Veggie-Burger – Alternative zu Rindfleisch-Patties

Die Stiftung Warentest hat 18 Veggie-Bratlinge untersucht – ungekühlte, gekühlte und tiefgekühlte. Sieben getestete Bio-Produkte schneiden gut bzw. befriedigend ab, ebenso 10 konventionelle. Der Green Cuisine Vegetarische Burger von Iglo fiel durch (mangelhaft). Die Schadstoffbelastung war zu hoch und er schmeckte den Testern auch nicht. Die Preise liegen bei konventionellen Produkten zwischen 0,87 € und 1,83 € pro 100 g und zwischen 1,63 € und 2,22 € je 100 g bei Bio-Erzeugnissen.

Veggie-Patties sind nahrhaft, einige liefern sogar mehr Kalorien als Rindfleisch-Burger. Etliche enthalten gesunde Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffe – natürlich aus Pflanzen gewonnen. Die meisten Produkte kann man rasch in der Pfanne wärmen. Den Testern haben zwei Burger besonders gut geschmeckt: der von Beyond Meat auf Erbsenbasis (tiefgekühlt) und der von The Vegetarian Butcher (gekühlt). Aber da die ernährungsphysiologische Qualität und andere Kriterien nur „befriedigend“ ausfielen, wurden beide Produkte nur mit „gut“ bewertet. Übrigens, die Hersteller basteln weiter an ihren Rezepten; sieben Anbieter teilten der Stiftung Warentest mit, dass ihre Produkte seit dem Einkauf im Herbst 2020 überarbeitet worden seien.

Hier die Ergebnisse der Bio-Burger:

Hersteller/ Produkt/ gekühlt (G) oder ungekühlt (U)/ Inhaltsstoffe/ Preis pro 100 g

gut
Lotao, Jackfruit Burger (U), Jackfrucht, Kichererbsen, Haferflocken, 2,08 €
Rossmann, EnerBio Jackfruit Burger (U), Jackfrucht, Kichererbsen, Haferflocken, 1,94 €
Wheaty, The Vegan Way – Vegan Super Hero Burger (G), Seitan, Weizeneiweißtexturat, 1,63 €

befriedigend
Alnatura, Black-Bean-Cashew-Burger (G), Bohnen, Kartoffeln, Paniermehl, Cashewkerne, 1,74 €
Nu3, Bio Jackfruit Burger (U), Jackfrucht, Kichererbsen, Haferflocken, 2,22 €
Soto, Burger Cashew Black Bean (G), Bohnen, Kartoffeln, Paniermehl, Cashewkerne, 1,87 €
Vantastic Foods, Bio Burger (U), Gemüse, Sojakleie, Hirse, Brösel, Haferflocken, 1,37 €
Quelle: test 5/2021

EU-Agrarförderung rückwärtsgewand – Da mache ich nicht mit!

Zuschrift von Martin Kaiser, Geschäftsführender Vorstand Greenpeace e.V., vom 2. April 2021

Am Freitag, den 19. März 2021, habe ich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schriftlich mitgeteilt, dass ich mein Mandat in der Zukunftskommission Landwirtschaft mit sofortiger Wirkung niederlege. Das Ziel von Greenpeace in dieser Kommission war es, einen ernsthaften Dialog über die Zukunft der Landwirtschaft zu führen. Neben dem Schutz des Klimas, der Arten und der natürlichen Lebensgrundlagen, ist uns dabei auch die Sicherung der Einkommen der Landwirt*innen wichtig.

Als ich im September in die Kommission eingestiegen bin, war das Mandat daher klar. Bei der anstehenden Entscheidung über die EU-Agrarförderung geht es um eine wichtige Zukunftsfrage für die Landwirtschaft: Wie werden die Milliarden an EU-Fördergeldern sinnvoll eingesetzt? Mit dieser Entscheidung werden die Weichen für die Agrarpolitik der kommenden sieben Jahre gestellt. Deshalb muss die Empfehlung der Zukunftskommission dazu berücksichtigt werden. Doch während wir in der Kommission hart an guten Lösungen gearbeitet haben, peitschte Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) ihr rückwärtsgewandtes Konzept zur Verteilung der EU-Agrargelder in Deutschland durch. Statt verstärkt Arten- und Klimaschutz in der Landwirtschaft zu fördern, will Frau Klöckner die eh schon zu geringen EU-Mittel für Umweltmaßnahmen ab 2023 um jährlich eine halbe Milliarde Euro kürzen. Eine Stellungnahme der Kommission dazu will sie nicht abwarten. Nach dem Treffen der Kommission mit der Kanzlerin am 16. März war klar, dass Angela Merkel (CDU) der Kommission kein Gehör verschaffen wird und die Ministerin mit ihrer Politik von gestern gewähren lässt.

Mit unserem Austritt wollten wir ein klares Zeichen setzen. Für so ein Täuschungsmanöver steht Greenpeace nicht zur Verfügung. Wir werden uns daher ab jetzt außerhalb der Kommission umso deutlicher mit klaren Forderungen und konstruktiven Vorschlägen für einen echten Umbau der Landwirtschaft einbringen. Dazu braucht es externes Expertenwissen, viel Recherche und Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung. Wie bei dem 2019 veranstalteten Barcamp in Hamburg, werden wir auch weiterhin versuchen, alle betroffenen Parteien – Landwirt*innen, Vertreter*innen des Handels und Verbraucher*innen – an einen Tisch zu bekommen. Wir werden zudem immer wieder das Versagen der Politik aufzeigen, wie beispielsweise bei der Agrarminister*innen-Konferenz in Berlin am 17. März.

Was wir brauchen sind
• faire und langfristige Verträge für Landwirt*innen mit Supermarktketten und weiteren Abnehmern, damit sie den Umbau der Landwirtschaft mitgestalten können
• starke Gesetze, um den Einsatz von Pestiziden herunterzufahren und so die Artenvielfalt auf dem Land zu erhalten
• eine gerechte Verteilung von EU-Fördermitteln, sodass gezielt Landwirt*innen gefördert werden, die unsere Umwelt, die Arten und das Klima schützen

Mein Versprechen an Sie – wir bleiben dran! Mit herzlichen Grüßen Martin Kaiser

Regional und Bio: „Wir leisten Pionierarbeit“

Tanja Toplak-Páll von „Unser Nürnberg“, Verlag Nürnberger Presse, im Interview mit Britta Walthelm, Nürnbergs Umweltreferentin

Frau Walthelm, wie viele regionale Bio-Produkte finden sich bei Ihnen täglich auf dem Esstisch?
Relativ viele. Derzeit sind es saisonbedingt vor allem Rohkost und Salate. Ich kaufe viel bei der Noris Inklusion und im lokalen Biomarkt. Außerdem bin ich „Ernteteiler“ innerhalb des Projektes Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi). Das funktioniert so: Die Kunden schließen mit einem Landwirt aus der Region einen Jahresvertrag und holen sich einmal die Woche ihren Anteil an der Ernte in einem nahegelegenen Depot ab. Dadurch kann der Landwirt langfristiger planen.

Wie viele Tonnen Biolebensmittel werden jährlich in der Metropolregion produziert?
Dazu haben wir leider keine genauen Zahlen. Bei der landwirtschaftlichen Fläche macht Bio in der Metropolregion ca. acht Prozent aus. Wir wissen jedoch allgemein, dass Bio im Moment boomt. In Deutschland wuchs der Umsatz mit Bio-Produkten ungefähr doppelt so stark wir der Lebensmittelmarkt insgesamt, die Verbraucherinnen und Verbraucher gaben über 20 Prozent mehr Geld für Bio aus als im Vorjahr. Die Nachfrage nimmt also zu. Auch hier in der Europäischen Metropolregion haben Nahversorger und Hofläden profitiert.

Warum gerade jetzt?
Dafür gibt es sicher verschiedene Gründe. Einer dürfte sein, dass viele von zuhause aus arbeiten und wieder mehr selbst kochen, anstatt in Kantine oder Imbiss zu essen. Und wer selbst kocht, möchte wissen, woher das Essen kommt und dass es eine gute Qualität hat. Das fördert wiederum eine größere Wertschätzung für die Produzenten, die Landwirte vor Ort. Zudem hat uns die Pandemie gezeigt, wie verletzlich die globalen Lieferketten sind und dass wir eine gesicherte Nahversorgung brauchen. Unser Leitbild ist die Ernährungssouveränität der Bürger.

Was bedeutet das?
Dass die Verbraucher die Möglichkeit haben, gute, fair produzierte Lebensmittel aus der Region zu kaufen.

Die gibt es ja zum Teil schon in Supermärkten oder Discountern.
Richtig. Wir wollen aber dauerhaft auch andere Strukturen schaffen, die Stadt und Land miteinander verbinden, die die Nachfrage nach regionalen Bio-Waren und Produzenten zusammenbringen und die die Wertschöpfung vor Ort steigern. Beispielsweise würden gerne viele Milchbauern selbst Käse herstellen, es fehlen aber Molkereien in der Nähe. Die Bio-Bauern aus dem Knoblauchsland würden auch gerne mehr Gemüse an die Gemeinschaftsgastronomie liefern. Um einen besseren Überblick zu bekommen, wo man welche Potenziale bei Bio-Gemüse ausschöpfen kann, wurde in einem Kooperationsprojekt von Frankengemüse, TH Nürnberg und Stadt ein Wertschöpfungskettenmanager eingestellt, der das analysiert. Wir leisten hier also Pionierarbeit.

Die Franken gelten als traditionsbewusst und heimatverbunden. Ist das für diese Strategie hilfreich?
Das kann sein. Die Wertschätzung für die Heimat zeigt sich daran, dass wir hier und auch in Bayern noch eine relativ kleinräumige Struktur in der Landwirtschaft haben. Das ist nicht überall so. Die Menschen identifizieren sich sehr stark mit ihren Produkten, die außerdem sehr vielfältig sind. Ein Beispiel sind die vielen kleineren Brauereien in unserer Region, die Streuobstwiesen, der Spargelbau. Diese Strukturen sind natürlich eine günstige Ausgangssituation für regionale Kreisläufe. Und: Wir haben unter anderem im Rahmen der Europäischen Metropolregion ein breites Netzwerk mit vielen Akteuren aufgebaut, darunter auch Wissenschaftler. Das hilft sehr.

Wo hakt es noch?
Ein Knackpunkt sind die Agrarflächen: Wenn wir wollen, dass die Nachfrage nach regionalen Bio-Waren steigt, müssen wir auch sicher stellen, dass sie gedeckt werden kann. Und dafür braucht es Flächen. Die schwinden aber zusehends. Deshalb gibt es seit drei Jahren das Projekt ReProLa (Regionalspezifisches Landmanagement in StadtLand-Partnerschaften, Anm. d. Red). Dieses Forschungsprojekt soll analysieren, in wie weit Regionalprodukte zur nachhaltigen Flächennutzung beitragen. Eine weitere Hürde ist die europaweite Ausschreibungspflicht, wenn öffentliche Aufträge vergeben werden. Wir sind hier zusammen mit anderen Akteuren in der Lobbyarbeit aktiv, um diesbezüglich Ausnahmen für Landwirte zu erreichen.

Sie sprachen vorhin von „dauerhaften“ neuen Strukturen. Wie wollen Sie die Nachfrage auch nach der Sondersituation der Pandemie stabil halten bzw. steigern?
Wir müssen unsere „Marktmacht“ als Kommune besser nutzen, gerade bei der Außer-Haus-Versorgung: In den städtischen Kitas läuft das gut, dort kommen zu 75 Prozent Bio-Waren auf den Tisch. Bei Kantinen beispielsweise ist aber noch Luft nach oben. Um Regionalität zu fördern, bringen wir regionale Erzeuger und Cateringunternehmen zusammen. Das europäische Vergaberecht lässt aber leider Regionalität als Ausschreibungskriterium nicht zu. Zudem müssen wir uns Gedanken über gutes Marketing machen. Da gäbe es viele Möglichkeiten, bis hin zu eigenen Siegeln.
Quelle: „Unser Nürnberg“, eine Beilage in der NN-Ausgabe vom 31. März 2021

Ganz oder gar nicht – Nose-to-Tail und Leaf-to-Root

Wie und warum ein Bio-Koch alle Teile von Gemüse und Tier verwertet

Liebe Leserinnen und Leser,

heute einige Argumente für eine saisonale und regionale Bio-Küche. Argumente, auch gegen die Meinung, Bio sei für den Normal-Verbraucher zu teuer:

Eine Mousse aus Schweinezunge oder eingelegte Kohlrabistiele – das klingt für die meisten Menschen gewöhnungsbedürftig. Sollte es aber nicht, findet Bio-Spitzenkoch und Bioland-Partner Simon Tress. In seinen Gerichten verwertet er alle Produkte in Gänze – vom Blatt bis zur Wurzel, von der Nase bis zum Schwanz.

Für manche ist Simon Tress ein Vorbild, andere werfen ihm vor, polarisieren zu wollen. Für ihn selbst ist das, was er da tut, einfach normal. „Meine Familie arbeitet schon seit 71 Jahren ökologisch. Da ist doch klar, dass man den nächsten Schritt geht“, sagt er. Der nächste Schritt, das ist nicht nur der Grundsatz, alle Bio-Produkte für seine Gerichte aus einem Umkreis von maximal 25 Kilometern zu beziehen oder die Etablierung eines CO2-Menüs. Es ist eben auch der klare Anspruch, alle verwertbaren Teile von Gemüse und Tieren zu nutzen.

„Nicht wir machen den Teller, sondern die Natur“, sagt Tress, der zugleich Bioland- und Demeter-Partner ist. In seiner Küche landet nur, was gerade verfügbar ist – und das wird dann vollständig ausgekostet. So zum Beispiel bei Kohlrabi: Aus den Blättern werden Chips, die Stiele werden dünn aufgeschnitten und roh mariniert, aus der Schale stellt Simon ein geschmackintensives Pulver her, das er als besonderen Kick über die fertige Speise streuen kann, und das eigentliche Fruchtfleisch wird fermentiert. Eine Knolle – etliche Möglichkeiten.

Tress ist selbst auf dem Bauernhof großgeworden. Und was man heute als Food-Trends mit „Nose-to-Tail“ oder „Leaf-to-Root“ bezeichnet, war dort einfach Alltag. Die Familie verwertete alles, was das jeweilige Produkt hergab – nicht nur, weil es ökologisch sinnvoll ist, sondern auch aus reiner Wirtschaftlichkeit. Aus dem klassischen Bauernhof ist inzwischen ein Bio-Unternehmen geworden. Gemeinsam betreibt die Familie Tress ein Bio-Hotel, vier Bio-Restaurants und stellt zusätzlich Fertigprodukte in Bio-Qualität her. Überall setzt sich das fort, was Simon und seine drei Brüder in ihrer Kindheit auf dem Bauernhof gelernt haben.

Oft wird gesagt, dass bio zu teuer sei – auch in der Gastronomie. Simon Tress sieht das anders und beweist mit seinem Ansatz das Gegenteil. Denn der Einsatz regionaler und saisonaler Lebensmittel im Ganzen sowie der Fokus auf Gemüse statt auf Fleisch machen sein Konzept rentabel. Er findet: „Nachhaltigkeit darf keine Bürde sein. Man muss sich selbst fordern und aufs Produkt konzentrieren.“ Wenn sich mehr Hobby- und Profi-Köche und -Köchinnen für die Verwertung aller Pflanzen- und Tierteile begeistern, könnten diese nachhaltigen Geschmackserlebnisse für viele weitere Menschen zur Normalität werden.
Quelle: Pressemitteilung Bioland e.V. vom 12. Mai 2021, leon.mohr@bioland.de

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Wolfgang Ritter

Apfelangebot – was Kunden wirklich wollen

Ein Forschungsergebnis der Universität Kassel

Das hier dargestellte Vorhaben ist Bestandteil des Verbundprojekts PSSYTEMBIOOBST. Das Teilprojekt zielt auf das Schließen der Wissenslücke zu den Einstellungen und Präferenzen von Verbrauchern bei Bio-Äpfeln ab. Ausgehend von den Ergebnissen der Literaturrecherche und des qualitativen Erhebungsschrittes, wurden Einstellungen, Präferenzen und Zahlungsbereitschaften der Konsumenten mittels einer eine Online-Erhebung durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass den Konsumenten beim Apfelkauf vor allem Geschmack, Festigkeit, regionale Erzeugung und Verpackung wichtig sind. Optische Aspekte, wie eine makellos Schale sind den meisten weniger wichtig.

Gründe, Bio-Äpfel zu kaufen sind vor allem umweltbezogene Gründe, wie „wenig Rückstände von Pflanzenschutzmitteln“ und eine „umweltfreundliche Erzeugung“. Gründe KEINE Bio-Äpfeln zu kaufen sind der Preis und die Verfügbarkeit sowie die Einschätzung, dass die Herkunft der Äpfel wichtiger ist als die Art der Erzeugung. Die Befragten assoziierten mit Äpfeln mit leichten Schalenfehlern (Biosortierung) eine größere Natürlichkeit als mit Äpfeln der HK I und gleichermaßen guten Geschmack wie HK I. Beim Elstar wird mit HK I sogar die Assoziation des weniger gesund seins verbunden. Verbraucher differenzieren grundsätzlich zwischen verschiedenen äußeren Qualitäten, dies gilt auch für die Unterschiede zwischen einer Biosortierung und HK I.

Die vorliegenden Ergebnisse machen deutlich, dass die zusätzlichen Zahlungsbereitschaften für makellose Äpfel, also Äpfel der HK I, sehr gering sind. Dies gilt interessanterweise für Bio-Äpfel genauso wie für konventionelle Äpfel. Deutlich wurde, dass es zwei Gruppen an Konsumenten gibt: diejenigen, die eine geringe Präferenz für makelloses Aussehen haben und diejenigen, die eine größere Präferenz hierfür haben. Ist die Präferenz für makelloses Aussehen hoch, so äußert sich dies auch in hohen Zahlungsbereitschaften, unabhängig davon, ob es sich um Bio-Äpfel oder andere Äpfel handelt. Grundsätzlich haben jedoch die „konventionellen Apfel-Konsumenten“ eine höhere Präferenz für makelloses Aussehen als die Bio-Apfel-Konsumenten. Es ist festzuhalten, dass sich diese Präferenz nur in einer sehr geringen zusätzlichen Zahlungsbereitschaft äußert.

Um die Akzeptanz für leichte Schalenfehler bei Gelegenheitskäufern zu steigern, sollte herausgestellt werden, dass diese Fehler rein äußerlich sind und dass der Geschmack nicht beeinträchtigt ist. Besondere Kommunikationserfordernisse bestehen lediglich bei den Konsumenten, die überwiegend konventionelle Äpfel kaufen. Dabei sind Botschaften, die positive Emotionen hervorrufen, wie ‚aus dem eigenen Garten‘, faktischen Botschaften vorzuziehen.
Quelle: https://orgprints.org/38693/, Newsletter forschung@fibl.org vom 25.01.2021

Alternative Schlachtsysteme

Beitrag von Alois Fersch, Demeter Erzeugerring, alois.fersch@demeter-bayern.de

Viele Bäuerinnen und Bauern suchen nach Möglichkeiten, das Lebensende ihrer Rinder so stressfrei wie möglich zu gestalten. Daher ist es ihnen und auch vielen Verbrauchern ein Anliegen, sich über die Möglichkeiten der Betäubung und Tötung der Tiere auf der Weide oder am Hof zu informieren.

Weidetötung in Verbindung mit dem T-Trailer
Am 26. August 2020 fand dazu eine Exkursion auf dem Demeterbetrieb Drogoin in Staudach-Egerdach (Chiemgau) statt, welche von der Ökomodellregion Hochries-Kampenwand-Wendelstein initiiert wurde. Rund 40 TeilnehmerInnen beteiligten sich sehr interessiert und mit vielen Detailfragen an der gelungenen Veranstaltung.

Peter Drogoin hält eine Mutterkuhherde der Rasse Saler in ganzjähriger Freilandhaltung. Er wendet das Verfahren „Kugelschuss auf der Weide“ seit mehreren Jahren an und konnte daher sehr ausführlich über das Zulassungsverfahren, die Erlangung der entsprechenden Sachkundenachweise und die praktische Durchführung berichten. Er setzt dazu einen modifizierten T-Trailer von ISS Innovative-Schlachtsysteme (www.innovative-schlachtsysteme.de) ein, welcher von Lea Trampenau entwickelt wurde. Mittlerweile führt er bei neun weiteren Betrieben mit seinem T-Trailer diese Art der tierschutzgerechten Betäubung und Tötung durch. Vorgegeben wird hierbei, dass vom Schuss bis zum Entblutungsstich im T-Trailer max. 60 sec. vergehen dürfen und der Schlachtkörper innerhalb von einer Stunde in ein EU-zugelassenes Schlachthaus verbracht werden muss. Lea Trampenau erläuterte ausführlich die rechtlichen Rahmenbedingungen auf europäischer und nationaler Ebene, welche auf Ihrer o.g. Webseite aufgeführt sind. Sie setzt sich vehement dafür ein, dass die Behörden ihren rechtlichen Spielraum besser ausschöpfen und die Möglichkeiten der alternativen Schlachtung auch von politischer Seite mehr unterstützt werden.

Tötung am Hof durch Bolzenschuss
Eine weitere Möglichkeit der tierschonenden Tötung ist die Betäubung des Tieres im Fangstand mit anschließender Entblutung und umgehender Verbringung ins Schlachthaus. Dieses Verfahren kann zur Anwendung kommen, wenn die Tiere nicht ganzjährig im Freiland gehalten werden und muss natürlich auch vom zuständigen Veterinäramt genehmigt werden. Peter Drogoin hat in Verbindung mit seinem modifizierten T-Trailer auch dafür die Zulassung beantragt. Es gibt in anderen Regionen bereits Betriebe, die für dieses Verfahren eine Zulassung erhalten haben.

Andere Entwicklungen für alternative Schlachtungen sind z.B. auch die Mobile Schlachtbox MSB und MSB-AC, entwickelt von Hermann und Edgar Maier, Uria e.V., bzw. Mechthild Knösel vom Demeter Hofgut Rengoldshausen.

Es ist uns wichtig, die Verbreitung der tierschonenden Schlachtmethoden zu unterstützen. Wir bitten daher um Information an uns, wenn Sie eines der genannten alternativen Schlachtverfahren anwenden und vor allem mit welcher technischen Ausstattung die behördlichen Vorgaben umgesetzt werden.
Quelle: Demeter Bayern, Rundbrief September 2020

Wie man jetzt Bio-Aktionär werden kann

Wir haben an dieser Stelle schon öfter über Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) berichtet, bei der sich Bio-Verbraucher mit Bio-Höfen verbinden. Im SoLaWi-System unterstützen die Verbraucher einen Hof in ihrer Nähe mit einem monatlich gleich bleibenden Beitrag und erhalten dafür wöchentlich, was der Hof aktuell erntet. Die Konsumenten nennen sich deshalb auch „Ernteteiler“. Seit einigen Jahren gibt es auch Initiativen, bei denen Verbraucher Bio-Landwirten Kapital in ihrer Region zur Verfügung stellen, damit diese einen Betrieb übernehmen oder ausbauen können. Dazu erwirbt man Anteile an einer Aktiengesellschaft (der Regionalwert AG), die fachkundig Kredite an nachhaltig arbeitende Unternehmer ausgibt. Jetzt gibt es eine solche Regionalwert AG auch in Franken. Der folgende Bericht ist der neuen Regionalwert AG Oberfranken entnommen.

Die Regionalwert-Idee
Die Regionalwert AGs sind angetreten, das bestehende agrarindustrielle Lebensmittelsystem zu verändern. Sie schaffen gemeinsam mit Bäuerinnen und Bauern, Bürgerinnen und Bürgern eine Landwirtschaft ohne Massentierhaltung, Bienensterben, Nitratbelastungen im Grundwasser, Rückstände von Pestiziden in Lebensmitteln oder Billiglöhne in der Verarbeitung.

Die Idee stammt aus der Region Freiburg: Dort entstand 2006 die erste Regionalwert AG. Seitdem kamen weitere Regionalwert AGs in Hamburg, im Rheinland, in Berlin-Brandenburg und in Oberfranken dazu. Gemeinsam arbeiten sie unter dem Dach der Regionalwert Impuls GmbH für die breite Umsetzung der Regionalwert-Idee.

So funktioniert die Regionalwert-Idee: Die Regionalwert AG gibt Bürger-Aktien aus und investiert das Geld in regionale Betriebe: Bauernhöfe, Lebensmittelverarbeitung, Handel & Gastronomie. Die Betriebe verpflichten sich zur Einhaltung sozialer und ökologischer Standards und zur vertrauensvollen Zusammenarbeit.

Die Regionalwert AG (RWAG) Oberfranken
Ab sofort stehen im Rahmen der ersten Kapitalerhöhung der RWAG Oberfranken noch etwa 70 Bürgeraktien zum Verkauf. Das sind 70 Gelegenheiten, einen kleinen Teil zur Ernährungswende beizutragen! Den Zeichnungsschein, die Ausgabebedingungen und weitere Informationen zur Kapitalerhöhung – wie auch zum Konzept der RWAG – finden Sie auf unserer Homepage. Um Bürgeraktionär*in zu werden, müssen Sie nur den Zeichnungsschein ausfüllen und uns zusenden. Gerne können Sie auch persönlich kontaktieren.

Pünktlich zu Beginn der ersten Kapitalerhöhung steht auch das erste kleine Projekt, das wir finanzieren, kurz vor der Umsetzung: Wir unterstützen die SoLaWi im Freigarten Stein bei der Anschaffung eines Gewächshauses. Weitere Projekte befinden sich gerade in der Prüfung. Ob sie zustande kommen, hängt auch von unserer künftigen finanziellen Schlagkraft ab.
Kontakt: RWAG Oberfranken, Maria Zeussel und Dietrich Pax (Vorstände), Bayreuther Strasse 24a, 95503 Hummeltal, info@regionalwert-oberfranken.de, https://www.regionalwert-oberfranken.de/

Die Regionalwert AG (RWAG) Oberfranken

Ab sofort stehen im Rahmen der ersten Kapitalerhöhung der RWAG Oberfranken noch etwa 70 Bürgeraktien zum Verkauf. Das sind 70 Gelegenheiten, einen kleinen Teil zur Ernährungswende beizutragen! Den Zeichnungsschein, die Ausgabebedingungen und weitere Informationen zur Kapitalerhöhung – wie auch zum Konzept der RWAG – finden Sie hier: https://www.regionalwert-oberfranken.de/. Um Bürgeraktionär*in zu werden, müssen Sie nur den Zeichnungsschein ausfüllen und uns zusenden. Gerne können Sie auch persönlich kontaktieren: info@regionalwert-oberfranken.de

Pünktlich zu Beginn der ersten Kapitalerhöhung steht auch das erste kleine Projekt, das wir finanzieren, kurz vor der Umsetzung: Wir unterstützen die SoLaWi im Freigarten Stein bei der Anschaffung eines Gewächshauses. Weitere Projekte befinden sich gerade in der Prüfung.

Die Regionalwert AGs sind angetreten, das bestehende agrarindustrielle Lebensmittelsystem zu verändern. Sie schaffen gemeinsam mit Bäuerinnen und Bauern, Bürgerinnen und Bürgern eine Landwirtschaft ohne Massentierhaltung, Bienensterben, Nitratbelastungen im Grundwasser, Rückstände von Pestiziden in Lebensmitteln oder Billiglöhne in der Verarbeitung.

Die Idee stammt aus der Region Freiburg: Dort entstand 2006 die erste Regionalwert AG. Seitdem kamen weitere Regionalwert AGs in Hamburg, im Rheinland, in Berlin-Brandenburg und in Oberfranken dazu. Gemeinsam arbeiten sie unter dem Dach der Regionalwert Impuls GmbH für die breite Umsetzung der Regionalwert-Idee. So funktioniert die Regionalwert-Idee: Die Regionalwert AG gibt Bürger-Aktien aus und investiert das Geld in regionale Betriebe: Bauernhöfe, Lebensmittelverarbeitung, Handel & Gastronomie. Die Betriebe verpflichten sich zur Einhaltung sozialer und ökologischer Standards und zur vertrauensvollen Zusammenarbeit.

Zeit der Krisen – Wohin gehen wir? Wie geht es weiter?

Auszug aus einem Beitrag von Engelhard Troll in Rundbrief Demeter Bayern 03-2021

Das gesellschaftliche Leben steht ganz im Zeichen von Corona. Die öffentliche Debatte versteigt sich zu detaillierten Einzelheiten von Impfstoffbestellung, Impfstrategie, Berechnungsarten für das Infektionsgeschehen, staatliche Hilfen für geschlossene Betriebe und Grenzkontrollen. Dazwischen wird oft der sehnliche Wunsch nach einer baldigen Rückkehr zur Normalität hörbar. (Eine lohnende Fragestellung: wie war diese ersehnte Normalität eigentlich? Und zwar in Bezug auf soziale Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung, Ressourcenverbrauch und Friedenssicherung.) Bundeskanzlerin Angela Merkel geht hier noch einen Schritt weiter, wie es ihr als Regierungschefin auch gebührt: „Aus der Coronakrise müssen die notwendigen Lehren gezogen werden und schnell umgesetzt werden, in erster Linie nannte sie die Digitalisierung.“

Der Betreiber des Weltwirtschaftsforums in Davos, Klaus Schwab, hat hierzu auch veröffentlicht: „Covid 19 – The Great Reset“. Zu Deutsch erschienen als „Der große Umbruch“. Die Beschäftigung mit den wirtschaftlichen Folgen weltweit ist auch überfällig.
Jeder fragt sich, woher soll das Geld kommen? Was passiert nach den befürchteten Insolvenzen, auch besonders im breiten Mittelstand? Wie können die Arbeitskräfte aus brachliegenden Branchen wechseln und überhaupt wohin? Und wie werden notwendige Maßnahmen überhaupt diskutiert, beschlossen und durchgesetzt? Das Wort von der Zwangsverwaltung kam schon bei der Impfstoffproduktion.

Viele der im Buch angedachten Neuerungen erscheinen wie ein Spiegelbild von Vorschlägen aus dem anthroposophischen Sozialimpuls, der jetzt 100 Jahre zurückliegt. In der Zeit nach dem Zusammenbruch der mitteleuropäischen gut tausendjährigen Dynastien mit dem Ende des ersten Weltkriegs wandte sich Steiner mit dem Vorschlag des Dreigliederungsimpulses vergeblich an relevante Führer. Ein Beispiel ist die angestrebte Abschaffung des bisherigen reservegedeckten Bargeldes und der Ersatz durch ein beliebig vermehrbares digitales „Helikoptergeld“, das ausschließlich ein Verbrauchsgeld ist, aber keine Wertanlage zulässt. Die Idee des Schwundgeldes findet sich in Wörgl, bei Margret Kennedy, bei den Konzepten von Chiemgauer und anderen Regionalgeldern: Geld soll nicht „altern“ sondern ausgegeben werden. Und Zinszahlungen werden hier auch abgelehnt. Wer hierzu mehr erfahren möchte: In „Die Drei, 12/2020“ schreibt Stephan Eisenhut dazu, im Internet unter https://youtu.be/9PYPf_1aV3U. Warum betreffen uns diese Dinge hier? Weil in einer Umbruchsituation wie dieser die Weichen neu gestellt werden. Dazu muss sich jeder Gedanken machen, nicht nur zu Infektionsraten und Intensivbetten. Durch Umbruchprozesse und die Risse der Krisen kann das Licht eintreten (Leonhard Cohen).

Ein Zurück zur „normalen“ Normalität darf es nicht geben
Als vor 100 Jahren sich Persönlichkeiten fanden, die Landwirtschaft aus einem Organismusdenken heraus neu zu greifen, die Natur nicht auszubeuten, sondern zu steigern, arbeiten sehr viele Menschen an diesem Ziel, und es werden immer wieder neue Gefährdungen, Notwendigkeiten und Chancen sichtbar. Humusabbau, Nahrungsqualität, Artensterben, radioaktive Bedrohung, Elektrosmog, Pestizide und Klimakrise. Dazu müssen unsere Lösungsansätze in die Diskussion gebracht werden, um diese überhaupt zu eröffnen und auch zu beeinflussen. Professor Barbara Prainsack plädierte heute, am 28. Februar 2021, in Österreich 1 für neue Konzepte im Wirtschafts- und Sozialsystem, Arbeitswelt, Wohnungswesen und Klimafragen. Für einen grundlegenden Kurswechsel, kein Zurück zur normalen Normalität. Hin zu nachhaltigem und gerechtem Wirtschaften. Neubewertung der unbezahlten Arbeit in der Gesellschaft (Hausarbeit, Ehrenamt etc.). Aus Umfragen zitiert sie 70 %, die weniger konsumieren und nicht mehr so sinnlos rumfahren wollen! Und sie erklärt das Einmaleins des bedingungslosen Grundeinkommens.
Der Ökologische, soziale und spirituelle Neuanfang – sofort!

Ein zentrales Feld wird sein, eine neue Harmonie im Naturhaushalt anzustreben, insbesondere Biodiversität zu sichern. Besonders viele Mutationen von Mikroorganismen entstehen nicht nur auf chinesischen Tiermärkten, sondern auch in unseren Massentierhaltungen mit Medikamenteneinsatz, allen Milieus, wo Desinfektionsmittel, Pestizide und jegliche künstliche Fremdstoffe eingesetzt werden. Diesen Masterplan für das Gestalten der Natur aus einem Gesamtverständnis heraus zu schaffen fordert exakt die Kernkompetenzen der biodynamischen Landwirtschaft. Das ist es, woran wir fast 100 Jahre gearbeitet haben.
Quelle: Rundbrief Demeter Bayern 03-2021

Spielberger Flakes im Test bei Ökotest

Unser Firmenmitglied Spielberger GmbH – Burgermühle antwortet auf die negative Beurteilung ihrer Dinkelflakes durch Öko-Test.

Ökotest hat in seiner Februar-Ausgabe Frühstückscerealien untersucht und unter anderem unsere Corn- und Dinkelflakes bewertet.
Die Spielberger Cornflakes bekommen dabei das Gesamturteil sehr gut. Die Dinkelflakes werden von Ökotest allerdings mit „ungenügend“ bewertet. Diese Einschätzung verwundert uns sehr und ist für uns nicht nachvollziehbar. Die Dinkelflakes sind voll verkehrsfähig. Alle Schadstoffe liegen weit unter den geltenden Grenzwerten, beim beanstandeten Acrylamid beträgt der Wert ca. 40% des geltenden Grenzwertes.
Ökotest beanstandet im Einzelnen folgende Punkte:
• Acrylamidgehalt: Der Acrylamidgehalt in unseren Dinkelflakes liegt bei 120 μg/kg. Ökotest hat ab einer Ausschöpfung von 50% des EU-Richtwertes um 2 Noten abgewertet. Dabei haben sie aber den Richtwert von hellen Getreideprodukten von 150 μg/kg angewandt und nicht den Richtwert für Vollkornprodukte mit 300 μg/kg. Diese Bewertung ist willkürlich, zumal Ökotest den anderen Grenzwert zwar erwähnt, aber nicht anwendet. Aus ihrer Sicht zeigen die ermittelten Gehalte, dass auch bei Vollkornprodukten niedrigere Werte erzielt werden können. Extrudierte Produkte, die nicht erhitzt, sondern unter hohen Druck in Form gepresst werden, können jedoch nicht mit traditionell gewalzten Flakes verglichen werden.
• Mykotoxine: Der Summengehalt der Mykotoxine T2 HT2 beträgt bei unseren Dinkelflakes im Test 7,7 μg/kg. Der gültige europäische Richtwert für T2 HT2-Toxine liegt für Cerealien bei 75 μg/kg. Es ist schwer nachzuvollziehen, weshalb Ökotest bei einem Gehalt von 10% des Richtwerts zu einer Abwertung um 2 Noten kommt. Zur Bewertung des Gehaltes wurde der sehr strenge TDI (die tolerierbare Höchstmenge) herangezogen, bei dem ein 7jähriges Kind bei einer unrealistischen Menge von 50 g Dinkelflakes pro Mahlzeit 80 % des TDI ausschöpft.
Darüber hinaus führen weitere Mängel zu einer Abwertung der Dinkelflakes:
• Beanstandet wurde die fehlende Angabe des Ballaststoffgehalts auf der Verpackung. Hierfür gibt es allerdings keine gesetzliche Kennzeichnungspflicht, die Angabe kann freiwillig erfolgen.
• Bemängelt wurde auch, dass Dinkel auf der Verpackung nicht als Weizenart deklariert wurde. Wir folgen der diesbezüglichen Empfehlung der EU nicht, damit unsere Kunden keiner Verwechslung unterliegen und ein 100%iges Dinkelprodukt auch zweifelsfrei erkennen können.
• In der Berechnung des Nutriscores kommt Ökotest zur Bewertung C. Dies ist für uns unerklärlich, denn es handelt sich bei unseren Dinkelflakes um ein ehrliches, ungesüßtes Vollkornprodukt.

Wir halten aus den genannten Gründen die Abwertung unserer Spielberger Dinkelflakes für nicht gerechtfertigt. Dennoch werden wir mit umfangreichen Maßnahmen zur Qualitätssicherung weiter daran arbeiten, dass die Qualität unserer Produkte stetig verbessert wird. Wir hoffen, dass Sie unseren Produkten auch weiterhin vertrauen.

Spielberger GmbH – Burgermühle – 74336 Brackenheim – www.spielberger.de, info@spielberger-muehle.de – 0 71 35/98 15-0