zusammenfassung

Das Projekt war von Beginn an auf das Erreichen von fünf verschiedenen Projektzielen ausgerichtet. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass im Hinblick auf sämtliche Projektziele gute bis sehr gute Ergebnisse erzielt werden konnten, was ohne die vielfältige Unterstützung der Projektpartnerinnen nicht möglich gewesen wäre. Es braucht hingegen noch mehr Zeit, um andere Potenziale, die sich im Verlauf begannen zu zeigen, zu entwickeln und zu «gebären».

Erhalt und Aufbau der Bodenfruchtbarkeit für kommende Generationen durch Kooperation und ein neues «Wir»

Gemessen an dem für Bodenentwicklung kurzen Zeitraum von drei Jahren ist auf allen Höfen eine nachweisbare positive Bodenentwicklung gelungen, insbesondere in der Unterkrume, das heißt in der Tiefe von 15–30 Zentimetern.

Unterstützung von Bio-Bäuerinnen zum Erhalt und Aufbau von Bodenfruchtbarkeit auf verschiedenen Ebenen in einer vertrauensvollen und freiheitlichen Atmosphäre – Freiräume

Die erarbeitete und nun vorhandene Offenheit der Höfe untereinander ermöglicht den ehrlichen Austausch von Erfolgen und Misserfolgen. Die volle Finanzierung der Förderbeiträge wurde erreicht, wodurch die Bäuerinnen Maßnahmen durchführen konnten, die sonst nicht möglich gewesen wären.

Schaffen eines öffentlichen Bewusstseins für Bodenfruchtbarkeit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Durch eine ganze Reihe von Artikeln und Interviews, durch Filme, Erklär-Videos, Veranstaltungen und gegen Ende der Pilotphase I verstärkt durch Social Media konnte ein breites Publikum erreicht und viele Unterstützerinnen und Förderinnen gewonnen werden. Die verschiedenen Öffentlichkeitsaktivitäten wurden schrittweise entwickelt und zunehmend wirksam.

Praxisforschung, Weiterbildung, Vernetzung der Bodenfruchtbarkeitsfonds (BFF) als Kulturimpuls

Durch die Unterstützung durch den BFF konnten die Partnerhöfe neue und für sie bis dahin unbekannte Methoden zur Bodenverbesserung durchführen und den Erfolg, manchmal auch den Misserfolg, beobachten. Das führte oftmals zu neuen Fragen und neuen Ideen. Hierbei war die durchgehende Begleitung durch den Bodenexperten Ulrich Hampl sehr hilfreich und wirksam. Aber auch die Fortbildungsveranstaltungen zu Themen wie Kompostwirtschaft und innovativer Landtechnik eröffneten den Bewirtschaftenden neue Ausblicke in die Möglichkeiten des modernen Biolandbaus. Der Kontakt und Ideenaustausch mit anderen Projekten war hilfreich. Es sind während der Pilotphase I auch weitere Initiativen zur Förderung der Bodenfruchtbarkeit entstanden, deren Entstehung wir mit Sympathie und Wohlwollen beobachtet, oder an deren Zustandekommen wir aktiv beteiligt waren. Ein vielfältiges Netzwerk mit Verbänden, Stiftungen, Forschungsinstituten, Unternehmen und bedeutenden und einflussreichen Privatpersonen wurde aufgebaut und erweist sich zunehmend als tragfähig. Man kennt den Bodenfruchtbarkeitsfonds und unterstützt uns.

Entwicklung und Bereitstellung von langfristig tragfähigen innovativen Fördermöglichkeiten für Privatpersonen, Unternehmen und Förderstiftungen. Mitverantwortungsübernahme ermöglichen

Durch das in den letzten Jahren mit der Stiftung myclimate entwickelte Konzept können Unternehmen jetzt und zukünftig ihre Kohlenstoffbilanz ausgleichen, indem sie freiwillig in den Humusaufbau auf Landwirtschaftsbetrieben investieren. Verschiedene andere Möglichkeiten der Förderung durch Unternehmen wurden entwickelt, implementiert und werden nun getestet. Außerdem wurde das Patenschafts-Modell für Privatpersonen entwickelt und implementiert und soll, wie alle anderen Instrumente in der Pilotphase II, stark ausgebaut werden.

Quelle: info@bodenfruchtbarkeit.bio, Kontakt: https://bodenfruchtbarkeit.bio

SoLaWi beim Nachhaltigkeitswochenende auf dem Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne

1.-3. Juli 2022: 

Zu einem Nachhaltigkeitswochenende gehört eine Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) einfach dazu. Mit all den positiven Effekten einer Solawi bezüglich Natur, Umwelt, Mensch und Tier ist sie eine perfekte Form für nachhaltiges Wirtschaften zum Wohle von Mensch und Umwelt.
Die Solawi „Stadt, Land, Beides“ wird mit einem Infostand und einem Getreidequiz direkt neben dem Backofen vertreten sein. Ort: Erfahrungsfeld der Sinne auf der Wöhrder Wiese, Nürnberg. Eintrittspreise gemäß Erfahrungsfeld.

Freispruch im Südtiroler Pestizidprozess

Liebe Leserinnen und Leser,

das war mal eine gute Nachricht: Freispruch im Südtiroler Pestizidprozess, eine Meldung des Umweltinstituts München.

„Nach zwei Jahren ist der Südtiroler Pestizidprozess endlich Geschichte! Denn am Freitag hat das Landesgericht Bozen unseren Mitarbeiter Karl Bär freigesprochen. Nachdem bereits im Januar der letzte der 1376 Kläger seinen Strafantrag zurückgezogen hatte, beantragte die Staatsanwaltschaft am Freitag eine Änderung der Anklage, durch die auch der noch im Raum stehende Vorwurf der Markenfälschung hinfällig wurde.

Mit dem Freispruch ist der Versuch der Südtiroler Landesregierung und der Obstlobby, Kritik am Pestizideinsatz juristisch zu unterbinden, endgültig gescheitert. Dass Südtirol ein Pestizidproblem hat, ist eine Wahrheit, die auszusprechen uns niemand verbieten kann. Damit ist das Urteil wegweisend für Menschen in ganz Europa, die sich für eine gesunde Umwelt einsetzen und dafür juristisch angegriffen werden. Bis zu diesem Erfolg war es ein langer und mühsamer Weg, den wir nur dank der großartigen Hilfe unserer Unterstützer*innen meistern konnten. Vielen Dank an alle, die uns in den letzten Jahren mit Tatkraft, Solidarität und Geld unterstützt haben! Nur dank Ihnen war es uns möglich, die Klage so erfolgreich abzuwehren.“

Quelle: newsletter@umweltinstitut.org vom 09.05.2022

Tierhaltungskennzeichnung: Bio-Stufe als höchster Standard geplant

Noch eine gute Nachricht von Bioland-Präsident Jan Plagge: „Umwelt-, klima- und tierfreundliches Bio ist völlig zu Recht vom Agrarminister zum Leitbild der Landwirtschaft gemacht worden. Dass nun auch bei der geplanten Tierhaltungskennzeichnung die Leistungen des Ökolandbaus mit einer eigenen Bio-Stufe als höchstem Standard für die Verbraucher*innen sichtbar werden, ist folgerichtig und sehr zu begrüßen. Die heute vorgestellten Eckpunkte eines gesetzlich verbindlichen Pflichtkennzeichnungssystems, das wir als Bioland schon seit vielen Jahren fordern, sind zudem vor allem eines: der Startschuss zu deutlich mehr Transparenz für Verbraucher*innen bei ihrer Kaufentscheidung.“

Quelle: Bioland-Pressemitteilung vom 07.06.2022, leon.mohr@bioland.de

Mein Kommentar: Wir freuen uns auch über diesen Erfolg, aber das Tierleid in der Massentierhaltung nimmt damit kein Ende. Wir wünschen uns auch in diesem Punkt durchgreifende Verbesserungen. Diese Forderung haben wir Cem Özdemir übermittelt.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Wolfgang Ritter

 

Welternährung

Zuschrift von Agrar Koordination Forum für internationale Agrarpolitik e.V. vom 07.04.2022

info@agrarkoordination.de

Der Krieg in der Ukraine zeigt, wie krisenanfällig unser globales Ernährungssystem ist. Krieg bringt immenses Leid. Für den gegenwärtigen Angriffskrieg auf die Ukraine gilt dies sogar mehrfach, denn er gefährdet zusätzlich auch die globale Ernährungssicherheit.

Jedes zweite Getreidekorn, das den Mittleren Osten und Nordafrika ernährt, stammt von den fruchtbaren Böden Russlands und der Ukraine. Zusammen machen die beiden Ländern ein Viertel der globalen Weizenexporte aus. Durch den Krieg, sind sowohl der Export als auch die Aussaat in den kommenden Wochen in Gefahr. Angesichts der drohenden Lieferengpässe steigen nun weltweit die Preise für Nahrungsmittel und gefährden die Menschen, die bereits jetzt von Krisen, Hunger und Armut betroffen sind.

Was muss jetzt passieren

Das globale Nahrungsmittelsystem muss krisenfester (= resilienter) werden. Anstatt die Produktion kurzfristig auf ökologischen Vorrangflächen anzukurbeln, wie u.a. vom Deutschen Bauernverband gefordert, braucht es strukturelle Veränderungen, um den Zugang zu Nahrung für alle Menschen zu sichern. Der Einsatz von Brotgetreide als Futtermittel zur Erzeugung von Fleisch für die reichen Länder ist gerade in der jetzigen Situation nicht akzeptabel und muss mit geeigneten Mitteln deutlich reduziert werden. Fast 60 Prozent der Landwirtschaftsfläche in Deutschland liefert nicht Nahrung für uns, sondern Futter für die Tierproduktion.

Ernährungssouveränität & Agrarökologie müssen weltweit gefördert werden – denn sie tragen zur Stärkung lokaler Ernährungssysteme bei, reduzieren Abhängigkeiten und fördern eine gesunde Ernährung. In unseren Biopoli-Workshops können Jugendgruppen und Schulklassen mehr zu Fleischkonsum, Biologische Vielfalt und Ernährungssicherheit erfahren.

Hitze? Gemüse-Rahm-Kaltschale!

Angeregt durch Iris Torres-Berger vom Bund Naturschutz in Nürnberg – wir geben gemeinsam den Marktschirm heraus – habe ich, etwas abgewandelt, eine „Kalte Russische Rahmsuppe“ ausprobiert. An heißen Tagen ein Genuss!

Zutaten für 4 Personen

1 kleine Fenchelknolle mit Fenchelkraut, feingehackt, ½ Salatgurke, in feine Würfel  geschnitten, 4 Tomaten, fein gewürfelt, einige Radieschen, in Scheiben geschnitten, 1 Zwiebel, gewürfelt, der Saft von drei Zitronen, 2 hartgekochte Eier, fein gewürfelt, 500 ml Joghurt, ¼ Liter saure Sahne, ½ Glas Mineralwasser, 2 TL Senf, 1 TL Salz, frischen Dill, frische Zitronenmelisse und Schnittlauch, feingehackt.

Zubereitung

Fenchel, Salatgurke, Tomaten, Zwiebel, Zitronenmelisse und Dill im Zitronensaft eine Stunde ziehen lassen. Inzwischen den Joghurt, die Sahne und das Mineralwasser mit den Eiern gut vermischen, mit Senf und Salz würzen und später unter das Gemüse mischen. Schnittlauchröllchen unterheben und nochmals mit Salz, Senf und evtl. einer Prise Zucker abschmecken. Gut gekühlt mit einer gerösteten Scheibe Brot servieren.

Guten Appetit wünscht Wolfgang Ritter

netz.bio, sei.bio, Netz, Bio, Bioverbraucher, Bio-Verbraucher, Netzwerk, Suchmaschine, Liste, Bio-Reisen, Reisen, Bio-Adressen, Adressen, Bio-Anbieter, Anbieter, Bio-Erzeuger, Erzeuger, Bio-Dienstleister, Dienstleistungen, Bio-Berater, Bio-Beratung, Bio-Produzenten, Produzenten, Bio-Händler, Händler, Laden, Läden, Bio-Produkte, Bio-Erzeugnisse, Bio-Blog, Info-Brief, Bio-Nachrichten, Assoziative Zusammenarbeit, Bio-Angebote, Bio-Termine, Bio-Ausflüge, Bio-Landwirtschaft, Landwirtschaft und Handel, Wissenschaft/Forschung, Qualitäts- und Preisrecherchen, Grüne Gentechnik, BioMetropole Nürnberg, Biometropole, Bio Metropole, Verbrauchermeinung, Rezept des Monats, Rezepte, Online-Shops, Online Shop, Demeter, Bioland, Naturland, Biokreis, Bio-Kreis, Bio-Siegel, EG Öko Siegel, Siegel, Bio-Kochen, Bio-Gerichte, Bio-Rezepte, Bio-Einkaufen, Bio-Essen, Bio-Nachrichten, Bio-Veranstaltungen, Bio-Netz, Bio-Literatur, Bio-Angebote, Bio-Gesuche, Angebote und Gesuche, Bio-Berichte, Bio-Bilder, Mode, Urlaub, Reisen, Ausflug, Wein, Milch, Fleisch, Getreide, nachhaltig, fair, fair gehandelt, fair trade, Bauern, Winzer, Olivenöl, Öle, Massage, Wellness, Aktiv Urlaub, Reiterhof, Aktionen, Wolfgang Ritter, Deutschland, Bayern, Franken, Hessen, Baden Württemberg, Österreich, Italien, Griechenland, Frankreich, Dominikanische Republik, Malawi, Bio-Musterfarm, BioFach netz.bio, sei.bio, Netz, Bio, Bioverbraucher, Bio-Verbraucher, Netzwerk, Suchmaschine, Liste, Bio-Reisen, Reisen, Bio-Adressen, Adressen, Bio-Anbieter, Anbieter, Bio-Erzeuger, Erzeuger, Bio-Dienstleister, Dienstleistungen, Bio-Berater, Bio-Beratung, Bio-Produzenten, Produzenten, Bio-Händler, Händler, Laden, Läden, Bio-Produkte, Bio-Erzeugnisse, Bio-Blog, Info-Brief, Bio-Nachrichten, Assoziative Zusammenarbeit, Bio-Angebote, Bio-Termine, Bio-Ausflüge, Bio-Landwirtschaft, Landwirtschaft und Handel, Wissenschaft/Forschung, Qualitäts- und Preisrecherchen, Grüne Gentechnik, BioMetropole Nürnberg, Biometropole, Bio Metropole, Verbrauchermeinung, Rezept des Monats, Rezepte, Online-Shops, Online Shop, Demeter, Bioland, Naturland, Biokreis, Bio-Kreis, Bio-Siegel, EG Öko Siegel, Siegel, Bio-Kochen, Bio-Gerichte, Bio-Rezepte, Bio-Einkaufen, Bio-Essen, Bio-Nachrichten, Bio-Veranstaltungen, Bio-Netz, Bio-Literatur, Bio-Angebote, Bio-Gesuche, Angebote und Gesuche, Bio-Berichte, Bio-Bilder, Mode, Urlaub, Reisen, Ausflug, Wein, Milch, Fleisch, Getreide, nachhaltig, fair, fair gehandelt, fair trade, Bauern, Winzer, Olivenöl, Öle, Massage, Wellness, Aktiv Urlaub, Reiterhof, Aktionen, Wolfgang Ritter, Deutschland, Bayern, Franken, Hessen, Baden Württemberg, Österreich, Italien, Griechenland, Frankreich, Dominikanische Republik, Malawi, Bio-Musterfarm, BioFach netz.bio, sei.bio, Netz, Bio, Bioverbraucher, Bio-Verbraucher, Netzwerk, Suchmaschine, Liste, Bio-Reisen, Reisen, Bio-Adressen, Adressen, Bio-Anbieter, Anbieter, Bio-Erzeuger, Erzeuger, Bio-Dienstleister, Dienstleistungen, Bio-Berater, Bio-Beratung, Bio-Produzenten, Produzenten, Bio-Händler, Händler, Laden, Läden, Bio-Produkte, Bio-Erzeugnisse, Bio-Blog, Info-Brief, Bio-Nachrichten, Assoziative Zusammenarbeit, Bio-Angebote, Bio-Termine, Bio-Ausflüge, Bio-Landwirtschaft, Landwirtschaft und Handel, Wissenschaft/Forschung, Qualitäts- und Preisrecherchen, Grüne Gentechnik, BioMetropole Nürnberg, Biometropole, Bio Metropole, Verbrauchermeinung, Rezept des Monats, Rezepte, Online-Shops, Online Shop, Demeter, Bioland, Naturland, Biokreis, Bio-Kreis, Bio-Siegel, EG Öko Siegel, Siegel, Bio-Kochen, Bio-Gerichte, Bio-Rezepte, Bio-Einkaufen, Bio-Essen, Bio-Nachrichten, Bio-Veranstaltungen, Bio-Netz, Bio-Literatur, Bio-Angebote, Bio-Gesuche, Angebote und Gesuche, Bio-Berichte, Bio-Bilder, Mode, Urlaub, Reisen, Ausflug, Wein, Milch, Fleisch, Getreide, nachhaltig, fair, fair gehandelt, fair trade, Bauern, Winzer, Olivenöl, Öle, Massage, Wellness, Aktiv Urlaub, Reiterhof, Aktionen, Wolfgang Ritter, Deutschland, Bayern, Franken, Hessen, Baden Württemberg, Österreich, Italien, Griechenland, Frankreich, Dominikanische Republik, Malawi, Bio-Musterfarm, BioFach netz.bio, sei.bio, Netz, Bio, Bioverbraucher, Bio-Verbraucher, Netzwerk, Suchmaschine, Liste, Bio-Reisen, Reisen, Bio-Adressen, Adressen, Bio-Anbieter, Anbieter, Bio-Erzeuger, Erzeuger, Bio-Dienstleister, Dienstleistungen, Bio-Berater, Bio-Beratung, Bio-Produzenten, Produzenten, Bio-Händler, Händler, Laden, Läden, Bio-Produkte, Bio-Erzeugnisse, Bio-Blog, Info-Brief, Bio-Nachrichten, Assoziative Zusammenarbeit, Bio-Angebote, Bio-Termine, Bio-Ausflüge, Bio-Landwirtschaft, Landwirtschaft und Handel, Wissenschaft/Forschung, Qualitäts- und Preisrecherchen, Grüne Gentechnik, BioMetropole Nürnberg, Biometropole, Bio Metropole, Verbrauchermeinung, Rezept des Monats, Rezepte, Online-Shops, Online Shop, Demeter, Bioland, Naturland, Biokreis, Bio-Kreis, Bio-Siegel, EG Öko Siegel, Siegel, Bio-Kochen, Bio-Gerichte, Bio-Rezepte, Bio-Einkaufen, Bio-Essen, Bio-Nachrichten, Bio-Veranstaltungen, Bio-Netz, Bio-Literatur, Bio-Angebote, Bio-Gesuche, Angebote und Gesuche, Bio-Berichte, Bio-Bilder, Mode, Urlaub, Reisen, Ausflug, Wein, Milch, Fleisch, Getreide, nachhaltig, fair, fair gehandelt, fair trade, Bauern, Winzer, Olivenöl, Öle, Massage, Wellness, Aktiv Urlaub, Reiterhof, Aktionen, Wolfgang Ritter, Deutschland, Bayern, Franken, Hessen, Baden Württemberg, Österreich, Italien, Griechenland, Frankreich, Dominikanische Republik, Malawi, Bio-Musterfarm, BioFach